Kunde bezahlt nur Abschlag von Rechnung - was nun?

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Wenn der Gegenstand der Leistung die Herstellung des Websites nach gewissen Vorgaben des Auftraggebers ist, dann muss vor Inbetriebnahme eine Abnahme erfolgen. Mit Abnahme wird der Rechnungsbetrag fällig. Sind Bedingungen an die Abnahme geknüpft "wie Steigerung des Besuchervolumens auf X PIs pro Tag" oder "Verfügbarkeit mind. 95%", dann erfolgt normalerweise eine Abnahme der Erstellungsleistungen mit Liveschaltung und zu einem im Vertrag definierten Zeitpunkt später die Restzahlung... es kann jedoch auch geregelt werden, daß der Gesamtbetrag mit Abnahme fällig ist und für alles später die Gewährleistung herhalten muss, wenn gewisse Anforderungen nicht erfüllt sind.

Der Zahlungsplan des Auftrags legt fest, wann was zu zahlen ist. Üblich sind bei kleinen Beträgen Zahlungen zu 100% bei Abnahme, wenn man irgendwelche Vorleistungen benötigt oder bei größeren Beträgen auch 20-50% als Vorabzahlung zu Projektbeginn. Berücksichtige das bereits bei der Angebotserstellung, damit klar ist, was wann unter welchen Bedingungen zu zahlen ist.

  • Habt Ihr einen schriftlichen Vertrag?

  • Ist dort ein Zahlungsplan genannt?

  • Gibt es eine Spezifikation der Anforderungen?

  • Gibt es Abnahmekriterien?

Im Normalfall würdest Du eine Mahnung über den ausstehenden Restbetrag mit Fristsetzung schicken: "Sehr geehrter... mit Abschluss Ihres Auftrags ... zur Erstellung eines Websites durch Liveschaltung der erstellten Seiten fordern wir Sie auf, den vollständigen Rechnungsbetrag von EUR 540 bis spätestens ... zu begleichen." Passiert nichts => Mahnverfahren per Amtsgericht.

PS: Überprüfe auch mal Euer Angebotstemplate auf diese Punkte.

Was muss ich bei Rechnungsstellung (Netto-Rechnung) an einen Drittland-Kunden beachten?

Da das alte Thema etwas überfüllt war, erlaube ich es mir, meine Frage neu in der korrenten Version zu stellen:

Guten Tag liebe Community,

angenommen ich verkaufe einen Download in einem Online-Shop zu einem Festpreis von 10,00 €, egal aus welchen Land der Kunde kommt. Der Artikel wird also nie versandt, sondern steht nach Bezahlung zum Download bereit. Wenn ein deutscher Kunde kauft, zahlt er die 10,00 €, von denen ich aber nur 8,40 erhalte (10,00 € - 19% MwSt.). Die Rechnung stellt ich aber über 10,00 € inkl. MwSt. aus (Bruttorechnung).

Wenn nun ein beispielsweise ein amerikanischer Kunde kauft (Privatperson als auch Unternehmen), zahlt er auch 10,00 €. Muss ich die Netto-Rechnung des amerikanischen Kunden aber über 10,00 € ausstellen oder über 8,40 €? Sicher ist, dass ich in dieser Netto-Rechnung keine USt. ausweisen darf.

Vielen Dank für eure Mühe und Hilfe!

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Wie storniere ich eine Gutschrift, die fälschlicherweise ausgestellt wurde?

Ich habe einem Kunden eine Rechnung gestellt und fälschlicherweise die Beträge als Minusbeträge ausgezeichnet. Es steht nun RECHNUNG im Betreff, aber vor allen Summen steht ein MINUS. Dummer Fehler! Nun hat der Kunde die Überweisung des Betrages verlangt und unsere Buchhaltung hat diese Summe leider ohne Rücksprache überwiesen. D. h. wir haben dem Kunden Geld überwiesen, was dieser noch gar nicht bezahlt hat. Nun meine Frage: wie mache ich die Gutschrift rückgängig bzw wie muss es buchhalterisch korrekt ausgewiesen werden, damit der Kunde uns das Geld zurück überweisen kann?

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Es geht um Dienstleistungen über Internetplattform mit Gebühren - wie stelle ich dem Kunden die Rechnung?

Für Kunden, die ich über eine Internetplattform vermittelt bekomme, führe ich Dienstleistungen aus (v.a. Übersetzungen). Die Plattform erhält für jeden Auftrag eine Vermittlungsgebühr. Wenn ich nun die Rechnung für den Kunden schreibe, welchen Betrag muss ich dann auf die Rechnung setzen, den mit oder ohne Gebühr (der Kunde zahlt ihn schließlich, nur ich erhalte ihn nicht)? Oder muss ich in der EÜR irgendwie als Ausgaben ausweisen? Das ganze wird dadurch verkompliziert, weil die Aufträge in US $ ausgeschrieben und bezahlt werden. Kann ich die Rechnung in $ schreiben? Was mache ich dann mit der Rechnung in der EÜR? Eine Umrechnung beifügen? Über Hilfe würde ich mich sehr freuen!!

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Soll ich in meine Rechnung auch die Umsatzsteuer-ID meines Kunden als Kleinunternehmer auf der Rechnung in EU-Ausland angeben?

Hallo,

Ich bin angemeldet als Kleinunternehmer und biete nebengewerblich Online Marketing Leistungen an Kunden, aber jetzt zum ersten Mal in Großbritannien (Regelunternehmer).

Ich habe gelesen, dass wenn ich ein Kleinunternehmer bin, darf ich ebenfalls keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen, egal, ob mein Kunde Privatkunde, ebenfalls Kleinunternehmer oder Regelunternehmer ist. Das Reverse-Charge Verfahren findet in diesem Fall keine Anwendung.

Ist das korrekt? Soll ich in diesem Fall meine also auch die Umsatzsteuer-ID meines Kunden auf der Rechnung angeben? Soll ich irgendwas noch dazu schreiben, z. B. 'Der Rechnungsbetrag enthält gemäß § 19 UStG keine Umsatzsteuer' ?

Vielen dank für Ihre Hilfe im voraus!

Liebe Grüsse, Ani

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Kunden sollen schnell Rechnungen zahlen. Wie dazu motivieren?

ich werde wohl das Abenteuer mit meinem ersten Angestellten eingehen (bin Freiberufler). Nun habe ich ein wenig Bammel, dass die Dienstleistungen, die ich/ wir verkaufen, nicht schnell genug bezahlt werden.

Wie kann ich meine Kunden dazu bringen, schnell und vor allem auch rechtzeitig zu zahlen? Wie könnte ich das gestalten? AGB, Vertrag, Vorkasse etc?

Ideen?

(Anmerkung: es geht um Beratung, Konzipierung und Realisierung/ Programmierung einer Internetlösung.)

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