Kurz vor Ablauf Elternzeit erneut schwanger-wie am besten vorgehen?

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Hallo Ninawer, hast Du den vertrag mit 15 Stunden bereits unterschrieben? Das kommt nicht ganz klar raus? Es würde Sinn machen, den alten Arbeitsvertrag wieder aufleben zu lassen, d.h. wieder die30 Stunden zu arbeiten.

Der Grund: Das alte Beschäftigungsverhältnis lebt wieder auf, und Frauen können erneut Mutterschutz beantragen (Paragraf 16 Absatz 3 Satz 3 Bundeselterngeld und Elternzeitgesetz). Das ist für viele attraktiv, weil das Mutterschaftsgeld höher ist als das Elterngeld.Während das Mutterschaftsgeld genauso hoch ist wie der reguläre Lohn, sind es beim Elterngeld nur 67 Prozent des vor der Schwangerschaft im Monat erzielten Bruttoeinkommens. Um die Elternzeit vorzeitig zu beenden, reicht es aus, wenn Frauen die Rückkehr einseitig erklären. Eine Zustimmung des Arbeitgebers ist nicht erforderlich. Im Mutterschutz können Frauen dann erneut Elternzeit beantragen.

Quelle und mehr: http://www.focus.de/finanzen/karriere/arbeit-schwanger-in-elternzeit-erziehungszeit-frueher-beenden_aid_958676.html

BAV nur manchmal steuer- und sozialversicherungsfrei?

Bekomme ich irgendwie Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zurück? Wer ist Ansprechpartner für die Sozialversicherungsbeiträge?

Meine 2 konkreten Situationen:

1) Bei der Geburt meines ersten Kindes 2014 hatte ich einen Jahresbeitrag zur BAV in der maximalen Höhe von 2.856 €. Nun wurde dieser Beitrag in einem Monat abgezogen in dem ich bereits in Mutterschutz war, also keine Steuern auf der Gehaltsabrechnung auftauchten. Mein (Netto) Mutterschaftsgeld wurde also einfach um den Jahresbeitrag zur BAV gekürzt, ohne das sich das in irgendeiner Weise auf mein zu versteuerndes Jahreseinkommen ausgewirkt hat. Eine Angabe in der Steuererklärung hatte keine Auswirkung mehr, das Finanzamt hat das abgelehnt, da die "Sonstige Vorsorgeaufwendungen von 1900 €" bereits ausgeschöpft waren. Wäre der Beitrag also einen Monat eher abgezogen worden hätte ich gespart, so zahle ich doppelt Steuern (auf den Beitrag und auf die Rente).

2) Beim 2ten Kind dachte ich, ich agiere schlauer. Hatte auf monatliche Zahlung umgestellt (mit entsprechenden Einbußen im Vertrag). Nun habe ich wieder angefangen zu arbeiten und erlebe die identische Situation in kleineren Ausmaß. Konkrete Situation: normale Arbeitszeit gefolgt von Elternzeit, Urlaub, Elternzeit

Monatlicher Beitrag 254€. Januar - Gehaltsabrechnung wie folgt: Gehalt für einen Arbeitstag = 200€ Abzüge BAV = 254 €

Februar - Gehaltsabrechnung wie folgt: Gehalt Februar 3000€ steuerfreier Abzug BAV-Februar = 254 € Abzug Überzahlung BAV Januar = 54 €

Also habe ich im Ergebnis wieder auf 54 € steuern und sozialversicherungsbeiträge gezahlt und in die BAV eingezahlt die ich wieder nicht in der Steuererklärung geltend machen kann, da das Finanzamt wieder sagen wird, dass die Sonstigen Vorsorgeaufwendungen bereits ausgeschöpft sind.

Für mich ist die BAV daher also nur "manchmal" in der Ansparphase steuer- und sozialversicherungsfrei...

Die Versicherungsgesellschaft sagt, das müsste... Das Finanzamt sagt Nein...

Wie sehen Sie diesen Sachverhalt, wo kann ich diese Details nachlesen?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

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