KvdR, 9/10 Regel und Nachwuchs ..?

1 Antwort

Ulla Schmidt sieht das zumindest ebenso.

"Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt geht davon aus, dass als Nachweis der Kindererziehungszeit eine Geburtsurkunde oder aber der Rentenbescheid, auf dem die Anzahl der Kinder vermerkt sei, ausreicht. Für die Anrechnung sei es dann unerheblich, wann die Kinder geboren und erzogen worden seien. „Die Erziehungszeit kann immer auf die zweite Hälfte des Erwerbslebens und damit zur Erfüllung der 9/10-Regelung angerechnet werden“, sagt sie."

https://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/882939/aenderung-bei-der-9-10-regelung-rentner-muessen-selbst-aktiv-werden

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Danke Andri für den Link.

Ich hatte in meinem Beispiel noch einen Fehler drinnen, Korrektur:

Also als Beispiel mal angenommen, jemand hat zwei Kinder und arbeitet 40 J. , dann entspricht die zweite Hälfte folglich 20 Jahren.

Abzügl. 2x 3 Jahre für die Kinder macht 6 Jahre.

9/10 Regel anwenden: 20 * 9/10 = 18 J.

Kinderzeiten abziehen: 18 - 6 = 12 Jahre

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Feststellungserklärung?

Folgender Sachverhalt: Vater überschreibt sein Haus vor mehr als 10 Jahren an seine 2 Kinder. Er ist allerdings Nießbraucher und erhält alle Einkünfte, zahlt aber auch alle Ausgaben.

Vater gibt seit Jahren diese Ein-/Ausgaben in seiner Steuererklärung an, die Kinder logischerweise nicht. Das Haus ist zu 100% vermietet.

Vater stirbt im März 2017, im November kauft ein Kind die Hälfte des Hauses vom anderen ab und ist ab dann Alleinbesitzer des Hauses.

Nun zur Steuerklärung 2017. Muss für das ganze Jahr 2017 eine Feststellungserklärung abgegeben werden und die Beteiligung wie folgt aufgeteilt werden: verstorbener Vater 3/12 (Jan-Mär), beide Kinder zusammen 7/12 (Apr-Okt) und ein Kind 2/12 (Nov-Dez)?

Oder muss eine Feststellungserklärung nur für Zeit erstellt werden, in der beide Kinder gemeinsame Einkünfte aus der Vermietung hatten (Apr-Okt)? Wie funktioniert dann die Splittung der Einkünfte auf die drei unterschiedlichen Sachverhalte.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

LG, Markus

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Wo Steuern bezahlen bei Wohnungsverkauf wenn im Ausland lebend?

Hallo,

Ich habe meine Eigentumswohnung in Deutschland verkauft. Die Wohnung hatte ich zuvor vermietet. Da ich die Wohnung weniger als 10 Jahre in Besitz hatte, ist mir klar, dass ich den Profit versteuern muss.

Ich frage mich jedoch, ob ich diesen Profit in Neuseeland versteuern kann oder in Deutschland versteuern muss. In Deutschland bin ich seit Jahren nicht gemeldet und nur beschränkt Steuerpflichtig. In Neuseeland bin ich "Tax Resident" und habe hier auch alle meine anderen Einkünfte. Wenn ich mir das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Neuseeland anschaue, steht dort zum Beispiel in Artikel 13, dass solche Einkünfte im anderen Staat besteuert werden kann. Sehe ich das korrekt oder muss ich den Gewinn vom Hausverkauf dennoch in Deutschland versteuern?

Vielen Dank

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Rangfolge Hauserbschaft Stiefvater verstorben

Hallo Liebe Gemeinde,

ich habe da eine Frage. Mein Stiefvater ist vor 3 Monaten gestorben. Meine Stiefvater ist seit 25 Jahren mit meiner Mutter verheiratet gewesen. Mein Stiefvater war mir wie mein eigener Vater und wir hatten eine wundervolle Zeit. Mein Stiefvater hatte vor seiner Zeit mit meiner Mutter eine andere Frau mit der er 2 Kinder hat. Diese waren eigentlich nie präsent.

