Lebensversicherung kündigen, sinnvoll?

7 Antworten

Hallo,

Wie schon erwähnt halten auch wir die Kündigung einer Lebensversicherung für die schlechteste Variante, abgesehen von der Umstellung auf Beitragsfreiheit, bei der der Verbraucher monatlich Geld verliert.

Interessant wäre hierbei aber auch der vom Verbraucher eingezahlte Betrag, der in diesem Fall wahrscheinlich deutlich über 6000€ liegen dürfte. 

Bei einem Verkauf der Lebensversicherungen erhält man zwar in der Regel mehr Geld als bei der Kündigung, jedoch ist diese Variante auch nicht ideal.

Viele Verträge, die zwischen 1994 und 2008 abgeschlossen wurden, haben rechtliche Fehler. Deshalb kann der Verbraucher diese durch einen Anwalt widerrufen und erhält alle eingezahlten Beiträge zurück. 

Einige Anwälte bieten eine kostenlose Prüfung des Vertrages und teilweise sogar einen Kostenschutz gegen Anwalts- und Gerichtskosten an, dafür verlangen sie i.d.R. ein Erfolgshonorar. 

So hat der Verbraucher aber die Chance, ohne ein Risiko einzugehen, bestmöglich aus seiner Lebensversicherung aus zusteigen.

Mit freundlichen Grüßen, 

Rheto Gödel 

VKV-Verein

Ich bin mir absolut sicher, dass Du mehr an Kreditzinsen zahlen mußt als Du an Guthabenzinsen auf die LV bekommst und damit ist die Frage beantwortet.

Du kannst:

  1. ein Policedarlehn holen (von der Versicherung)

  2. ein Darlehn von der Bank holen und die Versicherung als Sicherheit geben

  3. Die Versicherung verkaufen

  4. Die Versicherung kündigen

Für eine Beurteilung, was in Deinem Fall das beste ist, reichen die Angaben nicht.

a) brauchst Du das Geld länger, oder nur auf Zeit?

b) wie lange läuft die Versicherung und wie lang ist die Restlaufzeit?

c) wie hoch ist der Monatsbeitrag

Denn nicht jede Versicherung kann verkauft werden.

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