Lange Vertragslaufzeit bei Mietvertrag für Ladenlokal üblich?

2 Antworten

Ja das ist durchaus üblich und verschafft für beide Vertragsparteien eine Beständigkeit. Denn auch der Vermieter will ja, dass er regelmäßige Einnahmen über eine gewisse Zeit lang hat. Daher kann er entsprechend planen und wirtschaften. Mit einer ordentlichen Kündigung geht da nichts mehr. Nur die fristlose Kündigung ist in jedem Fall immer möglich. Sie kann, soviel ich weiß, nie ausgeschlossen werden.

Gewerblicher und wohnwirtschaftlicher Mietvertrag sind verschiedene paar Schuhe, auch was Rechte und Pflichten betrifft. Gewerbliche MV sind aber nicht grundsätzlich 5 - 10 Jahre, auch hier ist die Vertragsdauer frfei verhandelbar. Indes wird sich ein ernsthafter gewerblicher Mieter nicht gerne, nachdem er seinen Standort mitunter mit hohem finanziellen Aufwand bekannt gemacht hat, nach relativ kurzer Zeit hinauskomplimentieren lassen wollen. Daher ist es üblich, zur Grundmietzeit noch Optionen auf Verlängerungen in den Vertrag einzubauen, die dann nach Ende der Grundmietzeit vom Mieter gezogen werden können.

Versicherungen bzw. Anbieter regelmäßig vergleichen und wechseln, macht das Sinn?

Hallo,

Ich bin jetzt schon einige Jahre berufstätig und seither haben sich doch eine ganze Menge an Versicherungen bei mir angesammelt. Dabei kann man natürlich in Absicherung und Kapitalbildung unterscheiden.

Bei Absicherung habe ich derzeit folgende Versicherungen:

  • PKV
  • Berufsunfähigkeit
  • Unfallversicherung
  • Haftpflicht
  • Hausrat
  • Rechtsschutz
  • Kfz-Haftpflicht und Vollkasko

Bei den Kapitalbildenden Versicherungen sieht es so aus:

  • Kapital-LV (vor 2005)
  • private RV
  • Riester RV

So, nun ist mir auch klar, dass ein Wechsel von LV bzw. RV keinen Sinn macht, da sehr teuer und der Gewinn marginal. Auch habe ich schon oft gelesen, dass man die PKV wegen Altersrückstellungen nicht wechseln sollte. Das habe ich zwar dieses Jahr gemacht, aber da ich noch recht jung bin und nur seit kurzem bei der PKV bin, war es denke ich noch i.O.

Wie sieht es aber nun mit den anderen Absicherungen aus? Mach es Sinn Dinge wie Haftpflicht, Hausrat oder Rechtsschutz regelmäßig zu prüfen und ggf. auf einen günstigeren Anbieter umzusteigen? Oder macht das im Schadensfall doch etwas aus, wie lange man einer Verischerung treu war (Neukunde vs. Bestandskunde)?

Die BU würde ich sicher auch nicht wechseln, wegen der Gesundheitsabfrage. Aber Kfz bietet sich doch gut an mit einem jährlich Vergleich, oder?

Und wenn es nicht direkt zum Thema passt, was sonst würdet ihr regelmäßig prüfen und ggf. wechseln? Mir fällt da spontan z.B. der Stromanbieter an, weil er mal wieder den Preis angehoben hat.

Heutzutage ist der Wechsel ja auch recht unkompliziert. Dank Internet kann direkt verglichen werden und auch ein Abschluss geschieht Online. Dazu bieten viele Versicherer den Service die alte Versicherung zu kündigen, etc. Problematisch sind vielleicht noch Kündigungsfristen.

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Wohnriester Bausparvertrag kündigen wegen anstehendem Hauskauf

Hallo.

Meine Frau und ich haben uns vor einem Jahr dazu entschlossen, in naher Zukunft ein Haus zu kaufen. Auf Empfehlung der Bank hin haben wir damals beide schonmal je einen Wohnriester Bausparvertrag (über je 50k €) abgeschlossen.

