Lebensversicherung hat sich verrechnet, und stellt Rückforderung Jahre nach Auszahlung

5 Antworten

Hallo, jetzt möchte ich als ursprünglicher Fragesteller, der ich mittlerweile so viele Meldungen und Meinungen zum Thema gelesen hat, mal folgende Frage in den Raum stellen:

Ist es nicht verbindlich, wenn mir die Versicherung zum Ablauf eine Schußabrechnung präsentiert, die ich wie üblich bei LV nicht im Detail nachvollziehen kann, der ich Glauben geschenkt und nicht wiedersprochen habe ? Ich mußte doch davon ausgehen, daß alle gezahlten Beiträge, nicht mehr und nicht weniger, berücksichtigt waren. Hätte mir der Versicherer eine detaillierte Zahlungsliste vorgelegt, wäre mir sicher aufgefallen/hätte mir auffallen müssen, daß da Zahlungen bestätigt waren, die tatsächlich nicht geflossen waren. So bin ich davon ausgegangen, daß nicht 300 sondern 297 Beiträge eingezogen, und auch nur diese in der Rechnung berücksichtigt wurden.

Ich bleibe dabei - die haben das Geld noch nicht !

Ich schließe mich der Ansicht an, dass die rückständigen Beiträge natürlich gezahlt werden müssen. Sie wurden (aus welchem Verschulden auch immer, nicht abgebucht. Die Beitrge sind nciht verjährt.

Das ist übrigens auch etwas anderes als:

und stellt Rückforderung Jahre nach Auszahlung

denn die wollen ja nicht einen Teil Deiner Versicherungsauszahlung zurück, sondern einfach nur einige Monatsbeiträge, die nicht gezahlt waren, nachgezahlt haben.

Sofern es sich darum handelt, daß vor Ablauf einer Verjährungsfrist von drei Jahren ein Anspruch auf die Zahlung der Beiträge zur Lebensversicherung, die fälschlicherweise damals nicht eingezogen wurden, jetzt geltend gemacht wird, ist die Antwort ein klares JA. Es handelt sich dabei lediglich um die Erfüllung des Vertrages Deinerseits.

Sofern es sich darum handelt, daß nachträglich Konditionen über die Berücksichtigung von Bewertungsreserven (z.B. da der vom Wirtschaftsprüfer abgenommene Geschäftsabschluß des betreffenden Jahres, in dem die Zahlung an Dich erfolgte, jetzt erst vorliegt) korrigiert werden und daher ein Teil des Auszahlungsbetrags wieder eingezogen werden soll, ist die Antwort ein klares NEIN. Das hat kürzlich bei einem früheren Kollegen seine Lebensversicherungsgesellschaft versucht - mit Hinweis auf offensichtliche Rechenfehler wollten sie einen gut vierstelligen Betrag zurück. Mit einem fachkundigen Anwalt konnte das jedoch erfolgreich abgewiesen werden.

Geld von fremder Person am Schalter bekommen

Brauche unbedingt euren Rat!

Der Text ist ein wenig länger, weil mein Problem bisschen kompliziert ist: War bis vor einer Woche für ein Jahr in den USA und habe in meinen letzten 2 Wochen dort meine Debit Karte von citibank (= Kreditkarte, aber mehr wie eine Gutscheinkarte, habe immer Geld von meinem Arbeitgeber da drauf bekommen, hatte kein Konto) verloren.

Wollte dann persönlich mit meinem Reisepass am Schalter der citibank mein ganzes restliches Geld abheben. Es waren ca. 1550$ drauf. Ich habe dann aber 1900$ bekommen, dachte mir vllt. habe ich noch Urlaubsgeld und eine Prämie am Ende bekommen etc.

4 Tage später müsste ich noch mal die letzten Raten überwiesen bekommen haben und bin dann in einer anderen Stadt zu einer citibank Filiale und wollte dasselbe machen. Die meinten dann zu mir, dass man kein Geld mit einem Reisepass von einer Debit Karte abheben kann. Ich hatte aber noch den Beleg vom letzten Mal. Nach 3 Stunden kam dann heraus, dass die Bankangestellte 4 Tage zuvor nicht meinen Nachnamen sondern meine Nationalität als Nachnamen eingegeben hat (=Deutsch) und ich so das Konto eines Mannes aus Israel leergeräumt hatte.

