Kündigung und Abfindung - bei drohender Insolvenz?

2 Antworten

Ein Arbeitgeber, dem eine eventuelle Insolvenz ins Haus steht, lässt sich bestimmt nicht auf solche Spielchen ein.

Durch einen guten Steuerberater kannst Du vielleicht eher erreichen, dass die sofort ausgezahlte Abfindung ohne Nachteile für Dich versteuert wird.

na ja wenn der AG nicht doof ist wird er sich auf so etwas nicht einlassen. Bei Insolvenz kostet es ihn wahrscheinlich keinen Cent den AN los zu werden. Außerdem muß er immer darauf achten das er kein Insolvenzverschleppung begeht, er wäre richtig blöd seine Verbindlichkeiten noch weiter zu erhöhen. Insbesondere beim FA / SV gibt es unter Umständen eine "Durchgriffshaftung" und im Zweifelsfall gehen die an ihn privat. Wenn der AG clever ist und gut beraten, lässt er den AN gehen ansonsten wartet er was passiert. Will der AN von sich aus gehen - soll er kostet dann wenigstens nichts.

Teilschliessung und Verlagerung von Betriebsteilen meines Arbeitgebers. Kündigung droht.

ich bin in den 50ern und gehe gehe auf die 60 zu. Nun soll es bei meinem langjährigen Arbeitgeber zu Teilschliessungen kommen und mglw. zu Verlagerung von Betriebsteilen. Ich könnte von einer Kündigung betroffen sein.

In meinem Alter befürchte ich (trotz guter Ausbildung), dass ich keinen Job mehr finde wie einige Exkollegen aus meinem Betrieb.

Ich habe gehört, dass Stilllegungen und Verlagerungen so einfach nicht sind für den AG. Er muss hier aufpassen wg. Betriebsübergang (613a BGB).

Wie kann ich feststellen, ob bei den Plänen meines AGs ein 613a vorliegen könnte und damit für mich eine Kündigung ausgeschlossen ist? Ich würde auch umziehen und will eine Kündigung durch den AG einfach vermeiden bzw. kämpfen.

Wir haben einen Betriebsrat, aber der ist schwach. Und ich will mich nicht nur auf dessen Rat verlassen.

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ALG1 Nachzahlung bzw. Abfindungszahlung noch in Steuererklärung für 2016?

Hallo,

folgender Sachverhalt.

Mein Mann wurde im Okt '16 fristlos gekündigt. Er erhielt somit von Nov '16 bis Jan eine Sperrzeit ohne Bezug von ALG1.

Somit hätte ich in der Steuererklärung Jan-Okt16 beschäftigt bei Firma XYZ und Nov-Dez16 Arbeitssuchende ohne ALG1 Bezug angegeben.

Mein Problem ist nun folgendes. Mein Mann hat gegen die Kündigung geklagt. Und im April wurde mit dem ehemaligen AG ein Vergleich geschlossen. Fristlose Kündigung wurde in eine fristgerechte Kündigung zum 30.11.16 umgewandelt und eine Abfindung vereinbart.

Der ausstehenden Lohn für Nov '16 und die Abfindung wurden im Mai 2017 mit separater Lohnsteuerabrechnung für 2017 ausgezahlt. Muss ich das trotzdem in der Erklärung für 2016 angeben oder doch erst in der für 2017?

Und das andere Problem. Durch die Wandlung der Kündigungsfrist wurde die Sperrzeit aufgehoben. Meinem Mann wurde dadurch  jetzt im Juni doch noch anteilig ALG1 für Dez '16 nachbezahlt. Muss das in der Steuererklärung für 2016 noch ergänzen oder erst in der 2017 angeben?

Hab sonst schon alles fertig und würde die Steuererklärung gern abschicken.

Hoffe ich konnte alles verständlich erklären und jmd kann mir weiter helfen.

Danke schon mal.

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