Kürzung des Grundsicherungsregelsatzes mangels eigener Küche

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2 Antworten

Ich vermute mal, dass dieses Vorgehen der Behörde auf der umstrittenen Einführung der Regelbedarfsstufe 3 zurückzuführen ist.

Näheres hier: http://www.lebenshilfe-ludwigsburg.de/pdf/2011_04_13Grundsicherung-Regelbedarfsstufe-3.pdf

Wie du dem Dokument ziemlich am Ende entnehmen kannst, ist ein direkter Widerspruch relativ zwecklos. Meines Erachtens hilft da nur ein Umzug in "eigene vier Wände" - diesmal mit Küche.

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Kommentar von blnsteglitz
30.04.2013, 10:18

Hammer!!!! Wer hat sich denn diesen Schwachsinn ausgedacht? Tzzzzzzzz

Ich kann das garnicht glauben- eigentlich müssten die doch mehr bekommen- weil sie nicht selbst kochen können ...... sollen die sich ne Kochplatte ins Wohnzimmer stellen?

Grrrrrrrrrrrrrrrrr

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Hallo Kansy, da hat Dein Bekannter wirklich Probleme, tut mir sehr leid. Wie Jürgen010 schon schrieb, hat das mit dieser Regelbedarfsstufe 3 zu tun, die man ab 2011 eingeführt hat.. Das Sozialamt kann sich über die gesetzlichen Regelungen nicht hinwegsetzen, die vollziehen nur das geltende Recht, hier hilft der Besuch beim zuständigen Bundestagabgeordneten evtl. mehr. Ich kann nur raten Widerspruch einzulegen und auf die gesetzliche Neuregelung (das soll überprüft werden) zu hoffen. Gleichzeitig sollte er sich um eine Wohnung mit Küche bemühen, hier gibts Hilfe, evtl. könnte, da er gesundheitlich geschwächt ist, hier auch ein Betreuer helfen oder auch die Verwandten oder Freunde. Er könnte auch einen Mehraufwand wegen kostenaufwändiger Ernährung beim Sozialamt beantragen, hier gibts einen Vordruck wo der Arzt das bestätigen kann.

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