Die Frau meinte dann ich muss nichts zurückzahlen etc. bis plötzlich Polizei vor der Tür stand und die Bankmanagerin mir gesagt hat, es wäre nicht mein Geld und warum ich das nicht gemerkt hätte und ob ich alles schon ausgegeben hätte. Ich hatte alles schon ausgegeben, weil das Reisen durch die USA nicht billig ist. Ich musste es anscheinend doch zurück zahlen und die haben wärenddessen unbemerkt Kopien von meinem Reisepass gemacht. Ich habe denen dann gesagt, dass es ihr Fehler war und dass ich es von Deutschland aus überweise. Sie sagten mir, dass sie mir per E-Mail eine Telefonnummer schicken, um die Kontodaten zu bekommen. Habe sie nun einfach per E-Mail bekommen...

So jetzt zu meiner Frage: Muss ich das Geld denn überhaupt zurüchzahlen oder ist das ein Bankfehler? Dagegen ist sie doch sowieso versichert oder? Bin ja jetzt sowieso wieder in Deutschland. kann da was passieren, wenn ich es nicht zurückzahle? Ich hatte es ja nicht bemerkt und das Geld war ausgegeben. Die Debit Karte habe ich nun wieder und da es kein Konto ist können die da auch nicht ran.

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe mfg jakob

...zur Frage

Erbschaft noch ausschlagbar, wenn irrtümlich angenommen, dass ich nur Erbe bin bei Aktivvermögen?

Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass ich Erbe eines Vermögens geworden bin und ein Erbe auch nur sein kann, wenn ein Aktivvermögen da ist. Schleißlich hat auch mein verstorbener Onkel immer mit seinem Erbe angegeben und dass er es ganz allein mir vermacht. Dafür habe ich ihm auch gute Dienste geleistet bis zu seinem Tod, die er nicht zu entgelten hatte. Jetzt aber stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass er nichts als Schulden hinterlassen hat. Die 6 Wochen Ausschlagungsfrist sind auch schon abgelaufen oder noch nicht? Kann ich aufgrund meines Irrtums die Erbschaft ausschlagen? Schließlich war ich immer der Auffassung, ich würde bloß Erbe, wenn tatsächlich ein Plusvermögen da ist.

...zur Frage

Nicht genug Kontodeckung?!

Hallo, ich habe mir vor ca. 1 Woche ein paar Schuhe im Laden gekauft (mit Karte bezahlt). Jetzt habe ich einen ''Kontoauszug'' zugeschickt bekommen, in dem drin steht, dass aufgrund der fehlenden Kontodeckung, die Lastschrift nicht eingelöst werden konnte und sie daher an den Zahlungsempfänger zurück gegeben wird. Aber hätte ich nicht genug Geld auf dem Konto gehabt, hätte mich die Verkäuferin doch darauf hingewiesen, dass die Karte nicht funktioniert, oder wie?! Ich brauche bitte dringend Hilfe, weil ich mich damit garnicht auskenne!

...zur Frage

Wann wird der Kaufvertrag gültig?

Ein Freund bestellte ein Fernsehgerät im Internet, erhielt auch vom Händler eine Bestätigung. Trotzdem lieferte der Händler die Waren nicht aus. Auf Nachfrage des Freundes teilte der Händler dann mit, dass er sich bei dem Angebot geirrt hätte und einen viel zu niedrigen Preis angegeben hätte. Hat er mit der Bestätigung nicht einem Vertrag zugestimmt, an den er auch gebunden ist?

...zur Frage

Wohnrecht rechtens bei gemeinsam verfassten Berliner Testament? Hätte Anfechtung durch einen Prozess Aussicht auf Erfolg?

Meine Eltern hinterlegten beim Amtsgericht ein gemeinsames Berliner Testament.

Als mein Vater starb, forderte Mutter eine Unterschrift beim Notar von mir, wodurch sie Alleinerbin meines Vaters wurde.Sie meinte damals, ich hätte keinerlei Nachteile dadurch, das Testament würde nicht beeinträchtigt.

Auch derNotar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten, noch vorhandenen Vermögens werdenw würde und darüber frei verfügen könne, so steht's im Testament, habe Abschrift bekommen.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß.

Nun ist Mutter letzten Monat verstorben und ich musste erfahren, daß sie ihrem Lebensgefährten ein lebenslanges Wohnrecht im Grundbuch eintragen ließ!

Ich bin fassungslos und kann es mir nur erklären, daß ihre beginnende Demenz ihr den Verstand vernebelte! Der Typ arbeitete voll darauf hin, trieb alle Freunde meiner Mutter weg und verbot sogar meinem Sohn, daß er seine Oma besuchen kann.

Mutter ließ das alles zu.....aber daß ich nun ein beschwertes Erbe haben soll,ist die Krönung!! Konten, Lebensversicherung hat er sich schon einverleibt.....ich kann nicht in mein Elternhaus......wer weiß, was schon alles weggeschafft würde.

