Kündigungsrecht für ein Haus?

4 Antworten

Du kannst die Miete erhöhen in kleinen Schritten. Bei der Vermietung hast du die wirtschaftliche Verwertung geprüft und zu dem Preis vermietet den du brauchst und bekommst. Nur weil jetzt Neuvermietung mehr bringt ist das kein Grund den Vertrag zu kündigen oder die Miete zu erhöhen.

Insgesamt darf der Vermieter im Rahmen der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete innerhalb von drei Jahren die Miete um 20 Prozent erhöhen.

Da ist ausreichend Möglichkeichkeit

Damit Du das folgende nicht in den falschen Hals bekommst: Ich bin selber Vermieter und habe volles Verständnis für Dein Gefühl, zu billig vermietet zu haben. Gemessen an München oder Stuttgart und erst Recht im Vergleich zu Zürich, New York oder London haben wir hier in Köln Mieten in lächerlicher Diskounthöhe. Ich fühle mich deshalb von meinen Mietern geradezu ausgebeutet.

Allerdings komme ich deshalb nicht auf die absolut absurde und rechtlich unhaltbare Idee, einen von mir selber zu diesen Konditionen geschlossenen Vertrag aufkündigen zu wollen. Als Jurist, der ich nebenbei auch noch bin, kann ich Dir sagen, daß es dazu keine Möglichkeit gibt.

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".......Ich fühle mich deshalb von meinen Mietern geradezu ausgebeutet......"

Ich versuch's gerade nachzuempfinden ! ;-)

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@Gaenseliesel

Leider kann ich nicht auf die obige 1. Antwort reagieren. Infos zur obigen Frage: Ich habe einen WG Vertrag mit der Dame abgeschlossen, ich benötigte jedoch das Zimmer nicht, welches ich für mich vorgesehen hatte. Die Dame hat zum Glück nur wenige Möbel gebracht, der grösste Teil meiner Möbel konnte ich stehen lassen.Ich habe ja noch den von ihr unterschriebenen WG Vertrag, den ich ja kündigen kann. Diesen kann ich ja vorweisen. Es kann doch nicht sein, dass eine Dame ein ganzes alleinstehendes Haus mit 4 Zimmern und 112 m2 für 500 Euro jahrelang mieten kann und der Vermieter muss das dulden.

Durch einen unglücklichen Umstand, (Schweizer Steueramt) Ich muss ja die Einnahmen vom deutschen Haus in Deutschland versteuern hat die Dame einen zweiten Vertrag zum gleichen Preis wie den Wohngemeinschaftsvertrag. Ich habe Einsprache gemacht beim Schwiezer Steueramt, da mir dieses für die Ferienhausvermietung, welche ich vorher hatte einen extrem happigen Eigenmietwert für das Haus in Deutschland zu meinem Einkommen gerechnet hatte. Ich habe Einsprache gegen diesen Eigenmietwert gemacht und erwarte den Entscheid.

Da ich das Zimmer nicht benötige, welches ich für mich vorgesehen hatte, werde ich dieses Zimmer an eine zweite Person weitervermieten. Was muss ich machen, damit ich wenigstens dieser zweiten WG-Mieter/in kündigen kann, sollte die erste Dame ausziehen???? Was muss ich in den Vertrag schreiben?

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@Schulstrasse

Der Fall nimmt jetzt geradezu bizarre Züge an:

Du hast also der jetzigen Mieterin zunächst nur einen Teil des Hauses vermietet.

Dann hat Dir das Schweizer Steueramt konsequenterweise einen Eigenmietanteil angesetzt. Statt den dann zähneknirschend zu versteuern hast Du durch Abschluß eines weiteren Mietvertrags nunmehr das ganze Haus zum gleichen Preis vermietet.

Um es mal offen auszusprechen: Das könnte als Steuerhinterziehung gewertet werden. Gewiß sind die Strafen dafür in der Schweiz bei weitem nicht so hoch wie in Deutschland, aber teuer werden kann das da auch.

Schon aus letztgenanntem Grunde würde ich mich an Deiner Stelle nicht auf einen Konflikt mit der Mieterin einlassen. Die könnte ansonsten auf den Gedanken kommen, den gesamten Schriftverkehr Deinem Steueramt vorzulegen. Die Anschrift der Behörde lässt sich ja einfach ergooglen.

