Lebenslanges Wohnrecht - Schenkungsteuer?

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3 Antworten

Nein, muss sie nicht.

Denke bitte daran, dass sie die Betriebskosten übernehmen sollte.

Verbrauchskosten sollte sie sowieso tragen.

Zum Thema Kaltmiete: Soll es ein kostenloses, lebenslanges Wohnrecht sein - dann kannst Du keine Reparatur- und Erhaltungskosten steuerlich geltend machen.

Willst Du das aber... so musst Du mindestens 66% der ortsüblichen Kaltmiete von ihr verlangen.

-Alle weiteren Fragen kann Dir der Notar beantworten, der das Wohnrecht beim Amtsgericht für Dich eintragen lässt.

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Kommentar von Rat2010
26.09.2016, 15:11

>Nein, muss sie nicht.

Quelle??? Natürlich muss sie!

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Es kommt auf den Wert an.

Nehmen wir an die Einliegerwohung wäre für 500,- Euro vermietbar, dann wäre der Jahreswert 6.000,-.

Wenn nun Deine Mutter 70 Jahre als ist, dann wäre der Vervielfältiger 11,005, somit der Wert des Wohnrechts 66.030, euro.

Bei Schenkung an die Eltern sind 20.000,- steuefrei, also wäre hier Schenkungssteuer zu zahlen. 15 % auf 46.000,- somit 6.900,- Euro.

Bei geringerem Mietwert, oder höherem Alter entsprechend weniger.

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Bist du alle anderen Möglichkeiten durchgegangen? Wem gehört die Immobilie?

Ein lebenslanges Wohnrecht kostet Geld (auch Erbschaftsteuer), mindert den Wert des Hauses und vielleicht gibt es wesentlich bessere Möglichkeiten, bei denen du dann, wenn deine Mutter z. B. weil sie in ein Pflegeheim umsiedelt, weil in dem Haus keiner mehr wohnt, den sie kennt, sie sich mit dem Rest des Hauses verstritten hat oder sie was schöneres findet (natürlich Fälle aus der Praxis) nicht eine Menge Probleme haben kannst (z. B. dann, wenn ihr Vormund wegen dem Wohnrecht rumzickt).

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Kommentar von betroffen
26.09.2016, 15:39

Wohnrecht ist kein Nießbrauchsrecht. Wenn die Mutter dort nicht mehr wohnen will, können sie die Wohnung anders vermieten.

Wenn die Mutter dort nicht mehr wohnen kann (Pflegeheim), können sie die Wohnung auch anders vermieten /nutzen. Der Notar kann eine übliche Zeitspanne eintragen lassen (Abwesenheit wegen Krankheit, Pflegebedürftigkeit ab 3 Monate...)

Gruß b.

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