Leasingrate und Pendlerpauschale als Selbstständiger absetzen bei haupts. berufl. genutztem PKW?

2 Antworten

So, ich beantworte mal meine eigene Frage.

Dann stellt es ja keine 'Beratung' im rechtlichen Sinne dar.

Aussage von unserem Steuerberater:

Wenn man ein Auto betrieblich nutzt, muss man alle nicht betrieblich gefahrenen km im Verhältnis zu den betrieblich gefahrenen km die Kosten entsprechend ansetzen, d.h. versteuern. Man kann alle aufgelaufenen Kosten (Tanken, Leasing, Versicherung, etc.) steuerlich absetzen, bis auf das privat genutzte im Verhältnis.

Alternativ zum Fahrtenbuch (bei priv. und betrieblicher Nutzung) setzt man weiterhin alle Kosten an, muss dann aber nach der 1% Regelung 1% des Bruttolistenpreises auf Neuwagenbasis versteuern.

Die Pendlerpauschale fällt dann aber weg, sind ja alle Kosten schon angesetzt,

Beim Kauf eines KFZ kann man einen Neuwagen auf 5 Jahre abschreiben, einen Gebrauchten entsprechend weniger. Bei Finanzierung kann man sogar noch die Zinsaufwendungen absetzen.

Beim Verkauf eines KFZ muss der Kaufpreis abzüglichem steuerlichem Restbuchwert als Gewinn der EKS unterworfen werden.

Die Frage ist damit beantwortet.

Viele Grüße

Hans

warum fragt deine Partnerin nicht ihren Steuerberater?

du erwartest hier allen Ernstes Antworten auf deine Fragen?

mademyday!

Danke für deinen hilfreichen Beitrag....

Das ist doch ein Forum für Finanzfragen, d.h. auch für Steuerthemen. Wo also dann, wenn nicht hier.

Gruß

Hans

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@xHansx

bei der Antwort zu deiner Frage handelt es sich um Steuerberatung.

Steuerberatung ist nur den in § 4 StBG genannten Personen erlaubt.

Kostenlos ist Steuerberatung auch durch diese Personen nicht erlaubt.

byhteway:

wieviele Fragen brauchst du, bei denen die falscheste Antwort als hilfreich ausgezeichnet wurde?

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@wurzlsepp6682

Hmm OK, überreguliertes Deutschland (will damit jetzt aber keine Diskussion losbrechen, verstehe nur so manches manchmal nicht).

Nun gut, dann wollen wir mal nicht, dass sich jemand strafbar macht.

Danke für den Hinweis.
Gruß

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@xHansx

dir wäre es also lieber, wenn dir jemand einen Rat gibt. Dieser stellt sich als falsch heraus, du hast einen Schaden und der Ratgeber sagt: Pech gehabt ...

ich bin froh, dass Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer reguliert sind ..... diese sind nämlich durch (teuere) Haftpflichtversicherungen versichert, sodaß bei einer falschen Auskunft der Schaden durch die Versicherung bezahlt wird

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Buchhaltung für Blogger - wie werden Sacheinnahmen korrekt verbucht?

Hallo,

da ich zu diesem Themenkomplex bislang sehr unterschiedliche Auffassungen gehört habe, möchte ich einfach mal nach euren Gedanken fragen.

A. arbeitet als Bloggerin. Sie verdient Geld durch gesponserte Artikel und kann gelegentlich Produktmuster, die sie zum Beschreiben und Beurteilen erhält, nach dem Verfassen des Blogartikels behalten. Darüber hinaus betreibt sie auch einen Reiseblog. In diesem Rahmen bekommt sie gelegentlich Unterkünfte (Hotelzimmer, Ferienwohnungen) von Reiseveranstaltern zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug wird die Unterkunft im Blog beworben.

Für die Buchhaltung ergeben sich daraus folgende Fragen:

  1. Wenn ein Produktmuster gestellt wird (z.B. Handy), muss dies vermutlich als Einnahme angesehen werden. Welchen Wert legt man zugrunde? (Katalogpreis / unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers oder gängiger Straßenpreis z.B. von Amazon?) Unterfrage: Muss Umsatzsteuer abgeführt werden?

  2. Wenn die Bloggerin als Reisebloggerin eine Urlaubsreise "gesponsert" bekommt (d.h. Unterkunft wird kostenfrei zur Verfügung gestellt):

    • Muss auch dies als Einnahme gewertet werden?
    • Wenn ja, können dann auch die Ausgaben während der Reise geltend gemacht werden? Privat-PKW mit 30 Cent/km, Parkgebühren, Verpflegungspauschalen usw.?
    • Wenn es ein Reiseblog ist, der explizit "Reisen mit Familie" zum Thema hat, wird das Finanzamt bei jeder Reise vermutlich einen Anteil von Privatvergnügen erkennen. Ich habe gelesen (z.B. hier: http://www.finanzfrage.net/frage/urlaubskosten-als-reiseblogger-von-der-steuer-absetzen), dass ein Splitting in privat/geschäftlich grundsätzlich geht. Welche Anteile für privat/geschäftlich würde man konkret und halbwegs realistisch annehmen?
    • Wie würde sich ein Privatanteil auf die Einnahmen-Buchung und auch für die Kosten der Reise in der Buchhaltung auswirken?
  3. Wenn die Bloggerin für die Vorstellung im Blog in einem Restaurant essen geht, womöglich mit Kindern (wegen Schwerpunktthema Familienfreundlichkeit): Ist dies als Betriebsausgabe steuerlich abziehbar? Grund des Restaurantbesuches ist primär die Vorstellung im Blog mit Fotos und Beschreibung. Ein privates Sattwerden ist aber nicht zu leugnen.

Ich bin gespannt auf Eure und Ihre Meinungen und Einschätzungen!

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