lebenslanges Wohnrecht - wie sehen die Folgekosten durch das Finanzamt aus?

1 Antwort

Bei einem Lebensalter von 47 und bei Frauen, ist der Jahreswert einer lebenslangen Leistung mit einem Vervielfältiger von 16, 076 zu bewerten.

Miete 500,- Euro * 12 = Jahreswert 6.000,-, Wert des Wohnrechts 96.456,- Euro.

Man sollte aber schon sehen, das dies auch eine Frage der Gerechtigkeit ist.

Wo ist der Unterschied zu einer lebenslänglichen Rente von 500,- Euro im Monat?

Ausserdem, warum muss das jetzt eingetragen werden, mit dieser Schenkungssteuerfolge.

Wenn man schon nciht heiraten will, dann eben das Wohnrecht ins Testament. in 20 Jahren, würde das erben dieses Wohnrechts nur noch mit 71.580,- bewertet.

Hallo wfwbinder,

herzlichen Dank für die schnelle Antwort - sie hat mir SEHR geholfen!

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Schenkung Immobilie mit Nießbrauch Mutter und anschließendem Wohnrecht Schwester

Die Mutter hat eine Immobilie mit einer selbst bewohnten Wohnung und 2 kleine Ferienwohnungen an der Nordsee. Ihr Sohn hat 2 Kinder, die Tochter ist kinderlos und mit einem Man, der 2 Kinder aus erster Ehe hat verheiratet.

Nun will die Mutter verhindern, dass einen Teil des Hauses womöglich die Stiefkinder ihrer Tochter erben, falls diese nach der Erbschaft des halben Hauses aber vor ihrem Mann stirbt. Sondern am Ende sollen es die beiden leiblichen Enkelkinder bekommen.

Dazu gibt es nun folgende Idee. Die Mutter überschreibt zu Lebzeiten das Haus dem Sohn und bekommt einen lebenslangen Niessbrauch für das gesamte Haus eingetragen. Die Tochter soll nach ihrem Tod ein lebenslanges Wohnrecht für die untere Wohnung erhalten. Wer welche Kosten trägt soll zusätzlich vertraglich geregelt sein.

Worauf muss man da achten? Kann man das so machen? Kann man Niessbrauch und Wohnrecht so mit Reihenfolge schon jetzt ins Grundbuch eintragen? Was für Kosten fallen bei Schenkung und Eintragung an? Was kann es für Probleme geben einem Haus das einem gehört aber andere Nutzen dürfen?

Meine Sorge ist, dass am Ende alle (Mutter und Schwester) Spaß mit dieser Regelung haben aber der Besitzer der Dumme und Zahlemann für alles ist. Wenn z.B. Mutter/Schwester im Haus wohnt und die Heizung oder Dach gemacht werden muss erscheint es mir nicht gerecht, dass der Besitzer solche Kosten alleine trägt, da er ja auch auf Jahrzehnte hinaus (Mutter ist erst 70 und Schwester ist gleich alt) wahrscheinlich nichts von der Immobilie haben wird.

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