Kündigung einer geduldeten Person

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Also wir wohnen ja in der selben Wohnung, da können wir ja unsere eigenen schlösser wechseln, oder nicht? Um seine Sachen raus zu holen, bekommt er ja gelegenheit. Er hat ja schon ne neue Wohnung, will da aber noch nicht hin, weil seine bestellte Küche noch nicht da ist und es bei uns ja billiger ist zu leben. ne kochplatte wurde ihm von bekannten schon angeboten.

Vorsicht! Wenn auch kein Mietvertrag bestand, so geht es doch um Wohnraum. Also, selbst wenn nur ein Gefälligkeitsverhältnis vorliegt oder eine Leihe, dann wird es bzw. sie freilich sofort durch eure Rückforderung beendet. Aber ihr dürft dann auch nicht selbst Hand anlegen und die Schlösser einfach austauschen, sondern dürft euch nur obrigkeitlicher Hilfe, in dem Fall der gerichtlichen Hilfe durch eine Herausgabeklage dort über einen Rechtsanwalt bedienen. Sonst ginge es ging es nur bei Notwehr oder Selbsthilfe, die nur eingeschränkt - hier aber sicher nicht - möglich ist.

Mutter droht Insolvenz, was passiert mit unserem ab bezahlten Haus?

Hallo,

meine Mutter steht vor einem Finanziellen Problem. Sie hat regelmäßiges Einkommen und das langt für uns. Wir wohnen in einem Haus, das uns gehört, komplett abgezahlt ist und auch keine Belastungen drauf sind. (vor paar Jahren geerbt)

Leider hat sie mit Ihrem Ex-Lebensgefährten damals noch ein Haus gekauft. Nach der Trennung sind beide wieder getrennte Wege gegangen, nur das Haus und der Kredit läuft auf sie. Seit Ewigkeiten versucht sie es schon über einen Markler zu verkaufen, leider ohne viel Erfolg. Zwischenzeitlich war z.B. Hochwasser im Keller und ein Teil vom Dach musste erneuert werden, also häuften sich immer mehr Kosten an. Das Haus hat angeblich einen Wert von ca. 150.000 Euro. Die Schulden belaufen sich für das Haus auf ca. 100.000 Euro.

Nun hat sie nächste Woche wieder einen Termin bei der Bank, weil sie ihr das Konto sperren will und das Geld zurück fordert.

Könnte in einem Insolvenzverfahren das Haus, was ihr gehört und wo kein Kredit hinterlegt ist, zwangsversteigert werden? Oder wäre davon nur das belastete Haus betroffen?

Kann meine Mutter das Haus auf mich (19) und meine Geschwister 16 + 15 "umschreiben" damit es nicht zwangsversteigert werden kann? Quasi als Schenkung?

Danke schon mal.

Grüße

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Berliner Testament und Schenkung, bzw. Nießbrauch?

Guten Tag leibe Ratgeber/In. Ich möchte gerne die Meinungen sammeln bezüglich das Berlinerer Testament und Schenkungen. Meine Eltern haben sich für ein Berliner Testament entschieden und mich nach dem Ableben des Längstlebenden als Alleinerbe genannt (mehr steht nicht im Testament, keine Klausel usw.). Inzwischen ist mein Vater schon lange verstorben und meine Mutter hat mit fast 91 Jahren ein Brutto-Nießbrauch für den Dritten (Enkel)d.h. lebenslang mit Vorkaufsrecht sowie dem Ausschlus von allen Reparaturen und Indstandhaltungen, Übertrag auf den Dritten von der Imobillie beim Grundbuchamt eintragen lassen, obwohl ich davon gar nichts wusste.Der Enkel hat meine Mutter nie gepflegt oder ähnliches. Es handelt sich um ein Zweifamilienhaus und der Dritte bekam sogar mehr Wohnfläche als ich. Da meine Mutter bereits zur diesem Zeitpunkt sehr krank war, kam der Notar zur ihr nach Hause (nicht sein Bezirk) um diesen Vorgang zu bearbeiten. Ein Paar Wochen später starb meine Mutter. Der Nießbraucher hat 1 Tag vor dem Ableben meiner Mutter die Schlösser ausgetauscht, sodass ich gar nicht mehr in die Wohnung kommen konnte, hat alle Gegenstände und Möbel bereits verkauft, obwohl der Erbschein mir noch nicht vorlag. Inzwischen habe ich erfahren, dass mein Erbe fast gar kein Wert hat, da ich das Haus mit diesem Nießbrauch kaum verkaufen kann, außerdem zahle ich alle Reparaturen, Gartenarbeiten usw, aus meiner Tasche, obwohl ein Teil der Imobillie vermietet ist, die ist nicht Kostendeckend und wenn es so weiter geht, dann bin ich wirtschaflich total ruiniert. Die Klage habe ich bereits gegen die Entscheidung eingereicht, aber habe trotzdem ein sehr ungutes Gefühl, bitte um Unterstützung, da ich alles wie Anwälte, Gericht usw. in Vorkasse treten sollte. Habe ich irgendwelche Möglichkeit auf Herausgabe eines Geschenks oder ähnliches? Danke

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Wohnrecht - 2 Erben - 1 Erbe kauft das Haus

Hallo Zusammen,

meine Schwester (25J) und ich (27J) haben das Haus von unserer Mutter geerbt. Meine Oma hat ein lebenslanges Wohnrecht. Ich bin nicht interessiert an dem Haus, aber meine Schwester möchte es gerne haben und mich auszahlen. Sie soll auch als alleiniger Hausbesitzer im Grundbuch eingetragen werden und somit soll ich auch meinen Beitrag am Wohnrecht zahlen.

