Kurzfristige Beschäftigung nur über Weihnachten - wie läuft das mit Sozialversicherung?

1 Antwort

Es gibt die kurzfristige Beschäftigung nur we Monate, oder 50 Tage, was hier passen könnte.

Das ist dann vErsicherungsfrei, wenn es nciht berufsmäßig, also nachhaltig ist. In der Gastronomie die typischen Servier- und Küchenhilfen für die Weihnachtsfeiern z. B.

http://www.400-euro.de/400/kurzfristig.html

Komme ich aus meiner rückwirkenden GKV-Pflicht zum 01.01.2016 heraus wenn ich für 2016 eine entsprechende Knappschaftsanmeldung nachreiche?

Ich bin rückwirkend zum 01.01.20216 GKV-pflichtig, da mir ca. 600 € zur besonderen JAEG für 2016 (50.850 €) fehlen. Das möchte ich gerne auf legalem Wege umgehen. Am 15.06.2017 habe ich einen zum 01.01.2016 rückwirkenden Mietgliedsantrag bei der HKK eingereicht, die nun meine GKV-Pflicht prüft.

Nun habe ich im Internet noch einmal recherchiert und bin auf den Hinweis gestoßen, dass u. a. Knappschaftsbeiträge bei der Berechnung der JAEG berücksichtigt werden können.

Hier die Quelle:

https://www.kbs.de/DE/20_firmenkunden/01_sozialversicherung_a_z/01_j/jahresarbeitsentgeltgrenze_krankenversicherung.html;nn=107642

Dort steht u. a.:

3.1 Mehrere Beschäftigungen

Übt ein Arbeitnehmer mehrere Beschäftigungen aus, ist für die Beurteilung der Versicherungspflicht das Arbeitsentgelt aus allen Beschäftigungen zusammenzurechnen. Nicht angerechnet werden Arbeitsentgelte aus geringfügigen Beschäftigungen, es sei denn, es besteht aufgrund Mehrfachbeschäftigung Versicherungspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung. Arbeitnehmer, die durch Aufnahme einer weiteren mehr als geringfügigen Beschäftigung die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten, werden auch in der Zweitbeschäftigung zunächst versicherungspflichtig. Die Versicherungspflicht endet in beiden Beschäftigungen erst mit dem Ablauf des Kalenderjahres, sofern die Arbeitsentgelte aus beiden Beschäftigungen auch die vom Beginn des nächsten Kalenderjahres an geltende Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten.

Ich könnte demnach meine Mutter, die Einkünfte aus Miete und Verpachtung hat auf dem Erhebungsbogen bei der Knappschaft als Arbeitgeberin angeben und mich rückwirkend für den Abrechnungszeitraum vom 01.08.2016 bis zum 31.12.2016 mit einem monatlichen Lohn in Höhe von 401,00 € als Hausverwalter nachmelden, da die Zweitbeschäftigung mit einem monatlichen Lohn über 401,00 € per Legeldefinition ja nicht als geringfügig betrachtet werde könnte.

Denn laut SGB heist es:

Eine geringfügige Beschäftigung liegt nach § 8 I SGB IV vor, wenn das Arbeitsentgelt aus einer Beschäftigung regelmäßig im Monat 400 Euro nicht übersteigt oder die Beschäftigung auf zwei Monate bzw. 50 Arbeitstage im Kalenderjahr begrenzt ist.

Würde mir das helfen, rückwirkend zum 01.01.2016 wieder aus meiner GKV-Pflicht zu kommen, wenn ich der HKK die Knappschaftsmeldung bzw. den Knappschaftsbescheid nachreiche?

Muss ich weitere Fristen waren?

Reichen die 401,00 €?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?