Kündigung trotz Verpflichtung?

5 Antworten

"Hier sind die Richtwerte. Es handelt sich aber wohlgemerkt nur um Orientierungsmarken:

Bis zu einem Monat Weiterbildung = bis zu sechs Monate Betriebsbindung

Bis zu zwei Monate = bis zu einem Jahr

3 bis 4 Monate = bis zu zwei Jahre

6 Monate = bis zu drei Jahre

2 Jahre = bis zu fünf Jahre"

Deine 10 Jahre sind unzulässig.

10 Jahre werden wohl kaum durchsetzbar sein. Wenn die die Fortbildung 2016 war, kannst ohne Probleme innerhalb der regulären Kündigungsfristen kündigen. Ich gehe sehr davon aus, dass der Arbeitgeber mit dem Vertrag vor dem Arbeitsgericht verliert.

Zur Sicherheit: Einschätzung natürlich ohne Garantie und Haftung für Irrtümer. Wir können und dürfen hier keine Rechtsberatung vornehmen.

Woher ich das weiß:Hobby – Hobbyjurist - Grundwissen, garniert mit Recherche

Hi, was für eine Anerkennung? Eine Verpflichtung über 10 Jahre ist arg lang und könnte vielleicht auch unangemessen lang sein.

Um wieviel Geld geht es überhaupt?

Ca.700 €+ Fahrt in die Schule und paar Tage frei. . Das ist nichts aber damals ich dachte ich will in der Firma für immer bleiben und habe einfach unterschrieben 🤦🏼‍♀️

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@Przysuszanka

OK, eine Verpflichtung über 10 Jahre ist keinesfalls angemessen.

Ich, an deiner Stelle, würde ganz einfach fristgemäß kündigen. Sollte es vom AG Widerspruch (oder sonstiges Theater) geben, kündige eine Klärung vom(beim) Arbeitsgericht an, m.E. benachteiligt dieser Vertrag dich unangemessen.

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Ich hab in einem anderem Land studiert und in Deutschland musste das alles nachgewiesen werden

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Wie teuer war damals der ganze Spaß, den der Chef bezahlt hat?

Ca.700 €+ Fahrt in die Schule und paar Tage frei. . Das ist nichts aber damals ich dachte ich will in der Firma für immer bleiben und habe einfach unterschrieben weil es für mich damals egal war...

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700 Euro???

Da kann er Dich max. ein halbes Jahr binden, mehr aber auch nicht.

Kündige, egal was der dann sagt oder behauptet, er hat unrecht.

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unterschrieben ist unterschrieben

Heißt das dass ich hier bleiben muss? Auch wenn ich dem Chef das Geld zurück gebe? Zum Beispiel

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@Przysuszanka

Wenn das schon Jahre her ist, brauchst Du dich weder daran halten, noch musst Du irgendwas zurück zahlen.

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@Alarm67

Das war in 2016, in der Zwischenzeit hatte ich Elternzeit...

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@Przysuszanka

musst du mit deinem Chef da sprechen...wenn er den Vertrag da kündigt dann ok...wenn nicht... würde ich da auf psychisch machen... hatte vor vielen jahren schon bei einem anderen AG Vertrag unterschrieben...der alte wollte mich nicht gehen lassen...wusste natürlich nix von dem neuen Vertrag... habe dann krankgemacht...14 tage später nochmal Gespräch... nochmal krankgemacht...dann hat er kopfschüttelnd fristlose Kündigung unterschrieben... und war ganz überrascht... das ich paar Wochen später bei der Konkurenzfirma da war... war aber ganz schön knapp...eigentlich nicht meine Art das zu machen... aber habe beim neuen Arbeitgeber doppelten Lohn bekommen... lohnt sich aber nur wenn du schon unterschriebenen Vertrag hast... sonst bekommste ALG Sperre....

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