Kündigung und Abfindung - wie am sinnvollsten?

1 Antwort

Hallo,

wenn die Abfindung für den Verlust des Arbeitsplatzes gezahlt wird, hat der Arbeitgeber daraus keine Sozialversicherungsbeiträge abzuführen.

Die Arbeitsagentur rechnet die Abfindung aber nach einem besonderen Berechnungsverfahren auf den Arbeitslosengeldanspruch an.

Wenn in der gesetzlichen Krankenversicherung innerhalb von 12 Monaten nach Beschäftigungsende eine freiwillige Krankenversicherung entsteht, wird die Krankenkasse dieses Berechnungsverfahren auch bei der Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge berücksichtigen. Bei der Berechnung sind das Alter und die Dauer der Betriebszugehörigkeit wichtig (die Berechnung wird auch vom Finanzamt bei der Steuerermittlung angewandt).

Gruß

RHW

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Danke für die konstruktive Antwort!

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@jowaku

Gern geschehen.

Bei näheren Angaben kann ich für die Krankenversicherung auch ins Detail gehen.

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Bausparvertrag loswerden.

Hallo.

Ich verstehe im Augenblick nur Bahnhof Kofferclan. Kurzum, ich möchte aus diversen Gründen meine Bausparkasse sofort loswerden. Nachdem ich online eigentlich erst nach Infos gefragt habe bekam ich per Post gleich zwei verschiedene Formulare zugesendet, mit einem Brief und dem Hinweis, dass nach den Bedingungen eine Abrechnung des Vertrages ab einem Guthaben von 1500 Euro mit Einhaltung 6monatiger Kündigungsfrist möglich sei. Eine vorzeitige natürlich auch, aber dafür falle ein Vorfälligkeitsdiskont an (Wenn ich das richtig verstanden habe 3 % ). Gewährte Vergünstigungen müssen zurückbezehalt werden. Wohungsbauprämie oder VL un dergleichen habe ich aber NIE in Anspruch genommen.

Als zweite Möglichkeit hieß es, für zusätzliche Liquidität gäbe es noch eine andere Möglichkeit; Mein Vertrag würde im Dispotarif geführt , und ich hätte die Möglichkeit-ohne Kündigung-sofort über 1500 Euro zu verfügen. Voraussetzung sei das entsprechene Guthaben.
1. Mein Guthaben beträgt nur etwas über 600 Euro, im Antrag der Dispoauszahlung (BHW-Dispobausparvertrag; Antrag auf Teilung und Rückzahlung) steht kleingedruckt natürlich, "Ist die Bausparsumme kleiner als 1.500 Euro, wird der Vertrag ebenfalls abgerechnet. WIE ist das gemeint, WIe wird das abgerechnet?

  1. Was heißt D Plus und D-Maxx? In meinen UNterlagen steht nur Bausparvertrag.

  2. Mir werden jeden Monat 20 euro abgezogen. Abschlussgbebühr 12 Euro. Muss ich diese auch bezahlen wenn ich kündige?

  3. Ist dann die Dispoauszahlung keine Kündigung, und ich bin dann die Bausparkasse nicht los?

  4. Das andere Formular nennt sich Kündigung eines nicht zugeteilten Bausparvertrages. ( Meine Zuteilung ist erst 2024.) Ist das die Beendigung des Vertrages?

6 . Wenn ich das Formular aus Punkt 5 nehme, was muss ich in etwa an Diskont bezahlen wenn ich mein Geld sofort haben will, und aus dem Bausparvertrag raus will? Und was heißt das wenn ich auswählen muss auf dem Formular ob bísher monatliche Zahlungen nach ABrechnung gutgeschrieben werde ODER nicht mehr angefordert werden? Sorry aber wenn ich anrufe, werde ich nur wieder belatschert oder bisschen wie ein Dummie behandelt, bloß weil ich mal Gegenfrage stelle (mein gutes Recht eigentlich). Danke im Voraus, ich werd nämlich gleich irre.

