kurzarbeit und samstage arbeiten

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4 Antworten

Kennst Du den Inhalt der Vereinbarung über die Kurzarbeit, die DEin Betrieb mit der Arbeitsagentur hat?

Warst Du bei den Verhandlungen anwesend?

Ist gesagt worden, ob diese Stunden als Überstundenabgerechnet werden, oder aus einer Frage von überraschenden Auftragseingängen als normale Arbeitszeit gelten?

Nur nach diesen wenigen Angaben kann man nciht entschieden, ob ein Verstoss gegen die KUG Vereinbarung vorliegt, oder nicht.

Was sagt denn der Betriebsrat?

Nürnberg - Durch einen Missbrauch der staatlichen Förderung von Kurzarbeit könnte nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) ein Millionen-Schaden entstanden sein. Nach Angaben eines Behördensprechers vom Samstag wird der Schaden auf ein bis zwei Millionen Euro geschätzt. Die Behörde geht bundesweit von mindestens 116 Fällen aus, in denen Firmen zu Unrecht Kurzarbeitergeld kassiert haben.

Gemessen an der großen Zahl der Kurzarbeiter hält die Behörde den Anteil der Verstöße aber für gering. „In Relation gesetzt zu den zurzeit 36000 Betrieben in Kurzarbeit in Deutschland machen die Verdachtsfälle lediglich 0,2 bis 0,3 Prozent aus. Damit handelt es sich um kein dramatisches Problem. Aber natürlich ist jeder Betrugsfall einer zu viel“, sagte der Sprecher der Deutschen Presse- Agentur dpa.

Über die möglichen Missbrauchsfälle hatte die „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“/Samstag) berichtet. Baden-Württemberg habe bundesweit die meisten schwarzen Schafe, bestätigte ein Sprecher der BA- Regionaldirektion in Stuttgart. Man verdächtige bereits 34 Firmen, zu Unrecht Kurzarbeitergeld kassiert zu haben. „Es könnte ein Schaden von 420000 Euro entstanden sein.“ Laut „SZ“ sind neben Baden- Württemberg vor allem Bayern mit 19 und Nordrhein-Westfalen mit 16 Fällen betroffen.

Vor allem um zwei Maschen soll es gehen: Entweder die Unternehmen melden Kurzarbeit an, lassen ihre Mitarbeiter dennoch voll arbeiten und bekommen so einen Teil der Personalkosten durch die Arbeitsagentur erstattet. Oder die Firmen streichen die Lohnzuschüsse für Beschäftigte ein, die krank oder im Urlaub sind. „Häufig sind auch die Arbeitszeitkonten der Kurzarbeiter manipuliert worden“, sagte der BA-Sprecher. Dies nachzuweisen, sei besonders schwierig.

Auf die möglichen Missbrauchsfälle beim Kurzarbeitergeld sei man hauptsächlich durch Hinweise aus den Betrieben selbst oder von Konkurrenzunternehmen gestoßen, erklärte der Sprecher. Natürlich setze die Bundesagentur eigene Außendienste zur Prüfung ein, doch müsse immer erst ein Anfangsverdacht bestehen. Inzwischen habe man etwa ein Drittel der Verdachtsfälle der Staatsanwaltschaft übergeben. „Wird ein tatsächlicher Missbrauch festgestellt, müssen die Betriebe die Förderung zurückzahlen und mit einem Strafverfahren wegen Betruges rechnen“, sagte der Behördensprecher. (dpa)

weiter unter:http://www.sz-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Millionen-BetrugbeiKurzarbeitergeld_befuerchtet/articleid-2260409

melde das ANONYM aus einer telefonzellle dem arbeitsamt den fall und sag die sollen das prüfen. denn das wäre wirklich ein dreister betrug deines arbeitgebers.

Hallo, ich würde es auf jeden Fall dem Arbeitsamt melden ob nicht Mißbrauch vorliegt.

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