Meine Eltern haben kein Testament. Bis heute hat auch niemand Ansprüche gestellt. Mich würde aber interessieren, wer überhaupt grundsätlich nun Anspruch auf das Erbe hat? Mich interssiert eigentlich nur genau wie es mit dem geimeinsamen Haus meiner Mutter und meines Stiefvaters aussieht. Es ist abbezahlt. Meiner Mutter gehört also sowieso 50% des Hauses. Was aber ist mit den anderen 50% ? Wie würden die verteilt werden. Ich denke die Hälfte davon an meine Mutter. Aber die andere Hälfte würde sich wie verteilen??? Haben die leiblichen Kinder des Verstorben ein Anrecht drauf'? Oder sogar ich als nicht leibliches Stiefkind? Wielange wäre die Verjährungsfrist wenn keiner Ansprüche geltend macht? Ab wann könnte meine Mutter das Haus ohne Angst auf sich umschreiben lassen?

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Wie teilt man Kosten beim zusammenziehen wenn ein Partner Kinder hat?

Hallo, ich möchte gern wissen wie man am besten die Kosten für gemeinsammen Wohnraum und Unterhalt teilt? Ich wohne seit fast 2 Jahren mit meinem Freund zusammen und habe 2 Kinder in die Beziehung gebracht. Bisher haben wir alle Kosten geteilt (Miete, Verpflegung/Vers...). Der Vater der Kinder zahlt gerade mal 200 € Unterhalt da er nicht mehr zahlen kann. Nun sind wir auf wunsch meines Freundes in eine größere Wohnung gezogen und er will nicht mehr die hälfte der Kosten tragen. Begründung: Er nutz nicht den halben Wohnraum und möchte nicht mehr für die Kinder aufkommen, ich solle mich an den Vater wenden (der ja bekannterweise nicht mehr zahlen kann). Mein Problem ist nun, das ich auf seinen Anteil angewiesen bin, da ich sonst meine laufenden Kosten nicht mehr decken kann. Meine Frage, sollte nicht das einkommen der Partner berücksichtigt werden? Kann ich für meinen Anteil Wohngeld beantragen oder anders Hilfe bekommen?

Danke

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Finanzielles Chaos Erbengemeinschaft- muss Haus an einen Erben vermietet werden oder kann dieses unentgeltlich genutzt werden wenn Einigkeit besteht?

Folgender Sachverhalt ist eingetreten: Vater (Alleinverdiener) ist verstorben und vererbt an 2 erwachsene Kinder und 1 Frau 3 Häuser, die nur zum Teil abgezahlt sind. Das Erbe entspricht der gesetzlichen Erbfolge,  die Witwe erbt die Hälfte und die Kinder des Erblassers je 1/2 der anderen Hälfte des Erbes.

Kind a möchte Haus 1 bewohnen (dieses war zuvor vermietet, die Miete wurde verwendet um den Kredit abzuzahlen, Mieter haben Mietverhältnis selbst aufgelöst), Kind b bewohnt Haus 2 seit Jahren und zahlte Miete an Eltern, Mutter möchte Haus 3 weiterhin bewohnen und die Finanzen regeln, sprich den Kredit abzahlen mit Hilfe der Kinder, die einen Betrag x zahlen. Alle sind sich einig, es gibt keinen Streit.


Müssen die Häuser durch die Mutter nun an die Kinder vermietet werden zum ortsüblichen Mietpreis oder macht es finanziell keinerlei Sinn? Wäre es möglich oder sogar klüger statt der Miete ( die ja versteuert werden muss) an die Mutter eine Nutzungsgebühr zu zahlen, die zur Kredittilgung aufgewendet wird?
Faktisch muss ein Betrag von 2000 Euro fließen um den laufenden Kredit zu tilgen, dies kann die Mutter als Hausfrau mit Witwenrente nicht alleine stemmen.

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