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Abfindung bei Insolvenz, sehr hohe Treuhändergebühr

Ich bekomme eine Abfindung. Ich will davon meine Schulden bezahlen und somit die Insolvenz beenden. Mein Treuhänder will aber erst die Abfindung zur Masse nehmen. So sind wahrscheinlich die Bestimmungen. Ganz nebenbei erhöht das seine Gebühren so, dass sie sogar höher als meine Schulden sind. Wenn man 10 Millionen im Lotto gewinnt, das dann auch in die Masse kommt, ist er mal eben um 1,5 Millionen reicher. Kann man das nicht irgendwie vermeiden ? Die normalen Gebühren will ich natürlich bezahlen, Ich dachte der Sinn des Treuhänders ist, dass die Gläubiger Geld bekommen, und nicht dass dieser sich bereichert. Gibt es vielleicht über das Gericht eine Möglichkeit ? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

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MOBBING - KÜNDIGUNG DOCH KEIN ARTEST

Hallo ich habe seit einem Jahr eine Vollzeit stelle im Einzelhandel gehabt bis Donnerstag den 12.09.13 und habe mit sofortiger Wirkung gekündigt. Ich habe durchgängig einiges einstecken müssen von ich leide unter Verfolgungswahn sagt meine Chefin wenn ich sie auf Sachen hingewiesen habe die absolut nicht in Ordnung waren. (wie z.B. Freie Tage die wegen Terminen gebraucht wurden "übersehen", oder genehmigten Urlaub verschoben wegen Vollinventur, da alle Vollzeitkräfte gebraucht werden und einer gleichrangigen meinen Urlaub gegeben ohne Erklärung usw.) Am Do kam dann der ober Hammer und es kamen Aussagen ohne Hand und Fuss im Thema "Diebstahl" und ich soll doch reinen Tisch machen dann spar ich ihnen Zeit und würde als Gewinner aus diesem Laden gehen.... ne ist klar! Ich habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen besaß bis dato auch einen Storeschlüssel und so weiter...... Ich habe sie nach 2 Stunden auf mich einreden gefragt ob sie das jetzt glücklich macht wenn ich sage ja ich war´s und es ist die Unwahrheit! Darauf hin haben sie Ihre Fassung verloren und sind ausfallend gewesen. Ich hatte dann nach einem Papier verlangt und Handschriftlich gekündigt! Jetzt lese ich hier gerade man braucht ein Attest wegen Mobbing um die Sperrfrist zu umgehen.... Meine Ärztin hatte mich wegen Mobbing auch schon Krankschreiben wollen. Nachdem ich aber dachte für was wenn ich jetzt eh zuhause bin brauche ich dann ne AU??? Kann ich am Mo zu Ihr gehen und rückwirkend noch eins ausstellen lassen??? Wie reagiert das Amt bei der Situation! Danke schon im Voraus. lg

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Sind Anwaltskosten wegen einer Kündigungsschutzklage beim Finanzamt absetzbar?

Ich hatte gerade schon eine Frage bzgl. meiner Fortbildungskosten für 2013 eingestellt.

Im November 2013 habe ich eine Kündigung erhalten und sofort Kündigungsschutzklage eingereicht. Da ich mich vorher schon bei diversen Unternehmen beworben habe, habe ich ca. 1 Woche nach Erhebung der Kündigungsschutzklage eine Zusage von meinem neuen Arbeitgeber erhalten. Die Kündigungsschutzklage habe ich aber auf Raten des Anwalts weiterlaufen lassen, in der Hoffnung, wenigstens noch eine Abfindung zu bekommen.

Im Januar 2014 Fand dann auch die Güteverhandlung statt, wir haben uns geeinigt und ich habe eine Abfindung bekommen. Hierfür sind allerdings auch Anwaltskosten von 2500,00 EUR angefallen.

