Kündigen vor Kündigungsfrist - Strafe?

4 Antworten

Willst Du die Rechtslage, oder das was wirklich passieren wird?

  1. Nach der Rechtslage bleibst Du vom Arbeitsplatz weg. Das ist vertragswidrig. Damit kann Dein Arbeitgeber Dich fristlos kündigen. Er kann auch vor das Arbeitsgericht gehen. Die könnten Dich dann verurteilen den Monat nachzuarbeiten.

  2. Aber in der Praxis wird das Ding eben so auslaufen, dass Du fristlos wegen unentschuldigtem Fernbleiben vom Arbeitsplatz gekündigt wirst. Der Arbeitgeber wird kaum vor Gericht gehen. Wenn doch, bezweifele ich, dass Du verurteilt wirst. Was Du verlierst ist das ALG I für 3 Monate, aber das scheint Dich ja sowieso nciht zu jucken.

  3. Wenn Du ernsthaft Untergewicht hast, dann ist es doch eigentlich kein Problem, dass könnte Dir doch ein Arzt bescheinigen.

Fristlose Kündigungen können in besonderen Situationen seitens des Arbeitnehmers rechtens sein.

. "So kann der Arbeitnehmer sofort seinem Job fernbleiben, wenn er zum Beispiel durch die Weiterarbeit seine Gesundheit gefährden würde oder der Arbeitgeber strafbare Handlungen von ihm verlangt", sagt die Rechtsanwältin Alexandra Wimmer aus Schwabach. Auch ein tiefgreifender Vertrauensverlust oder Mobbing können Gründe für eine außerordentliche Kündigung sein. Schlägt der Arbeitgeber etwa seine Mitarbeiter ist dies ein Fall von tiefgreifendem Vertrauensverlust.

Gründe, Fristen und Formalien

Immer wieder kommt es auch vor, dass ein Unternehmen bei der Lohn- oder Gehaltszahlung in Rückstand gerät. "Hat der Arbeitgeber mehr als zweieinhalb Monate nicht gezahlt, so kann der Mitarbeiter der Arbeit fernbleiben, ohne Angst vor Sanktionen haben zu müssen", sagt Wimmer. Allerdings müsse er seinen Arbeitgeber zuvor abgemahnt und ihm eine letzte Frist für die Zahlung gesetzt haben.

http://karriere-journal.monster.de/beruf-recht/kundigung-stellenwechsel/fristlose-kuendigung-arbeitnehmer-28283/article.aspx

Nachdem Du von einem Zerwürfnis mit Deinem Arbeitgeber sprichst, würde ich dennoch die ordentliche Kündigung wählen. Da Du sowieso Deinen Wohnsitz ins Ausland verlegst, gibt es ja auch noch die Möglichkeit einen Arzt aufzusuchen und zu prüfen, wieweit Du psychisch noch in der Lage bist, diese Arbeit dort weiter auszuführen. Möglichrweise gibt es dann auch eine Krankschreibung. Diese ist ja kein Hinderungsgrund für einen Umzug. Möglicherweise stimmt dann der Arbeitgeber auch einer verkürzten Kündigungsfrist zu.

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„Für eine ordentliche Kündigung gelten beiderseits die gesetzlichen Kündigungsfristen. Verlängern sich aufgrund gesetzlicher Bestimmungen die Kündigungsfristen für den Arbeitgeber, GILT DIES AUCH FÜR DEN ARBEITNEHMER.

(§622, Absatz 2 ??? – Anmerkung/Frage des Fragestellers)

DIE gesetzliche Bestimmung überhaupt sehe ich im BGB, §622 „Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen“:

(1) Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

(2) Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen

  1. zwei Jahre bestanden hat, einen Monat zum Ende eines Kalendermonats,

  2. fünf Jahre bestanden hat, zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats,

:

..7. zwanzig Jahre bestanden hat, sieben Monate zum Ende eines Kalendermonats.

Bei der Berechnung der Beschäftigungsdauer werden Zeiten, die vor der Vollendung des 25. Lebensjahrs des Arbeitnehmers liegen, nicht berücksichtigt.

Dies würde bedeuten, dass ich nicht 4Wochen Kündigungsfrist habe, sondern 7 Monate?! Denn die 30Jahre habe ich knapp jenseits meines 25.Lebensjahres in diesem Unternehmen verbracht.

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Vielen Dank schon jetzt für Eure Hilfe.

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