Lebensplanung aufgrund Preisindex-Hochrechnung?

2 Antworten

Ganz schwer zu sagen.

Allerdings musst Du sehen, das mit der Inflationsrate praktisch immer auch die Zisnen steigen. Die Differenz liegt immer so bei ca. 2 % (Zinsen über der jeweiligen Inflationsrate).

Allerdings hilft das nicht beim Wertverzehr des Kapitals.

Ich würde die Wohnung vermutlich trotzdem mieten. Wer weis schon was die Zukunft bringt. Wenn dann sollte man sie komfortael erleben.

Ehe Du die Wohnung anmietest, noch folgende Berücksichtigungen:

  1. Abgeltungsteuer. Sie nagt mit ca. 25 % (plus Soli + KiSt, also insg. ca. 28 %) am Zinsbruttoertrag, wenn nicht die niedrigere Steuer aus der Günstigerprüfung greift.

  2. Bitte prüfe sofort, wie sich die Wohnungskaltmiete zur Vergleichsmiete verhält. Bei einer niedrigeren Kaltmiete als der Vergleichsmiete würdest Du sofort ein Mietsteigerungspotential einkaufen. Mietsteigerungen sind allerdings auf insg. 20 % innerhalb von 3 Jahren begrenzt.

  3. Die große Unbekannte neben der Inflationsrate ist die unvorhergesehbare Energiepreisentwicklung als Kostenkomponente der "Zweitmiete". Hierzu spielt aber auch die Energieeffizienz des Objektes (auch abhängig vom Baujahr) eine große Rolle.

Unterschiedliche Mieten bei gleichen Wohnungen

In einem Gespräch mit meiner Nachbarin haben wir festgestellt, dass ich für meine Wohnung 25 Euro mtl. mehr an Kaltmiete zahle als sie. Und das, bei spiegelverkehrten, aber sonst identischen Wohnungen, wir haben unsere Mietverträge miteinander verglichen. Ist das ein Fehler des Vermieters, oder sind unterschiedliche Mieten bei gleichen Wohnungen erlaubt?

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Ich werde ab nächsten Monat das Haus meiner Mutter vermieten. Gestern hat mich ein Mieter gefragt, ob er ein besonderes Konto für die Kaution eröffnen solle und ob er sich eins aussuchen kann mit hohen Zinsen, damit das Geld während es auf dem Konto liegt für ihn arbeiten kann. Aber ist es nicht so, dass ich das Geld bekomme und das Ich nur Zugriff auf das Konto habe?

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Hallo.

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Also das Haus mit 2 Wohneinheiten läuft auf den Namen meiner Lebensgefährtin. Das Haus ist aber vollfinanziert. Leider habe ich keinen unbefristeten Arbeitsvertrag, so dass die Sparkasse meine Einkünfte komplett nicht anerkennt. (Sprich, die Bank setzt meine Einkünfte zu 0 Euro an) Das Einkommen meiner Lebensgefährtin alleine reicht aber auf dem Papier nicht aus, um das Haus zu halten. Dass ich jeden Monat zuschieße, interessiert die Bank nicht. Und ich kann mangels festem Arbeitsvertrag auch nicht in den Darlehensvertrag mit einsteigen.

Es gibt noch eine zweite Wohneinheit im Haus, die vermietet ist. Davon werden jedoch 70% der Kaltmiete von der Bank als regelmäßige Einkünfte anerkannt.

Nun kam mir die Idee, dass ich die Hauptwohnung im Haus als Mieter anmiete und zu meiner Lebensgefährtin zu einer Bank-Anerkannten Einnahmequelle zu verhelfen.

Wäre die Wohnung vermietet, und würden 70% der Mieteinkünfte von der Bank als Einkommen gerechnet werden, würde es reichen. Für die Mieteinkünfte ist es dann auch egal, wo der Mieter das Geld herbekommt.

Anschließend lasse ich meine Lebensgefährtin in meine angemietete Wohnung mit einziehen.

Würde das Konstrukt irgendwie funktionieren?

Vielen Dank

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Wie teuer ist ein Kleingarten?

Ich würde gerne einen Kleingarten mieten. Wie teuer ist so etwas? Ich denke mal, da der zur Stadt gehört wird das Deutschland weit gleich sein, oder?

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Spezialfall § 23 EStG

Hallo zusammen,

ein Kunde verkauft ein derzeit noch an verschiedene Parteien vermietetes Mehrfamilinhaus zu einem in der Zukunft liegenden Termin (Anfang 2006) mit der Auflage, dieses bis dahin entmietet zu haben.

Der Grund für das jetzt zur Unterzeichnung kommende "Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrags" ist, dass beide Parteien sich eigentlich einig sind. Nur will der Verkäufer nichts gleich verkaufen, was er erst in 15 Monaten liefern kann, was er sich zutraut aber nicht das Thema sein soll. Beide kommen nicht ohne Vertragsstrafe aus der Sache raus.

Dem Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrags liegt als Anlage 1 der "weitere Ihnalt des Kaufangebots" vor, in dem alles wie bei einem Kaufvertrag geregelt ist, also Kaufpreis, Auflassung usw.

Problem des Kunden ist, dass der Notartermin vor Ablauf der 10-jährigen Frist nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG liegt, Entmietung und Notariell festgehaltener frühest möglicher Termin des Käufers, das Angebot anzunehmen, liegen danach.

Mir ist das, was man im Internet dazu findet, bekannt. Ich habe die Hoffnung, dass jemand (und es sind ja ausgezeichnete Steuerberater da) seine Meinung kundtut, ob das ein Fall für die eine (Termin der Vertrags) oder andere (frühest möglicher Annahmetermin) Richtung ist. Vielleicht ist ja auch irgendwem genau der Fall untergekommen.

Der Gang vor Gericht muss nicht zwangsläufig vermieden werden. Nur frage ich mich halt auch, wie es mit der Aussicht auf Erfolg steht.

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