Lebensversicherung nach dem Tod noch ein Jahr lang weiterzahlen?

2 Antworten

Sterbeurkunde an die Versicherung senden - ihr erhaltet anteilig das Geld (maßgeblich ist der Todestag) zurück. War beim Tod meines Vaters ebenso!

Nein, so einfach ist es leider nicht. Es kommt darauf an, was in den Versicherungsbedingungen steht und die Musterbedingungen sehen vor, dass für das Todesjahr der komplette Jahresbeitrag zu zahlen ist. Wenn es bei Deinem Vater anders war, habt Ihr Glück gehabt.

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So ist es.

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Ich unterstelle, dass der Vertrag schon einige Zeit bestand, für Verträge, die in den letzten beiden Jahren abgeschlossen wurden, gelten möglicherweise andere Regelungen.

Kalkulatorisch ist der Beitrag ein Jahresbeitrag, der zu Beginn des Versicherungsjahres fällig wird. Gegen entsprechenden Aufschlag kann auch unterjährig in Raten gezahlt werden. Das ändert aber nichts daran, dass der Beitrag eigentlich zu Beginn des Versicherungsjahres komplett zu zahlen ist. Daher ist es weder rechtlich noch versicherungsmathematisch zu beanstanden, dass die Versicherung den kompletten Jahresbeitrag fordert.

...der Beitrag ist bis zum Ende der laufenden Versicherungsperiode weiterzuzahlen...

Zitat aus den Bedingungen meines LV-Vertrags. Dies dürfte Deine Antwort bestätigen. Allerdings ist der Beitrag darin nicht als Jahresbeitrag ausgewiesen, was diese Klausel angreifbar machen könnte.

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Nene, korrekt ist, das der geschuldete Betrag ein Jahresbeitrag ist und die monatlichen Zahlungen quasi eine geduldete Stundung ist. Soweit korrekt. Jedoch steht auch bei jeder kapitalbildenden und auch Risiko LV dass der Vertrag erlischt mit eintreten des Todesfalls der versicherten Person. Und aus dem Wagniswegfall resultiert auch, dass keine Beträge mehr fällig werden.

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Unfallversicherung zahlt nicht.

Hallo,

mein Vater hatte einen Fahrradunfall und dadurch eine schwere Kopfverletzung erlitten. Die Kopfverletzung war so schwer, dass er für einige Tage im künstlichen Koma gehalten wurde. Er wurde zwar "wach" aber wäre zu 100% ein Pflegefall geworden. Er verstarb 12 Tage nach dem Unfall an einem Herzinfarkt. Die Autopsie ergab, dass er vorher schon an einem schweren Herzleiden litt. Jetzt will die Unfallversicherung die Todesfallleistung nicht zahlen, da nicht der Unfall Schuld am Tod war. Ist das rechtens?

Vielen Dank.

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Kleinunternehmerregelung so lang wie möglich erhalten

Hallo,

ich betreibe seit Anfang des Jahres nebenbei ein Gewerbe und nutze hier derzeit die Kleinunternehmerregelung, so dass ich keine Mehrwertsteuer abführen muss.

Nun möchte ich die Kleinunternehmerregelung gern so lang wie möglich nutzen, da meine Kosten & Anschaffungen sehr gering sind und ich auch die regelmäßigen Vorsteueranmeldungen vermeiden möchte.

Folgende Situation: Diese Jahr werde ich voraussichtlich mehr Umsatz als die 17.500 EUR machen, allerdings könnte ich die Zahlungen ins neue Jahr hinauszögern und so faktisch doch unter der 17.500 EUR Grenze bleiben. Soweit ich das verstehe, wird dann eine Umsatzprognose für 2013 gemacht (mache ich die? macht das FA die?), auf Basis derer dann entschieden wird, ob ich auch weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen kann (Umsatz < 50.000 EUR). Die Prognose würde ja auf Basis des Umsatzes von 2012 darauf hindeuten, dass dies der Fall sein wird. Ist es dann egal, wenn ich in 2013 "überraschenderweise" doch mehr als 50.000 EUR Umsatz mache?

So wie ich mir das ausgedacht habe, müsste ich dann erst ab 2014 Umsatzsteuer abführen. Woher weiß das FA das übrigens, wenn ich die Steuererklärung für 2013 erst im Mai 2014 abgebe?

Ein weiteres "Optimierungsproblem" besteht hinsichtlich der Bilanzierung. Im Moment mache ich ja nur eine simple EÜR und das würde ich auch gern so lang wie möglich beibehalten. Nun habe ich im Internet irgendwo gelesen, dass man hier die Steuererklärung für das Jahr, in dem man mehr Gewinn als 50.000 EUR gemacht hat (bei mir wäre das voraussichtlich 2013) so weit wie möglich hinauszögert (Dezember des Folgejahres). Dann hat wohl das FA nicht mehr genug Zeit, um mich über die Pflich zur Bilanzierung im Folgejahr zu informieren und die Pflicht tritt erst im übernächsten Jahr ein.

Klappt das Ganze eurer Meinung nach so wie ich mir das vorstelle?

Achja und bitte keine Kommentare a la "Such dir nen Steuerberater". Ich denke solche Fragen kann man hier auch online klären.

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ich versteh das nicht, jedes Jahr wird der Beitrag meiner Lebensversicherung noch teurer. Nach was richtet sich das denn?

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