Jetzt, ein Jahr später, haben wir erstmals ein Haus gefunden, welches wir evtl. kaufen möchten. Da unser Bankberater (der uns damals den vorzeitigen Abschluss der Wohnriester Verträge empfohlen hatte) gerade im Urlaub ist, haben wir kurzerhand mal einen Termin bei einer anderen Bank gemacht. Dort hat man uns die Riesterverträge quasi um die Ohren gehauen. Die Finanzierung des Hauses ist für uns gut machbar, aber nur wenn wir die 2 x 163 €, die derzeit monatlich in die Riesterverträge gehen, in die Finanzierung einbringen können.

Wir haben in beide Riesterverträge für das Jahr 2012 voll eingezahlt um die maximale Förderung zu erhalten. Es wurden unsererseits also bisher insgesamt 6520 € eingezahlt. Zudem haben wir vor Kurzem die Verträge in der Steuerklärung 2012 angegeben, so dass wir demnächst die entsprechende Steuervergünstigung ausgezahlt bekommen.

Welche Möglichkeiten haben wir nun?

Idealerweise würden wir gerne jetzt möglichst viel der von uns eingezahlten Summe aus den Verträgen herausziehen (als zusätzliches Eigenkapital für den Hauskauf) und natürlich die monatlichen Zahlungen einstellen.

Also die Verträge komplett kündigen? Rückzahlung der Förderung 2012 sowie der gerade beantragten Steuererleichterung sind dann klar und kein Problem.

Abschlussbegühr pro Vertrag waren 500€. Sind die auf jeden Fall weg oder dürfen seitens des Anbieters pro Laufjahr nur anteilig Gebühren berechnet werden (wie ich hier irgendwo gelesen habe)?

Oder gibt s sogar die Möglichkeit die Verträge auszusetzen und das eingezahlte Geld jetzt zu entnehmen, weil es ja für einen Hauskauf genutzt wird? Und dabei nicht mal Förderung und Steuererleichtung zurückzahlen zu müssen?

Danke für eure Hilfe.

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Mietvertrag zu Zweit - Einer will raus

Hallo Zusammen,

ich habe momentan folgende Situation. Ich möchte mit meinem Partner in eine Wohnung ziehen. Problem: Er ist momentan arbeitslos versichert mir aber mit seinen Ersparnissen sowie Arbeitslosengeld/ Krankengeld etc. pp. seinen Teil der Miete sicher zahlen zu können. (Gleich vorweg ich weiß dass das dumm von mir ist :-) aber auf Grund der großen Entfernung wollen wir nicht warten) Das glaube ich ihm auch soweit ich möchte nur nicht, dass er sich irgendwann denkt sich auf seinem Hartz 4 ausruhen zu können da es reicht um seinen Teil zu decken wenn ich arbeiten gehe. Das sehe ich nicht ein und akzeptiere ich nicht. Jetzt die große Frage:

Angenommen er findet/ sucht nicht nach Arbeit und ich sage nach z,B, 4 Monaten mir reichts und will ausziehen. Kann ich meinen Teil des Vertrags dann kündigen? Angenommen das täte ich, dann könnte er die Gesamtmiete nie bezahlen. Muss ich dann trotzdem für meinen Teil aufkommen bis er auszieht? Wenn ich jetzt mal von den 3 Monaten Kündigungsfrist ausgehe, komm ich dann nach drei Monaten da auch ganz sicher raus oder muss er davor sich damit einverstanden erklären und wir hängen da drin bis er auch raus kann (andere Unterkunft) / will?

Oder das ist vll die präzisere Frage:

Wenn es hart auf hart kommt. Wie komm ich am schnellsten aus meiner vertraglichen Verpflichtung für das Aufkommen der Miete (egal ob mit meinen 50 % oder 100 %) ?