Der Wert des Hauses beträgt = 320.000,- EUR --> ich werde mit 160.000,- EUR ausbezahlt Anhand von dem Mietpreis pro m2 und der statistische Lebenserwartung haben wir den Wert des Wohnrechts ermittelt = 50.000,- EUR

Nun meine Frage: Ist das Wohnrecht durch 2 Erben teilbar oder müsste ich dies alleine tragen? Gibt es hier eine "Richtlinie" oder ist dies nur Verhandlungssache?

Ich dachte, da wir ja zu gleichen Teilen das Haus geerbt haben, dass wir uns beide auch das Wohnrecht teilen müssen. Sprich, dass sich mein Auszahlungsbetrag um 25.000,- reduziert.

Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure Hilfe.

LG, Lola

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Absetzungbarkeit von Renovierungskosten bei Geerbter Immobilie?

Wir (3 Geschwister) haben von unserer Mutter ein Einfamilienhaus geerbt. Die möchte ich ggf nach Auszahlung meiner Geschwister vermieten. Da die Immobilie über 20J nicht renoviert wurde, muss diese vor einer Vermietung renoviert werden. Ich gehe von neuen Fussböden aus (Laminat oder Parkett; bisher laminat und teppich/kork) und komplettes neu tapezieren und streichen, sowie austausch von treppengeländern. Genaue Kostenvoranschläge liegen nicht vor aber ich gehen von +10T aus. Kann man diese Kosten direkt abschreiben? Ist es relevant, dass ich 2/3 des Hauses durch Auszahlung meiner Geschwister erwerbe? Ist die Höhe der Kosten relevant? Überlege zB auch neue Türen reinzunehmen. Haus ist ländlich gelegen und daher gehe ich aus dass man die klassische 15% schwelle erreichen könnte. 180-200T€ inkl Grundstück. Vielen Dank vorab!!

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Ich als Miterbin will in eine Wohnung des geerbten Hauses einziehen - darf der zweite Miterbe mir das verbieten?

Ich bin zu einem Achtel Mitglied einer Erbengemeinschaft (Vater gestorben). Mein Bruder hat auch ein Achtel geerbt, meine demente im Heim befindliche Mutter hat die restlichen sechs Achtel des Hauses geerbt.

Mein Bruder und ich sind, zusammen mit dem Betreuungsgericht, Betreuer unserer Mutter.

Das Haus soll verkauft werden, was sehr schwierig ist, es steht nun schon fast ein Jahr leer. Deshalb möchte ich vorübergehend in eine der drei Wohnungen des Hauses einziehen, bis wir Käufer gefunden haben.

Selbstverständlich bin ich bereit, eine angemessene Nutzungsentschädigung (ortsübliche Miete) zuzüglich der entsprechenden Umlagen an die Erbengemeinschaft zu zahlen. Ich würde auch wieder ausziehen, sobald sich ein Verkauf anbahnt.

Mein Bruder verweigert mir aber einen Miet- bzw. Nutzungsvertrag, er will NICHT, dass ich dort einziehe. Begründet hat er das nicht. Meine demente Mutter hingegen hat mir schon ein paarmal angeboten, in das Haus einzuziehen. Sie lebt im Heim.

Meine Argumente sind, dass ich lieber Miete in unsere Erbenkasse zahle als Miete an fremde Vermieter, zumal wir kaum Reserven in der Erbenkasse haben. Wir müssen z.B. Heizöl kaufen, und im Winter muss Schnee geräumt werden. Wenn ich dort wohne, könnte ich das selbst machen, ansonsten müssten wir ein Unternehmen beauftragen, was sich letzten Winter als sehr teuer erwiesen hat.

Es geht hier also um Wirtschaftlichkeit und sinnvolle Verwaltung, und dass das Haus nicht noch länger leersteht, was ja auch den Verkaufswert nicht gerade steigert.

Fragen:

Darf ich auch ohne Nutzungsvertrag einfach dort einziehen, wenn ich freiwillig und regelmäßig diese angemessene Nutzungsentschädigung (Miete+Umlagen) an die Erbengemeinschaft zahle?

Darf mein Bruder mir verbieten, in die eine der drei Wohnungen des Hauses, welches ja zu einem Achtel auch mir gehört, einzuziehen? Bzw. was kann mir blühen, wenn ich einfach dort einziehe - auch gegen den Willen meines Bruders? Kann der mich z.B. rausklagen?

Wie kann ich vorgehen, damit ich auch ohne das Einverständnis meines Bruders dort einziehen kann?

Inwieweit könnte ich das Betreuungsgericht in diese Sache einbinden bzw. auf dessen Hilfe hoffen?

Was könnte ich sonst noch in der Sache tun?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

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