kurzfristige Tätigkeit, dann Minijob. Wie viel darf man verdienen?

3 Antworten

Ich verstehe die Frage jetzt so, das der AG des neuen Minijobs nach der Vorbeschäftigung fragt. Dabei geht es ihm vermutlich nur darum, ob Du bereits im März einen anderen Minijob hattest. Denn dann müsste er darauf achten, das Du mit beiden Minijobs zusammen nicht über 450,-€ kommst.

Du warst aber versicherungspflichtig angestellt. Daher hat der Lohn aus dem ersten Job (auch wenn er nun in Form von Krankengeld gezahlt wird) keinen Einfluss auf den neuen Minijob, Du kannst dort also die vollen 450,-€ auch im März verdienen.

Du musst allerdings für Deine Krankenversicherung ab dem 7.3. selbst sorgen.

Wozu hinzuverdienen? Zum Krankengeld? Gar nix. Entweder, du bist krank, oder du kannst arbeiten. Beides geht nicht.

vom 2.-6. war ich krank und habe gekündigt. in dieser Zeit erhalte ich wohl Krankengeld. Wenn ich ab morgen einen Minijob annehme darf ich Geld hinzuverdienen. Aber wie viel? Da es kein voller Monat ist auch keine 450 €

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@Elfe3011
Da es kein voller Monat ist auch keine 450 €

Doch, da ja klar ist, dass 450,- Euro nicht für einen ganzen Monat sind, kann das beliebig verteilt sein. Nur 450,- Euro monatlich darf nicht überschritten werden.

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@wfwbinder

Danke. Aber was darf ich zu der sagen wir ersten Woche Vollzeitjob (aber krank) dazu verdienen?

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@wfwbinder

Ich steh auf dem Schlauch. Wohin hinzuverdienen? Was ist die Haupteinnahmequelle?

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@Elfe3011

Ich verstehe die Frage nicht. Man kann doch soviel verdienen, wie man will.

Die 450,- Euro sind nur eine Beschränkung, weil bis zu dem Zeitpunkt der Arbeitgeber alle Abgaben pauschal bezahlt. Also beim Minijob darf man die 450,- nicht überschreiten.

Aber wenn Du eine andere Tätigkeit aufnimmst und Dir für den Rest des Monats einer 10.000,- Euro zahlt, wo wäre das Problem?

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@wfwbinder

der neue Arbeitgeber möchte aber nur 450 € zahlen. Da ich die Vorbeschäftigung angeben muss, ist klar, das ich Geld verdient habe. Und das dort verdiente Geld soll steuerfrei sein. Da ist mein Problem.

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@Elfe3011

Grade eben hieß es noch, die Krankenkasse würde leisten?

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LFZ = Lohnfortzahlung ist hier das Stichwort. Krankengeld erhalten Sie erst nach 6 Wochen Erkrankung bei laufendem Arbeitsverhältnis. Sie werden allerhöchstens 14 Tage eine LFZ erhalten (=reguläre Kündigungsfrist in der Probezeit). Viel eher ist aber ist denkbar, dass die Zeiarbeitsfirma den Arbeitsvertrag, wie in Ihrem im Fall eines Arbeitsantrittes, der mit Krankheit begonnen und geendet hat und nur ganze 5 Tage anhielt, rückwirkend für unwirksam erklärt. Das wird Zeitarbeitsfirma mit ziemlicher Sicherheit versuchen. Auf gut deutsch gesagt: Sie haben die Zeitarbeitsfirma richtig verars***t. Sie haben jetzt ein neues Problem: ihr Krankenversicherungsschutz wackelt - wer zahlt denn jetzt die Beiträge zur GKV? Der Minijob bestimmt nicht.

Dann aber ganz groß nach Krankengeld schreien .... :-( Ätzend!

Leider gleitet das hier ab. Problem nicht verstanden. Aber Danke für die nette Antwort.

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@Elfe3011

Ist schon klar, "arbeiten" Sie ruhig weiter an der Realitätsverweigerung.

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Wenn er Anfang März angefangen hat und gleich krank wurde, dann gibt's keine Lohnfortzahlung. Dann springt sofort die Krankenkasse ein. Ich fürchte aber, uns fehlen einfach Informationen und Zeitabläufe. Ich jedenfalls werde nicht so wirklich schlau....

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