Danke schon mal und Entschuldigung für die lange Einleitung :-)

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Ist bei mir Bausparvertrag mit "Wohnriester" sinnvoll?

Guten Tag, ich habe eine Frage zu einem/zwei Bausparvertrag bzw. ob diese sinnvoll sind. Meine Frau und ich, spielen mit dem Gedanken eine Immobilie zu kaufen aber erst in ein/zwei Jahren, weil wir bis dahin noch mehr Eigenkapital ansparen wollen/müssen. Nun waren wir Anfang des Jahres bei unserer Hausbank und haben auf Anraten unseres Beraters einen bzw. zwei „Schwäbisch Hall Tarif Fuchs WohnRente 02 „ abgeschlossen. Hat sich alles gut angehört, aber im Nachhinein haben wir uns etwas überrumpelt gefühlt und sind uns nicht sicher ob das eine gute Idee war. Später habe ich auch des Öfteren einiges negatives über Bausparen gelesen und auch das Geld das in unsere Bausparverträge hinein fließt, hätte ich jetzt lieber auf meinem Sparkonto bzw. zur freien Verfügung  als Eigenkapital. Wir hätten ohne die Bausparverträge deutlich schneller mehr freies Eigenkapital! Was wir dann auch bei einem Gespräch mit der Immobilienabteilung unserer Hausbank zu spüren bekommen haben, denn denen ist unser Bausparvertrag egal bzw. wieviel schon eingezahlt wurde und nur das frei verfügbare Eigenkapital  ist wichtig . Da haben wir es dann bereut, da schon einiges in die Bausparverträge eingeflossen ist! Aber nicht nur wegen dem Geld, sondern auch wegen der Arroganten Art der (Finanzierungs-)Berater der Hausbank haben wir es bereut. Am liebsten würden wir die Verträge zum Jahresende kündigen, was natürlich nicht so clever und mit Abzügen verbunden ist. Nun stellen sich mir einige Fragen: -Da wir noch nicht so lange einzahlen,Sollte ich die Bausparverträge laufen lassen oder kündigen?Einfrieren/Beitragsfrei stellen ist keine Option! -Der Hausbank ist der Bausparvertrag für die Finanzierung wichtig, spielt der aber auch für die Finanzvermittler (interhyp,…) eine so große Rolle? Wir werden wahrscheinlich sowieso bei einem bekannten Finanzvermittler finanzieren. Ich hoffe ein paar gute Ratschläge von euch zu erhalten und bedanke mich schon mal dafür!

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O2 - Störung seit 3 Monaten - ab wann ist eine außerordentliche Kündigung möglich?

Hallo,

ich habe seit 3 Monaten !!!!! eine Störung mit Telefon und Internet.

Seit 3 Monaten habe ich mehrmals täglich Totalausfälle. Dann habe ich weder Internet noch Telefon. Dann gehts mal wieder 5 Minuten, dann gehts mal wieder 4 Stunden nicht. Dann gehts auch mal wieder mehrere Stunden reibungslos, dann habe ich wieder alle paar Minuten Totalausfälle. Es nervt einfach nur.

Ich habe bereits Stunden in dieser Warteschleife der Störungshotline verbracht. Mir wurde bereits zig mal versprochen, dass ich zurückgerufen werden. Zurückgerufen wurde ich nie.

Ständig wird man irgendwie vertröstet. Jaja, wir kümmern uns drum und melden uns innerhalb 48 Stunden. Ich kann diesen Satz nicht mehr hören. Und ständig wird das Störungsticket wieder geschlossen, obwohl die Störung nie beseitigt wurde.

2 mal wurde mir bereits der Besuch eines Technikers versprochen. Ich bin berufstätig und habe mir an diesen beiden Tagen extra Urlaub genommen. Aber ein Techniker ist an beiden Tagen nicht erschienen.

