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Rechnung nach Italien zwischen Kleinunternehmer und Srl (P.I.)?

Ich habe kurzfristig als Reiseleiter gearbeitet (Saisonjob) und stelle das jetzt in Rechnung.Ich bin als Kleinunternehmer in Deutschland angemeldet und die Firma ist eine Srl mit Partita IVA mit Sitz in Italien.Muss es sich um eine "Reverse Change" Rechnung handeln?Wenn ja, wie wird meine Rechnung gerechnet? Wenn ich richtig verstanden habe wird in meiner Rechnung keinen Ust. gerechnet und meine Leistung steuerlichpflichtig im Land des Leistungsempfängers. Aber wenn meine Leistung 2000 Euro Netto wert ist, muss diese Summe schon mit der voraussichtlichen Steuerschuld des Leistungsempfängers gerechnet werden?

Antwort

So, kurz erklärt wie das bei mir geklappt hat: 

Man darf Kleinunternehmen bleiben aber eine Umsatzsteuernummer bekommen, das dauert beim Finanzamt in der Regel 2-3 Wochen.

Die USt.Nr. kann ein Kunde aus Italien (bzw. aus einem EU-gehörigen Land) auf der Webseite vom VIES nachprüfen.

Dann kann man eine Rechnung erstellen und mit dem Reverse-change bezahlt werden. So enthält die Rechnung trotzdem keine USt. (wegen Reverse Change) und ist nur in Deutschland steuerpflichtig. Aber ohne VIES bzw. USt.Nr ist der Kunde verpflichtet, den 30% von der Rechnung zu behalten (ritenuta d´acconto).

Vorsicht: zwischen Italien und Deutschland gilt eine Sonderregelung gegen Doppelbesteuerung, welche zwischen europäischen Ländern immer unterschiedlich ist. Falls ihr eine Rechnung irgendwohin anders schicken musst, prüft bitte nach ob es eine solche Absprache zwischen Ländern gibt. (übrigens, Danke EU für die fleißige Arbeit der letzten 20 Jahren, um unser Leben zu vereinfachen... :/)

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Einkommenssteuer - Umzug von Deutschland nach Spanien?

Guten Tag, ich habe bis Juli in Deutschland als Angestellter gearbeitet und meine Einkommenssteuer gezahlt. Seit August arbeite ich in Spanien und zahle hier Einkommenssteuer (anscheinend als 'resident', weil mich mein Arbeitgeber so angemeldet hat). Mein Arbeitgeber moechte jetzt seine Buecher fuer 2016 schliessen, ist in Kontakt mit irgendeiner Steueragentur und fragt mich, ob ich nun als Resident oder non-resident gemeldet sein moechte.

Ich habe keine Ahnung was fuer mich vorteilhafter / korrekt ist. Ich habe nur Angst, dass ich bei meinen Steuererklaerungen in Deutschland und Spanien Geld nachzahlen muss (Stichwort 'weltweites Einkommen' habe ich irgendwo aufgeschnappt). Wie gesagt, Status Quo ist, dass ich in beiden Laendern jeden Monat meine Einkommenssteuer gezahlt habe. Nach meinen Berechnungen habe ich sogar Steuer nach dem Steuersatz abgezogen bekommen, als ob mein Monatsgehalt auf 12 Monate Jahreseinkommen hochgerechnet wurde, obwohl ich ja nur jeweils 7 bzw. 5 Monate in Deutschland und Spanien gearbeitet habe. Irgendetwas scheint mir nicht korrekt gelaufen zu sein. Ich hoffe dies durch die Steuererklaerungen korrigieren zu koennen.

Gibt es irgendein Tipp zum Vorgehen? Wie sieht eine beispielhafte Berechnung aus?

Danke vorab und viele Gruesse.

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