Lastschriftrückbuchung. Was ist, wenn das Konto, von dem zurück gebucht werden muss, nicht mehr existiert?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

https://de.wikipedia.org/wiki/Lastschrift

Unter "Widerruf" sind Gesetzestexte angegeben.

Vereinfacht : ein Widerruf führt dazu, dass der Vorgang auf deinem Konto storniert wurde. Was auf der anderen Seite (Bank, Kontoinhaber) passiert, ist zunächst nicht für dich wichtig. Das Geld wird bei dir sofort wieder gutgeschrieben. Man sollt dies aber nur dann tun wenn die Lastschrift wirklich nicht berechtigt war.

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Danke für Deine Antwort.

Das was Du schreibst, ist mir bekannt, deshalb habe ich das ja meiner Frage vorangestellt. Auch, dass mir das Geld wieder gutgeschrieben wird und dass das zunächst für mich unwichtig ist, ist mir klar.

Ich suche nur für den Fall, dass das Gegenkonto nicht mehr existiert oder keine Deckung hat, eine "offizielle Bestätigung", dass dann die Bank das Risiko trägt und nicht ich. Meine Bank hat mir das zwar telefonisch bestätigt, ich würde dieses aber gerne irgendwo rechtlich hinterlegt geschrieben sehen.

Dass ich das Recht habe, eine Lastschrift zu widerrufen und dass das Geld dann wieder zurückgeholt wird muss ja nicht automatisch bedeuten, dass ich nicht trotzdem das Risiko trage, wenn das Geld beim Empfänger aus den genannten Gründen nicht mehr zu holen ist.

Wenn ich z.B. Geld verliehen habe, habe ich ja auch das Recht, das Geld zurück zu verlangen, das nützt mir aber nichts, wenn der Schuldner kein Geld mehr hat.

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@Zappzappzapp

Es besteht das Recht die Lastschrift zu widerrufen. Die Folge daraus ist, dass das Geld wieder gutgeschrieben wird. In den von dir angegebenen Quellen ist dies auch so beschrieben. Dieses Recht ist aber nicht an Bedingungen geknüpft (Kontodeckung der Gegenseite etc.). Somit kann das Risiko nicht bei dir liegen.

Du wirst keine weiteren Quellen finden die etwas anderes aussagen, da dies rechtlich so einwandfrei geregelt ist.

Aus der Praxis : wenn das Konto des Abbuchers noch existiert wird dies zurückgebucht, egal ob Deckung (bzw. Dispo) ausreicht.

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@frodo1405

Ja danke, ich hatte das ja auch schon so von meiner Bank bestätigt bekommen und auch selbst entsprechend Deinem ersten Absatz interpretiert. Die Schlussfolgerung ist ja auch eigentlich logisch.

Trotzdem hätte ich gerne einmal in offizieller Form geschrieben gesehen (scheint es wirklich nicht zu geben), dass die Banken sich das Geld bei einer berechtigten Rücklastschrift und nicht vorhandener Deckung, zwischenzeitlicher Insolvenz des Kontoinhabers bzw. nicht mehr existierendem Konto das Geld wirklich an die eigene Backe binden müssen oder ob es nicht doch noch irgendeine Hintertür in den Bedingungen gibt, die vielleicht nicht so offen publiziert wird.

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Wenn Du mein Profil ansehen möchtest: Findest Du bei "gutefrage". ;-)

Ich beantworte dort aber nur Fragen, meine eigenen recherchiere ich in der Regel selbst. Hier habe ich aber mal eine Frage, die ich bisher leider nicht abschließend klären konnte.

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Merkwürdig ist jedoch, dass die Dame neben ihrem Girokonto bei der gleichen Bank noch ein Sparkonto mit einem aktuellen Guthaben in Höhe von über 10.000 € besitzt.

Meine zwei Fragen sind folgende:

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  2. Was soll jetzt genau gemacht werden? Am nächsten Montag, den 04.05., stehen diverse Lastschriftszahlungen, u. a. die Zahlung der Hypotheksrate vom selben Konto an? Soll die Familie das FA anrufen und mitteilen, dass die Überweisung am Montag per Sofortüberweisung erfolgt und um eine Pfändungsaufhebung bitten?

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Danke vorab für die Antworten und Hilfestellung.

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