Ist es nicht so, daß sie hätte zwar alles verprassen können, aber falls ich Erbe, daß ich darüber auch, wie im gemeinsamen Testament verfasst, FREI verfügen kann.....??

Ist dieses Vermächtnis denn überhaupt rechtsgültig, stellt es doch eine erhebliche Minderung meines Erbes dar, was im Testament absolut GARNICHT gewollt ist.

Ich selbst bin 90 schwerbehindert, schwere Lungenerkrankung..... wäre schön gewesen im Alter mietfrei wohnen zu können.....so war das gemeinsame Testament auch angedacht!!!! Nun hab ich ein Haus und doch nichts, ausser Unkosten!

Der Typ lässt uns auch nicht ins Haus! Könnte ich ihm eigentlich das Inventar, Heimtextilien, Bilder, Traktor zum Rasen mähen.....ausräumen?

Darf ich den größten Teil des Grundstücks verkaufen??? Damit könnte ich Anwalt bezahlen!??

Habe auch Angst vor den Kosten eines evtl. Prozesses!

Bitte helft mir!! Ich hoffe, ihr habt Antworten für mich!

Der Notar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten noch vorhandenen Vermögens werde.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß!

Und dann vermacht mir die Mutter ein Haus mit Wohnrecht !!!!

...zur Frage

Säumniszuschläge / Krankenkasse / Berechnung?

Guten Morgen,

ich habe eine Frage zur Berechnung bzw. Dauer der Gültigkeit von Säumniszuschlägen der Krankenkasse. Mein Fall ist leider etwas Länger und eventuell auch verwirrend.

Bei meiner alten Krankenkasse war ich bis 12.2015 versichert. Für den Zeitraum von 04.2014-09.2014 wollte mich die Krankenkasse nicht als Student versichern. Die Krankenkasse hat in mehreren internen Sitzungen meine Forderung "als Student versichert zu werden" abgelehnt. Im September 2015 habe ich gegen den Beschluss der Krankenkasse Widerspruch eingelegt und im Februar 2016 vor dem Sozialgericht Klage eingereicht. In erster Instanz, vor dem Sozialgericht, hatte ich noch verloren. In zweiter Instanz, vor dem Landessozialgericht, aber Recht bekommen. Allerdings haben wir uns nur auf einen Vergleich geeinigt, die Krankenkasse wurde nicht "verurteilt" (oder was auch immer der richtige Terminus in diesem Fall wäre). Die Kasse akzeptiert nun (10.2017), dass ich im oben genannten Zeitraum Student war und berechnet die Beiträge dafür neu.

Leider wusste ich damals (2014) noch nicht, dass eine Zahlung unter Vorbehalt die bessere Lösung gewesen wäre. Ich hatte damals die Zahlungen erstmal komplett eingestellt und nun (10.2017) eine Rechnung über Säumniszuschläge erhalten. In der Zwischenzeit habe ich Ende 2015 und Ende 2016 jeweils ca. 1800€ an die Krankenkasse überwiesen, da mir die aufgelaufenen Forderungen zu hoch wurden. Die Beträge für den strittigen Zeitraum hatte ich aber einbehalten.

Jetzt meine Frage: für welchen Zeitraum darf die Krankenkasse die Säumniszuschläge berechnen und wie? Nochmals, ich war dort bis 12.2015 freiwillig versichert. Danach habe ich zu einer anderen Kasse gewechselt. Darf sie von 10.2014-10.2017 die Säumniszuschläge berechnen oder nur bis Ende 2015?

Im Bescheid der Krankenkasse laufen die ausgewiesenen Säumnis-Beträge von 10.2014-12.2015, von 47€ jeweils um 1,50€ jeden Monat reduziert nach unten bis zum Ende 2015. (also 10.2014: 47€, 11.2014: 45,50€, 12.2014: 44€ etc.)
Dazwischen gab es 2x Schwankungen. 2 Monate der gleiche Betrag, dann stieg du geforderte Summe wieder um 1,50€ an, um danach wieder wie gewohnt zu fallen. In diesem Zeitraum habe ich keine Zahlung an die Krankenkasse geleistet. In 12.2015 fällt der geforderte Säumnis-Betrag plötzlich auf 1,50€ für den fälligen Monat, dann endet die Rechnung und es werden ca. 500€ Säumniszuschläge ausgewiesen + Mahnkosten on top. Noch dazu hat sich die Höhe der Mahnkosten von 1,07€ auf 5€ erhöht. Ist dies zulässig bzw. rechtens?

Hierzu würde mich eure Meinung interessieren bzw. was schlagt ihr mir vor, wie ich vorgehen sollte. Mfg user0816

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?