Mietrechtlich ist die Sache für Dich absolut aussichtslos. Nur deshalb, weil Du ungünstig vermietet hast, kannst Du einen Mietvertrag nicht aufkündigen.

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"ich bin nicht bereit jahrelang auf die Hälfte des Mietzinses zu verzichten" - doch, das bist Du.

Schließlich hast Du ja den Vertrag so geschlossen.

Wir haben Schimmel in einem sehr alten Haus (gemietet), was zahlt die Versicherung vom Vermieter?

Hallo,

ich hätte eine drigende Frage.

Ich wohne derzeit in einem sehr sehr alten Haus , über 200 Jahre. Nun fiehl durch Geruch aus dem Keller auf das dieser komplett von Schimmel befallen ist. Es handelt sich um einen sehr alten Keller mit Lehmboden und Steinwänden. Der Schimmel ist dort überall sichtbar und der Boden war komplett feucht/nass. Als Erstmaßnahme hatte ich nun mit dem Vermieter erst mal einen Entfeuchter hinein gestellt der dort in 3 Wochen fast 100l Wasser dort raus gezogen. Der Keller verfügt weder über eine Heizung und hat nur 2 kleine Öffnungen ohne Scheibe . Also hätte ich gar keine Maßnahmen für anderes lüften/heizen ergreifen können.

Die dringlichkeit hat noch einen gravierenderen Punkt. Als ich zu meinem Freund fuhr fiehl nun auf das meine gesamte Kleidung die im 1.OG aufbewahrt ist extrem muffig riecht. Und das trotz der Tatsache das alles frisch gewaschen war. Im Haus selber nehme ich den Geruch gar nicht wahr. Aber sobald man in "saubere" Luft kommt für längere Zeit fällt es extrem auf wie unangenehm alles riecht. Selbst die eigenen Haare. Es nicht genau bekannt ist wie lange das Problem schon besteht und es vorher nicht aufgefallen. Meine Sorge ist nun natürlich das mein kompletter Hausstand davon befallen ist. Vor allem natürlich auch ob es gesundheitsgefährdend ist bzw. in welchem Ausmaß. An den Wänden selber im Haus ist kein Schimmelbefall zu sehen aber es riecht trotzdem alles extrem unangenehm und richtig penetrant.

Nun die wichtige Frage ob und in welchem Rahmen die Versicherung meines Vermieters für Schäden aufkommen wird ? Auch für die an meinem Hausstand (Kleidung, Möbel, wenn diese nicht mehr gerettet werden könnten, Umzug, Markler etc. )

Da in der Wohnung selber kein sichtbarer Befall ist kann man mir ja keinen Vorwurf machen. Die Räume selber sind auch alle gut beheizt und es ist wie gesagt dort auch nichts sichtbar.

Mein Vermieter ist auch sehr auf die Klärung und in die Wege Leitung von Maßnahmen bedacht. Er möchte auch nicht das es ein gesundheitliches Risiko darstellt. Durch den starken Geruch, selbst in den Haaren gehe ich mittlerweile leider davon aus. Er ist im Gegensatz zu vielen dort sehr auf meiner Seite.

Die Kosten für Gutachten etc. , welches dann auch an die Versicherung gehen könnte, würde mein Vermieter aufkommen.

Ich würde halt gerne wissen ob es sich überhaupt lohnt darauf zu warten oder ob eh keine Hoffnung besteht das die Versicherung kosten übernimmt...

Es ist leider alles etwas durcheinander geschrieben aber ich bin auch derzeit wirklich panisch und habe Angst meinen kompletten Hausstand aus eigener Kasse ersetzen zu müssen da der Befall an Sporen, ausgehend vom Geruch, anscheinend schon sehr massiv ist.

Über Rat und eventuelle Informationen wäre ich sehr dankbar.

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Auszugsprämie bei Mietvertragsaufhebung?

Vor einigen Jahren wurde das Haus wo ich wohne verkauft. Es handelt sich um eine sehr beliebte Gegend der Stadt Berlin. Seitdem, bei jedem Auszug wurden alle Wohnungen saniert und zum fast doppelten Preis vermietet. 

Ich habe noch einen alten Vertrag und zahle eine niedrige Miete.

Ich habe nun gekündigt und von der Hausverwaltung wurde mir kommuniziert, dass meine Wohnung nach meinem Auszug saniert wird.

