Lebenslanges Wohnrecht

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Im Zwiefel der Eigentümer, denn der Eigentümer ist für den Erhalt seines Vermögens verantwortlich.

Daneben kommt es natürlich auf die Formulierung des Testaments an, die wir hier nciht kennen.

Ausserdem darauf, ob es sich um ein Wohnrecht an einer Wohnung handelt (dann garantiert keine Kosten an Dach udn Fach zu tragen), oder ein Nießbarauch am ganzen Haus (da wäre es schon wahrscheinlich, das die Kosten vom Nießbracuher zu tragen sind).

Aber für genaueres müßte man Hellseher sein.

lebenslanges Wohnrecht - wie sehen die Folgekosten durch das Finanzamt aus?

Hallo, mein Lebenspartner (57 Jahre) möchte mir (47 Jahre) ein lebenslanges Wohnrecht für eine von uns bewohnte Wohnung (98 m²) im Grundbuch eintragen lassen. Jetzt habe ich allerdings einen Bericht gelesen, der mich verunsichert. Kann mir jemand sagen, was das (in EURO ausgedrückt) bedeutet? Und wer bekommt dies vom FA "angelastet? Ich oder mein Partner als Eigentümer?

Textauszug aus meineimmobilie.de *"Lebenslanges Wohnrecht, wann das Finanzamt zuschlägt"

Ein solches Wohnrecht ist keineswegs steuerfrei. Das Finanzamt schlägt gnadenlos zu – gerade da, wo Sie es nicht erwarten. Denn: Das Wohnrecht ist viel wert, so sieht es das Finanzamt. Nämlich konkret die gesparte Miete für die Dauer des Wohnrechts. Allerdings weiß das Finanzamt selbstverständlich nicht, wie lange der Betreffende leben und damit sein Wohnrecht ausüben wird. Außerdem kann es eine Mietzahlung, die erst in 10 Jahren anfallen würde, auch nicht mit dem gleichen Wert ansetzen wie eine Miete, die aktuell zu zahlen wäre. Deshalb werden künftige Zahlungen abgezinst (diskontiert). Sie werden somit umso niedriger bewertet, je weiter der Zahlungszeitpunkt in der Zukunft liegt. Laut Gesetz muss das Finanzamt hierbei einen Zinssatz von 5,5 Prozent ansetzen (Paragraf 14 Bewertungsgesetz).

...zur Frage

Lebenslanges Wohnrecht in Einfamilienhaus - Wer übernimmt die Abrechnung der Nebenkosten mit Versorgern?

Der Lebensgefährte meiner Mutter hat per Testament ein lebenslanges Wohnrecht erhalten. Es handelt sich um ein Einfamilienhaus in der Nähe von Stuttgart, welches er nun alleine bewohnt und mir von meinem Mutter vererbt wurde, ich nun also Eigentümerin bin. Die Zahlung der Nebenkosten/Aufwendungen für kleinere Reparaturen zum Erhalt des Hauses wurden auch im Testament festgehalten und sollen vom Lebensgefährten getragen werden.

Meine Frage wäre nun:Ich habe die Verträge und Lastschriften bei den Versorgern (Strom/Wasser/Müll/Kaminfeger) gekündigt, da alle auf meine Mutter abgeschlossen waren und auch noch von seinem Konto abgebucht wurden. Der Lebensgefährte sieht sich nun eher als Mieter und möchte, dass ich in Vorleistung gehe und dann im Nachgang mit ihm abrechne.

Kann er nicht direkt mit den Versorgern abrechen? Das wäre viel einfacher zu Handhaben, da alle Versorger vor Ort sind (ich wohne in Berlin). Sollte noch erwähnen, dass das Verhältnis zwischen dem Lebensgefährten etwas anstrengend ist.

Vielen Dank für Eure Hilfe und Antworten!

GrüßePalü

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?