Lieferung einer Ware von D nach D von Anbieter aus USA: USt?

3 Antworten

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Ort der Lieferung ist dort, wo die Lieferung beginnt.

Du musst also zunächst wissen, wo die Ware zu Beginn der Versendung war. Wer der Verkäufer ist, darauf kommt es nicht an.

Wenn tatsächlich der US-Unternehmer von USA nach DE geliefert hat, hättest du in DE eine Einfuhr. Egal, wer die Einfuhrumsatzsteuer bezahlt hat - du könntest sie abziehen, aber es müsste irgendwo aktenkundig sein.

Hat der US-Unternehmer von DE aus an dich geliefert, kann keine USt=0% ausgewiesen sein, zumindest nicht rechtmäßig.

USt=0% ist auch nicht dasselbe wie "keine Umsatzsteuer".

Der Fall ist - so wie er geschildert ist - nicht rund, es passt da etwas nicht. Ohne genaue Kenntnis des Sachverhalts ist hier keine zutreffende Antwort möglich.

Immerhin kann ich deine zweite Frage beantworten: Nein, du trägst kein Risiko.

Entweder die USt ist zu Unrecht nicht ausgewiesen, dann ist das Sache des Verkäufers - du hast nur halt den Vorsteuerabzug nicht.

Oder es liegt ein Fall vor, in dem du die Umsatzsteuer schuldest - aber dann kannst du sie auch als Vorsteuer wieder abziehen.

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für mich ist das auch nicht rund. Sehe ich mir die Lieferungsinformationen bei DHL an, dann begann der Versand in D, was dem entspricht, dass der Versand über Amazon erfolgt.

Damit beginnt nach meinem Verständnis die Lieferung in D. Und damit habe ich eine deutsche USt. erwartet, den genannten Preis also als Bruttopreis inkl. dt. USt erwartet/ verstanden.

Es ist gut, dass ich kein Risiko trage, aber der Preis bei der Bestellung ist eben nun einer ohne deutsche USt, damit keine Vorsteuer für mich und damit letztendlich teurer als erwartet.

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@freiSein

Ich stimme EnnoBecker zu und habe auch ein DH vergeben.

Aber Dein Einwand ist doch ein Hinweis, war denn im Angebot gesagt "inkl. 19 % Umsatzsteuer," oder war es einfach Deine Annahme, das die enthalten wäre?

Ein falscher Preis könnte ein Grund zur Rücksendung sein.

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@freiSein
damit keine Vorsteuer für mich und damit letztendlich teurer als erwartet.

Das kenne ich und ist mir auch schon passiert, allerdings mit Differenzbesteuerung. Der Verkäufer war nichr bereit, die Differenzbesteuerung zu unterlassen - allerdings hatte ich da schon bezahlt.

Das ist sehr ärgerlich und ist mir für die Zukunft eine Lehre.

war denn im Angebot gesagt "inkl. 19 % Umsatzsteuer," oder war es einfach Deine Annahme, das die enthalten wäre?

Also bei mir war es so, dass ich aus der Händleranschrift geschlossen habe, ich würde eine Bruttopreisvereibarung mit enthaltener USt abschließen.

Das kann jedem passieren.

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@wfwbinder
war denn im Angebot gesagt "inkl. 19 % Umsatzsteuer,"

nein war es nicht. Die Angabe des Preises erfolgt nur mit "inkl. USt.". Eine Aufschlüsselung des Preises gibt es nicht.

Ich konnte vorab nicht die Adresse des Verkäufers feststellen. Der sitzt in den USA - lt. Rechnung.

Ich hatte vermutet, dass der genannte Preis die dt. USt. enthält, weil ja Lieferung über Amazon, damit von D nach D.

Durch die fehlende abziehbare Vorsteuer ist das Angebot nicht mehr so günstig.

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das ist eine Frage des Ortes der Lieferung, vor allem, wo sie begann. Der Fall, von dem du schreibst, klingt wirklich suspekt.

Letztlich kann es dir egal sein, denn käme die USt hinzu, dann hättest du die Vorsteuer.

Lediglich die Vorsteuer, die du vermutet hattest im genannten Betrag, ist nun nicht enthalten. Damit für dich teurer.

War der Wert mit Versand unter 22,00 €, geht die Ware abgabenfrei durch den Zoll. Sonst erhebt der deutsche Zoll nur die Mehrwertsteuer bis 150,00 € und darüber hinaus auch noch Zollgebühren. So ist mir das bekannt.

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das war nicht meine Frage

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