Kündigung des Mietverhältnisses?

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2 Antworten

Die Mieterin kann - einfach so - gemäß § 561 BGB ihr Sonderkündigungsrecht ausüben, wenn sie eine Kündigung nach § 558 (Vergleichsmieterhöhung) oder § 559 (Modernisierungmieterhöhung) erhalten hat. Das Sonderkündigungsrecht kann sie bis zum Ablauf des 2. Monats nach Zugang des Mieterhöhungsverlangens außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen.

Den Zugang des Mieterhöhungsverlangens hat sie ja bestätigt, aber nicht ihr Einverständnis dazu!

Die Mieterin könnte auch bei Fehlern bzw. Mängeln in der Begründung Deines Mieterhöhungsverlangens Stillschweigen bewahren und Dich vor Gericht vor die Wand laufen lassen. Sie muss Dir die Fehler bzw. Mängel nicht vorher aufzeigen, sondern kann dies dem Gericht überlassen. Die etwaige Nachbesserung der Begründung des Mieterhöhungsverlangens läßt die Zeit(en) neu laufen:-(

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jane54 30.03.2017, 12:10

heisst das sie kann in der Wohnung bleiben bis 01.09.2017 ohne die Erhöhung zu zahlen??

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LittleArrow 31.03.2017, 00:29
@jane54

Zu diesem Datum kann ich deshalb nichts sagen, weil ich nicht weiß, wann das Erhöhungsschreiben erhalten wurde und welche der möglichen Handlungsalternativen Du Dir vorstellst.


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jane54 31.03.2017, 15:32
@LittleArrow

das erhöhungsschreiben bekam sie am 28.03.2017  zum 01.05.2017- aber muss sie nicht zum 01.05.2017 die erhöhumg zahlen??  ich weiss nicht was ich tun soll -ich wäre ja froh wenn sie schnell gehen würde  dass ist die unangenehme rauchende mieterin über sie ich schon geschrieben habe -lg chris

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LittleArrow 31.03.2017, 16:18
@jane54

Über Euer besonderes Kündigungsrecht hatte ich bzgl. der Raucherin schon geschrieben. Auf diese Kündigung solltet Ihr nicht verzichten!

Denn es ist ungewiss, ob Euer davon unabhängiges  Mieterhöhungsverlangen sie überhaupt zu einem Auszug motivieren kann. Sie wird sich bei ihrer Recherche nach Wohnungsalternativen sicherlich nicht leicht tun, was Rauchen und Mietkosten angeht. Es wäre doch Euer Pech, wenn sie auf die Mieterhöhung eingeht und dort weiterhin unbefristet Euer Haus verqualmt. 

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jane54 07.04.2017, 15:22
@LittleArrow

Sie meint jetzt sie hat die ganze zeit kein Wasser gezahlt warum sollsie jetzt?? sdas wasser war immer in den NKmit drin- denke sie hat ein Problem mit Verträge lesen... aber wie ist die Künigunsfrist für mich?? 9 oder nur 6 - sie ist erst am 01.11.2017 fünfJahre im Haus. ImMoment herrscht ein Rosenkriegich fühle mich unwohl im 'Haus. lg

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LittleArrow 07.04.2017, 18:52
@jane54

Wenn sie keine 5 Jahre dort wohnt, dann ist der Kündigungstermin unter Berufung auf den § 573a BGB zum 30.11.2017, wenn die Kündigung im April 2017 schriftlich erfolgt. Hier ist also jetzt Handeln angesagt. Die dreimonatige Verlängerung der Kündigungsfrist gemäß § 573c Abs. 1 BGB gilt erst, wenn sie dort 5 Jahre ab Wohnungsüberlassung wohnt.

Zum Wasserproblem kann ich nichts schreiben, da ich den Mietvertrag nicht kenne.

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Natürlich kann ein Mieter bei einer Mieterhöhung kündigen zum Zeitpunkt der Erhöhung unabhängig von Fristen. Das für die Kenntnisnahme unterschreiben wurde, heist doch nicht, das man die Erhöhung akzeptieren muss. Man kann als Mieter das Mietverhältnis dann auflösen zum Zeitpunkt der Mieterhöhung.

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jane54 29.03.2017, 11:58

zu uns hat sieja noch nix gesagt . muss sie dann ab 01.05.2017die erhöhung zahlen oder nicht wenn sie bis dann noch in der Wohnung ist?

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hildefeuer 29.03.2017, 15:38
@jane54

Sie kann ohne Kündigung zum 01.05. ausziehen, da Sie ja den bestehenden Mietvertrag durch die Erhöhung ändern wollen. Das geht nicht einseitig. Ihre Mieterhöhung ist praktisch eine Kündigung des bestehenden Vertrages, da Sie ja den Mietzins heraufsetzen. Das kann der Mieter akzeptieren oder ausziehen. Wenn er nicht auszieht, muss er die erhöte Miete zahlen und dann läuft auch die Kündigungsfrist wieder an.

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Mikkey 29.03.2017, 18:07
@hildefeuer

Sie kann ohne Kündigung zum 01.05. ausziehen,

Sorry, aber da bist Du auf dem Holzweg. Wenn die Mieterin den Mietvertrag beenden will, muss sie schon kündigen. In dem Fall braucht sie bis zum Ende des Vertrag nur die bisherige Miete zu zahlen.

Kündigt sie bis zum 5. April, ist der Vertrag am 30. Juni beendet, kündigt sie bis zum 4. Mai, ist es der 31. Juli.

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hildefeuer 29.03.2017, 19:13
@Mikkey

Der Vertrag wurde durch den Vermieter beendet, indem die Miete erhöht wurde. Eine Mieterhöhung ist eine Änderungskündigung.

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LittleArrow 30.03.2017, 00:32
@hildefeuer

Das Mieterhöhungsverlangen ist weder eine Kündigung noch eine Vertragsbeendigung. Die Mieterin braucht auch gar nicht darauf zu reagieren. In einem solchen Fall müsste der Vermieter das fristgerechte Mieterhöhungsverlangen gerichtlich einklagen (Frist gemäß § 558b Abs. 2 BGB).

Über das Sonderkündigungsrecht der Mieterin habe ich bereits geschrieben!

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