Leasing oder Finanzierung (Auto) ?

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4 Antworten

Leasing ist letztendlich auch nichts anderes als eine Finanzierung. Als Privatperson sehe ich die Finanzierung, kein Leasing.

Leasing hat einige Fallstricke, die man erst merkt, wenn man den Vertrag genau liest oder wenn es zur Rückgabe kommt. Dann ist entscheidend, wer denn nun für den Restwert haftet. Das wältzt der Leasinggeber gerne an den Kunden weiter. Und dann kommt das böse Erwachen.

Oder man will den Wagen übernehmen und plötzlich ist das Auto doch soviel Wert auf dem Markt und man zahlt erneut.

Oder auch ein Thema: die Kleinschäden, die zu beseitigen sind bei Rückgabe. Das ist schnell sehr teuer. Oder auch die Minder- oder Mehr-Km.

Wer den Wagen übernehmen will, der sollte finanzieren mit klaren Beträgen und Klauseln.

Für alle, die keinen Kredit für ein Auto aufnehmen wollen oder können, ist das KFZ-Leasing eine gute Alternative.

Bei einem KFZ-Leasing wird dem Leasingnehmer beispielsweise ein Auto für eine monatliche Leasingrate zur Verfügung gestellt. Jedoch bleibt Inhaber des Autos der Leasinggeber und stellt dieses lediglich zur Nutzung dem Leasingnehmer zur Verfügung.

Der Leasingnehmer hat am Ende des Leasingvertrages die Möglichkeit, gegen eine Schlussrate das Auto abzuzahlen. In diesem Fall wäre der Leasingnehmer dann der Inhaber des Fahrzeugs.

Die Leasingraten umfassen Herstellungskosten, die Finanzierung und auch einen Gewinnaufschlag.

Der Leasinggeber übergibt dem Leasingnehmer die Kaufrechte des Fahrzeugs. Der Leasingnehmer muss sich um sämtliche Wartungen und Instandsetzungen, wie zum Beispiel auch TÜV Untersuchengen, des Autos selber kümmern und auch für die Kosten aufkommen. In dem Fall ist dies gleich wie wenn das Fahrzeug über einen Kredit finanziert werden würde.

Das Privatleasing ist für den Leasingnehmer eigentlich nicht wirklich sinnvoll. Der Vorteil ist, dass die monatliche Belastung nicht so hoch wie bei einem Bankkredit ist.

Es lohnt sich nur, wenn der Leasingnehmer das Fahrzeug am Ende des Vertrages wieder an den Leasinggeber zurückgibt.

Problematisch wird es, wenn der Leasingnehmer mit dem Fahrzeug einen Unfall hat, den dieser selber verschuldet hat und der nicht von der Vollkaskoversicherung abgedeckt wird. Das kann bei Alkohol am Steuer oder grober Überschreitung der Geschwindigkeitsbegrenzungen der Fall sein. Der Leasingnehmer wäre dann verpflichtet, die ganze Summe für das Fahrzeug auf einen Schlag an den Leasinggeber zurückzuzahlen. Und das ohne eine entsprechenden Gegenwert zu haben, da das Auto keinen Wert mehr hat.

Leasing im Privatbereich lohnt sich gar nicht (Das Fahrzeug gehört Dir auch gar nicht) Finanzierung: Lieber ein kleiners Fahrzeug, den persönlichen Verhältnissen entsprechend, bar kaufen. Rabatte/Preisnachlässe je nach Fahrzeug bis ca. 30% sind ja nicht schlecht. Dann noch verlängerte Garantie auf mindestens 5 Jahre....dann sind anfallende Reparaturen schon mal etwas kalkulierbarer!

vielen Dank für eure Tipps, ich merke mir das auf jeden Fall! ihr habt viele Fragen beantwortet, die ich mir gestellt habe. Vll ist Leasing doch keine gute Idee

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