Kündigung und Kürzung der Arbeitszeit wegen Tiefschlaf in der Pause?

4 Antworten

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Statt 30 min Pause hat der AN 1,5 Stunden Pause gemacht. Das ist zum einen Arbeitsverweigerung und diese Stunde mehr Pause kann zur Abmahnung und Kündigung führen.

Stellt der AG darüber hinaus fest, das der AN zu müde zum Arbeiten ist und dadurch Fehler an Maschinen machen könnte, muss er seiner Sozialen Verantwortung nach kommen und den AG frei stellen, da dies keine Krankheit ist, sind die Stunden unbezahlt, bzw gehen zu lasten des Überzeitenkontos.

Ergo-rechne mindest mit einer Abmahnung und wenn du das nächste mal ein Nickerchen in der Pause machst( was durchaus dein gutes Recht ist und sogar empfohlen wird) stell dir nen Wecker und erkundige dich mal nach PowerNap(15-20 min Schlaf)

kündigung sehe ich da nicht...allenfalls eine Abmahnung...welche mehrmalig zur Kündigung führen könnte in der Folge...

ich würde darüber hinaus dazu raten....einen Arzt aufzusuchen.... starke Müdigkeit kann bedeuten, das etwas mit dem Herzen bzw dem Herzmuskel bzw Schlafatemaussetzer zusammenhängen kann...dann ist es krankheitsbedingt...ob eine Abmahnung bei Krankheit Bestand hätte, wage ich mit nichtwissen anzuzweifeln...

Wenn er in der Pause einschläft und nicht mehr rechtzeitig aufwacht, hat er fahrlässig die Arbeitszeit versäumt. Also nicht vorsätzlich. Deshalb wird er wohl keine Kündigung bekommen. Im schlimmsten Falle wird das eine Abmahnung geben.

Natürlich bekommt der Arbeitnehmer die Stunde, in der er geschlafen hat, nicht bezahlt. Auch den Rest des Tages, wo er heimgeschickt wurde, bekommt er vermutlich nicht bezahlt. Denn wenn der Arbeitnehmer nicht ausgeschlafen ist, ist er nicht arbeitsfähig.

"Die Tiefschlafzeit ist doch keine Arbeitszeit ?"

Wenn Du statt 30 Minuten 90 Minuten schläfst, dann schläfst Du 60 Minuten während Deiner Arbeitszeit.

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