Kündigung Elternzeit Krankenversicherung

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4 Antworten

Hallo Fusselbuerste, Deine Frau kann eigentlich 3 Jahre nach der Geburt des Kindes Erziehungsurlaub nehmen, da sie wohl vor der Geburt gesetzlichen krankenversichert war, kann sie das auch im Erziehungsurlaub sein, aber wenn sie kündigt, endet auch der Urlaub, daher würde ich mir die Kündigung gut überlegen. Denke, sie könnte auch erst kündigen, wenn sie wieder anfangen müßte, ab da müßte sie sich dann: durch einen neuen Job über 450 Euro krankenversichern, oder freiwillig in der gesetzlichen Kasse versichern oder aber mit Dir in der privaten Krankenkasse versichern. Das Kind kann nur mit dem Mutter in der kostenlosen Familienmitversicherung versichert werden, wenn Dein Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze der KV liegt.

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Hallo, sie kann weiter in der gesetzlichen bleiben, allerdings gegen eigenen Beitrag. Der wird sich nach Deinem Einkommen richten.

Ob das Kind bei ihr mitversichert bleiben kann, hängt auch von Deinem Einkommen ab (unter JAEG = 52.000 EUR/Jahr). Wenns bisher klappt, wirds wahrscheinlich (!) so bleiben.

Wenn sich das Einkommen anders entwickelt, kann das Kind privat oder gesetzlich gegen eigenen Beitrag versichert werden.

Gruss

Barmer

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Kommentar von Fusselbuerste
13.04.2013, 22:27

Hallo, jetzt bin ich komplett verwirrt. Die KV meiner Frau wollte nie etwas von mir wissen. Weder Einkommen, noch KV Art. Mein Einkommen ist natürlich über der Bemessungsgrenze. Sonst könnte ich mich als Angestellter ja nicht privat versichern. An wen soll ich mich denn jetzt wenden? An die GKV meiner Frau? An meine PKV?

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Kommentar von Rentenfrau
17.04.2013, 02:11

Hi barmer, die Mutter müßte doch im Erziehungsurlaub sein und hier kann man, soweit ich weiß die ganze Zeit kostenfrei gesetzlich krankenversichert sein.

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also momentan ist das schon ein bisschen merkwürdig bei lesen haben sie mir folgende Fragen gestellt:

  1. seit ihr verheiratet?
  2. ist deine Frau freiwillig gesetzlich versichert? Wenn nein, wie ist es möglich das euer Kind bei ihr mit gesetzlich versichert ist?
  3. Lag während der Schwangerschaft eine versicherungspflichtige Beschäftigung vor, steht einem für die drei Jahre eine beitragsfreie Versicherung zu. Aber in diesem Fall hätte eigentlich das Kind bei dir privat versichert werden müssen, bzw. freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert werden (zusätzlicher Beitrag!)

Aber vielleicht klärst du uns auf?

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Kommentar von Fusselbuerste
13.04.2013, 12:17

Hallo Tina,

1) wir sind verheiratet

2) sie ist gesetzlich versichert - das Kind bei ihr mit.

Bei der Geburt waren wir noch nicht verheiratet. Vielleicht liegt dort das "Problem". Allerdings hat sich die Versicherung auch nicht daran gestört, daß mein Sohn bei der Geburt meinen Nachnamen bekommen hat und die Meldung der Hochzeit hat auch niemanden interessiert.

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Hier die offizielle Broschüre des Bundesministeriums für Soziales und Familie; ab Seite 33 wirst Du fündig.

http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Elterngeld-und-Elternzeit,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Ansonsten in der Kurzform: siehe Antwort von barmer.

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Kommentar von alfalfa
14.04.2013, 01:28

Nun mit der letzten Zusatzinformation ist es nun klar. Die Ehefrau muss keine Beiträge zur KV während der Elternzeit zahlen.

Das Kind muss ab dem Zeitpunkt der Heirat einen eigenen Beitrag in der GKV oder PKV zahlen. Bei der GKV ggfs sogar rückwirkend (155€/Monat).

Bei Antragsstellung in der PKV (guter Gesundheitszustand vorausgesetzt) könntest Du ggfs Glück haben, und um die Nachzahlung umherkommen, sofern es die GKV nicht merkt (und rückwirkend fordert).

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