Nun zu meinem Problem. Aktuell wurden meine Fortbildungskosten für ein Sprachtraining im Dezember 2013 abgelehnt. Die Fortbildungskosten beziehen sich auch meine neue Tätigkeit und der Englischkurs war notwendig für den neuen Job. Sofern ich nun Einspruch einlege und den Sachverhalt erkläre, stellt sich mir nun die Frage, ob das Finanzamt dann die Anwaltskosten für 2014 ablehnen könnte, weil mir ja bereits vor der Güteverhandlung klar war, dass ich einen neuen Job habe und meine Existenz nicht gefährdet ist.

Denke ich da zu weit?

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Arbeitsrecht_möchte nach 30J im Betrieb selbst kündigen_AG drückt mir jed. 7 Mo Kündigungsfrist auf?

Liebe Profis des Arbeitsrechts, ich würde gern, so schnell wie möglich, mein 30 Jahre bestehendes Arbeitsverhältnis bei einem Sanitätshaus auflösen. Jedoch einem Aufhebungsvertrag stimmt mein Arbeitgeber nicht zu und pocht auf die Einhaltung unseres Arbeitsvertrages. Und darin wird es nach meiner Meinung sittenwidrig, denn im Vertrag steht:

„Für eine ordentliche Kündigung gelten beiderseits die gesetzlichen Kündigungsfristen. Verlängern sich aufgrund gesetzlicher Bestimmungen die Kündigungsfristen für den Arbeitgeber, GILT DIES AUCH FÜR DEN ARBEITNEHMER.

(§622, Absatz 2 ??? – Anmerkung/Frage des Fragestellers)

DIE gesetzliche Bestimmung überhaupt sehe ich im BGB, §622 „Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen“:

(1) Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

(2) Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen

  1. zwei Jahre bestanden hat, einen Monat zum Ende eines Kalendermonats,

  2. fünf Jahre bestanden hat, zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats,

:

..7. zwanzig Jahre bestanden hat, sieben Monate zum Ende eines Kalendermonats.

Bei der Berechnung der Beschäftigungsdauer werden Zeiten, die vor der Vollendung des 25. Lebensjahrs des Arbeitnehmers liegen, nicht berücksichtigt.

Dies würde bedeuten, dass ich nicht 4Wochen Kündigungsfrist habe, sondern 7 Monate?! Denn die 30Jahre habe ich knapp jenseits meines 25.Lebensjahres in diesem Unternehmen verbracht.

Mein Problem: Mein neuer Arbeitgeber wird nicht 7 Monate auf mich warten…

Wie kann ich meinen derzeitigen Arbeitgeber von der gesetzlichen Kündigungsfrist (Absatz (1) des §622) bzw. einem Aufhebungsvertrag überzeugen?

Ist der Passus meines Arbeitsvertrages, nachdem ich mich der gesetzlichen Verlängerung für den Arbeitgeber ebenfalls unterwerfen muss, nicht sittenwidrig?

Wenn ja, wo steht das? Ich müsste dies meinem Arbeitgeber zeigen.

Kann ich zu Regressansprüchen verurteilt werden, wenn ich einfach nicht mehr zur Arbeit gehe und bereits am 02.01.2014 beim neuen Arbeitgeber/Mitbewerber) anfange? Oder eben erst ab 01.02.2014, nach 4 Wochen?

Vielen Dank schon jetzt für Eure Hilfe.

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Lebensversicherung Darlehen Kündigung nach 12 Jahren Steuer

Guten Tag, ich benötige das Geld aus meiner LV nach 11 Jahren Laufzeit. Die zu zahlende Steuer würde ca. 3.500 Euro betragen. Daher überlege ich, statt dessen jetzt meine LV zu beleihen und dann nach 12 Jahren zu kündigen. Noch ist unklar, ob die Versicherung sich darauf einlässt, dass statt einer Rückzahlung des Policendarlehens nach einem Jahr die Kündigung folgt. Interessant für mich ist hier die Frage, wie das Finanzamt den Vorgang bewertet. Die Kündigung wäre zwar korrekt erst nach 12 Jahren, das Geld fließt aber (als Darlehen) schon nach 11 Jahren. Hätte ich wohl mit einer Steuernachforderung zu rechnen? Vielen Dank für Antworten!

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