Dann sollten das Problem endlich gelöst werden, indem man das auf Glasfaser umstellt. Das wurde am 09.05.2017 gemacht. Seit dem ist alles nur noch schlimmer geworden. Seit dem 08.05.2017 ist Telefonieren überhaupt nicht mehr möglich, und Internet funktioniert - wie bisher - ab und zu mal. Wenn ich die Resettaste drücke und mich anschließende neu anmelde, funktioniert das Internet oft für ca. 10 Minuten. Störungsticket wurde natürlich mal wieder geschlossen obwohl das Problem nicht verschwunden ist.

Jetzt kann O2 bis nächste Woche Mittwoch überhaupt keine Auskünfte geben, da die Kundendaten zur Zeit wegen Verbesserung des "Kundenservice" nicht eingesehen werden können. Ich habe bei mir zuhause einen Totalausfall, Antwort von O2: "Ja, das habe ich hier auch". Mittwoch kann ich da also wieder anrufen, damit das Störungsticket wieder eröffnet wird. Dann wird es sicherlich weitergehen wie die letzten 3 Monate auch.

Auf meine Frage, ob nun langsam mal die Voraussetzungen für eine außerordentliche Kündigung erfüllt sind wurde mir nur gesagt, dass er da keine Auskunft geben kann, ich soll mich an meinen Rechtsanwalt wenden, da O2 schließlich nicht mein Rechtsbeistand ist.

Ich weiß nicht mehr, was ich noch tun soll.

Woran kann denn das liegen? Was kann ich denn tun damit O2 sich mal ernsthaft um das Problem kümmert? Warum wird mir nicht endlich mal ein Techniker vorbeigeschickt? Ich versteh das alles nicht. Ich wohne doch nicht im Urwald. Das kann doch alle nicht wahr sein.

Ich habe zwar nur noch eine Vertragslaufzeit bis Ende August (muß Ende Juli kündigen), aber bis Ende August 2017 ohne Internet und Telefon ist eine lange Zeit.

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fristlose Kündigung eines Bausparvertrages während Ansparphase. Gibt es Vorfälligkeitsentschädigung?

Hallo, folgende Situation:

Ich habe einen alten Bausparvertrag. Diesen möchte ich nicht weiter besparen, da es mir sinnlos erscheint. Stattdessen kann ich das angesparte Geld derzeit gut gebrauchen.

Der Vertrag befindet sich in der Ansparphase und ist zu ca. 1.400€ von 11.000€ bespart. Die Zuteilung würde so lange dauern, bis ich den Vertrag quasi nicht mehr benötige. Dazu ist die Summe von 11.000€ auch nicht sonderlich hoch.

Jetzt habe ich zur Kündigung eine Frage:

In den Vertragsunterlagen zum Thema Kündigung steht:

*"(1) Der Bausparer kann den Bausparvertrag jederzeit kündigen. Er kann die Rückzahlung seines Bausparguthabens frühestens an dem Zuteilungstermin, der mit dem Ablauf von sechs Monaten nach Eingang deiner Kündigung folgt, verlangen.

(2) Solange die Rückzahlung des Bausparguthabens noch nicht begonnen hat führt die Bausparkasse auf Antrag des Bausparers den Bausparvertrag unverändert fort.

(3) Reichen 25 % der für die Zuteilung verfügbaren Mittel nicht für die Rückzahlung des Bausparguthabens gekündigte Verträge aus können Rückzahlungen auf spätere Zuteilungstermin verschoben werden."*

Heißt das ich komme an das Geld frühestens nach Kündgung und 6 Monaten ran?

Im Netz habe ich gelesen, dass auch eine Fristlose Kündigung möglich ist. Dabei würde eine Vorfälligkeitsentschädigung von 1% pro Monat vorzeitiger Kündigung anfallen. Ist das so richtig? Dazu steht halt nichts in den Vertragsunterlagen. Wenn es stimmt: Beziehen sich die 1% auf die angesparte Summe (1.400€), oder auf die gesamtsumme des Bausparvertrages, also 11.000€?

Danke für eure Hilfe, ich Hoffe der Text ist nicht all zu lang ;)

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