Ist es nun tatsächlich zu spät, um um eine kleine Abfindung zu Fragen?? 

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§ 35a EStG, Neuanlage Garten

Hallo,

Im § 35a Abs. 3 EStG steht:

„Für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen ermäßigt sich die tarifliche Einkommensteuer, vermindert um die sonstigen Steuerermäßigungen, auf Antrag um 20 Prozent der Aufwendungen des Steuerpflichtigen, höchstens jedoch um 1 200 Euro.„

Das würde ja eigentlich bedeuten, daß z.B. die erstmalige Anlage eines Gartens nicht dazu gehört, da ja etwas Neues geschaffen wird.

Dann gab es da aber ein BFH-Urteil in dem entschieden wurde, dass Erd- und Pflanzarbeiten im Garten auch dann als Handwerkerleistungen begünstigt sind, wenn der Garten neu angelegt wird. Dort steht, daß die die Kosten für die Modernisierung unabhängig davon begünstigt sind, ob es sich ertragsteuerlich um Herstellungskosten oder um Erhaltungsaufwand handelt. Maßgeblich sei nur, ob die Handwerkerleistung in einem vorhandenen Haushalt erbracht worden sei. Demnach seien Leistungen zur Errichtung eines Neubaus nicht begünstigt. Dagegen seien Handwerkerleistungen in einem bestehenden Haushalt auch dann begünstigt, wenn sie einkommensteuerlich zu Herstellungsaufwand führen würden.

Also wenn man jetzt seit Jahren in seinem Haus wohnt und dann einen Garten neu anlegt, dann sind diese Kosten als Handwerkerleistungen absetzbar und wenn man aber ein Haus neu baut und gleichzeitig den Garten, Terasse und Außenanlagen neu anlegt und dann einzieht, dann sind diese Kosten nicht absetzbar?

Danke

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Vermieter akzeptiert fristlose Kündigung nicht.

Hallo zusammen. Ich hätte da folgendes Problem: Vor drei Wochen sind wir in eine Wohnung am Bahnhof gezogen. Dieser Umstand war uns bekannt und wir dachten, daran gewöhnt man sich schon. Jetzt ist es so, das nachts viertelstündlich die Güterzüge vorbeirauschen, was einen gesunden Schlaf unmöglich macht. Der Hausarzt hat eine schwere Belastungsstörung attestiert, mit beginnenden Depressionen, Nervosität , Kopfschmerzen, gesteigerte Agressivität. All das durch schweren Schlafentzug. Der Arzt rät zu einem sofortigen Wohnungswechsel. Eine fristlose Kündigung aufgrund Gesundheitsgefährdung hat der Vermieter erhalten, widerspricht dieser aber, da das ärztliche Attest Ihrerseits nicht aussagefähig genug ist und die Umstände der Bahnhofsnähe bekannt waren. Jetzt sind wir auch noch durch eine Klausel im Mietvertrag für 2 Jahre an die Wohnung gebunden. Laut § 569 Abs.1 BGB ist ein Mieter jedoch zur fristlosen Kündigung bei Gesundheitsgefährdung berechtigt, selbst wenn der Auslöser vorher bekannt war. Auch dieses Argument lässt der Vermieter nicht gelten. Was sollen wir jetzt tun? So herrscht absolut keine Lebensqualität mehr.

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Wie sieht es jetzt aber mit der Grundmiete aus? Um wieviel % darf der Vermieter diese jetzt erhöhen? Gelten hier auch die max. 20%?

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Dies bei einer max. Wohnungsgröße von 110 qm für 5 Personen.

Kann man jetzt bei einer 60qm-Wohnung in der 5 Personen leben, die Grundmiete jetzt einfach mal um 200 EUR erhöhen, von 350 auf 550 EUR?

Dies würde im Zuge einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter stattfinden.

Einen schönen Abend noch.

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Kann man Sonderwünsche von Mietern abschmettern?

Meine neuen Mieter haben meiner Meinung nach teilweise ausgefallene Wünsche. Nach der Vertragsunterzeichnung haben sie ja eigentlich nicht viel Mitspracherecht in Sachen die mein Eigentum betreffen. Kann und sollte ich ihre Wünsche, wie zum Beispiel eine umweltfreundlichere Heizanlage einfach vernachlässigen?

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