Lassen sich Sanierungskosten einer Immobilie nach einer vorherigen privaten Nutzung steuerlich ansetzen, sobald die Immobilie vermietet wird?

3 Antworten

a) keine Gegenstimme, wenn das nicht zu häufig passiert (kaufen und verkaufen innerhalb eines so kurzen Zeitraums)

b) wen Ihr während der Sanierung selbst bewohnt habt könnt Ihr steuerliche Ansinnen vergessen, höchstens Handwerkerleistungen i.S.d. § 35a EStG

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Privatpersonen können Sanierungskosten einer vermieteten Privat-Immobilie nicht von ihrer Einkommensteuer absetzen. Das können nur Firmen. Wenn du allerdings eine Firma gründest läuft deine Immobilie als gewerbliches Objekt aber dafür musst du die Mietausschüttungen mit 25% versteuern. Noch Fragen? Empfehle dir es dabei zu belassen denn eine einzige Immobilie lohnt nicht. Und 150.000 € Sanierungskosten sind weder Sonderausgaben noch Werbungskosten noch Betriebskosten!!!! Und wenn die Hütte verkaufst dann musst du sowieso keine Steuern bezahlen weil das kein Einkommen ist und auch kein Veräußerungserlös weil du keine Firma bist !

zu a -

richtig - diese Steuer fällt nicht an, weil es sie nicht gibt.

zu b -

wie kann man auf die Idee kommen, dass die Öffentlichkeit (also auch ich) sich daran beteiligen könnte, dass sich Dein Vermögen verbessert?

Denkmalabschreibung auch nach Verkauf?

Ich habe 2017 in Denkmal verkauft, das von 2009 bis 2020 eine Abschreibung nach § 7 i EStG hat. Aufgrund einer Frage von 2017 weiss ich, dass ich 2017 die volle Jahresabschreibung habe.

Weil das Finanzamt das falsch beschieden hat (der Sachbearbeiter wusste aber, dass die Software das falsch sieht; nebenbei auch tax 2018; DATEV macht es richtig), habe ich den § 7 i noch ein paarmal durchgelesen.

Kann es sein, dass ich auch 2018 bis 2020 den Absetzungsbetrag nach § 7 i EStG habe? Die Abschreibung ist jedenfalls unabhängig von der Einkünfteerzielung (diese Abschreibung haben also auch Selbstnützer) aber hat man sie auch, wenn man nicht mehr Eigentümer der Immobilie ist?

Aus § 7 i EStG würde sich nichts gegenteiliges ergeben aber vielleicht gibt es jemanden, der den Fall schon hatte oder jemand, der mir helfen will.

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Schenkung einer Immobilie an Geschwister - Immobilie soll aber nur einem gehören

Folgender Sachverhalt: Eltern verschenken eine Immobilie (TEUR 300) an die beiden Kinder. Kind 1 wohnt darin und soll alleiniger Besitzer werden und zahlt daher an Kind 2 TEUR 150. Wie ist dies zu regeln und welche steuerlichen Auswirkungen hat das?

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Variante B: Kind 1 bekom 1/2 von den Eltern geschenkt und kauft die andere Hälfte von den Eltern ab - diese schenken Kind 2 das Geld

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Haben Eigentümer einer Immobilien eigentlich auch die Möglichkeit, diese zu verpachten? Sie könnten die Immobilie ja vermieten und Miete bekommen. Dann müssten sie aber als Vermieter fungieren und sich um Probleme und Angelegenheiten des Objekts kümmern. Kann man diese Aufgaben auch auf andere Überwälzen und nur eine monatliche Zahlung erhalten ohne jegliche Art von Verantwortung und Pflichten zu haben? Könnte man das Objekt an jemand anderen verpachten der dann hierfür als Vermieter fungiert und die Miethöhe selbst festlegen kann, dafür sich aber dann auch um Wasser, Reparaturen, etc. kümmern muss?

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Ich habe ein kleines Appartment in unserem Mehrfamilienhaus zu vermieten. Die Miete soll warm 300 € betragen. Davon sollen 150 € tatsächlich bezahlt und die restlichen 150 € in Form von 15 Stunden/Monat abgearbeitet werden (die Wohnung meiner bettlägrigen Mutter putzen). Wie müssen meine neue Mieterin und ich diesen Vertrag steuerlich behandeln?

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Grunderwerbsteuer und Kaufpreis absetzen?

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Finanzamt: Leistung 2017 Rechnung 2018?

Schönen guten Tag, folgende Frage habe ich: letztes Jahr hatte ich im Oktober eine Leistung beim Zahnarzt, die mich selbst 1.230€ kostete. Ich bat, mir die Rechnung noch 2017 ausstellen zulassen, da es für mich (wegen Belastung etc.) steuerlich sinnvoller sei, Sie noch im Jahr 2017 zu erhalten. Jetzt bekam ich die Rechnung 2018, Rechnungsdatum 1.1.2018. Die Dame von der Abrechnungsstelle sagte mir, für das Finanzamt sei die Leidtungserbringung relevant (Oktober 2017) und nicht das Rechnungsdatum. Das ist mir neu. Sollte die Rechnung nicht noch in 2017 datiert sein?

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