Liegt Eigenbedarf vor, wenn Sohn ein befristetets Praktikum machen will?

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3 Antworten

Nette Idee, aber rechtlich nicht durchsetzbar: Das fängt ja schon damit an, dass es zeitlich garnicht hinkommen könnte. Die Eigenbedarfskündigung ist doch keine fristlose Kündigung. Und wenn man dann die Kündigungsfristen einbezieht, ist das Praktikum schon rum . Außerdem: Wenn die Mieterin nur Ärger macht, wird sie auch eine Kündigung nicht akzeptieren. Da müßte die Tante Räumungsklage erheben und wenn sie Pech hat, ist die mündliche Verhandlung in 3 bis 9 Monaten. Außerdem sucht der Cousin keine Wohnung, sondern eine vorübergehende Unterkunft. Das paßt alles nicht. Die Tante wäre sicherlich nicht erfreut, wenn sie zu allem Ärger auch noch die Kosten eines verlorenen Prozesses tragen müßte und das wäre hier sehr wahrscheinlich.

Die gesetzliche Grundlage zur Eigenbedarfskündigung gibts hier:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__573.html

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Bei 3 Monaten Aufenthalt wird diese Argumentation nicht greifen - die Gefahr ist groß, das nach den 3 Monaten die gekündigte Mieterin Schadensersatz geltend macht, wenn die Wohnung neu vermietet wird.

Köln ist ein ziemlich teueres immobilienpflaster und es ist gar nicht so einfach eine preiswerte Wohnung zu finden, vielleicht in Chorweiler !!! Da will nur niemand hin, das ist Beton pur

Also wie die gekündigte Mieterin vermutlich nur eine wesentlich teurere Wohnung finden können.

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Befristeter Eigenbedarf

Die Eigenbedarfskündigung ist dann unwirksam, wenn der Vermieter die Wohnung nur gelegentlich zu Übernachtungen oder nur kurzfristig für einige Monate benötigt.


Das sagt doch schon alles.

Quelle und mehr zum Thema hier

http://www.rae-hoss.de/51015495fd0dabd01/51015496900ea7209/index.htm

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