Küdigung? Vorzeitige Afhebung des Arbeitsvertrages? Sperrzeit b. Arbeitsamt? Was tuen?

2 Antworten

Ein Aufhebungsvertrag bringt eine 12 Wochen - Sperre beim ALG I mit sich.

Um vorzeitig aus dem Vertrag heraus zu kommen, wäre eine außerordentliche Kündigung möglich.

, Dazu müsste einer der Gründe vorliegen: wiederholte sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, grobe Arbeitsschutzverletzungen, grobe Beleidigungen und Tätlichkeiten. Das sind nur einige Beispiele.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/recht/arbeitsrecht/arbeitsrecht-kuendigung_fristlose.htm#ixzz2hPgzKycq

Wirst Du vom Arbeitgeber vorzeitig gekündigt, wird Dir beim ALG I keine Sperre auferlegt. Aber auch hier müssen triftige Gründe vorliegen.

Ich würde Dir vorschlagen, dass Du Dich it einem Mitarbeiter der Arge unterhältst und Deine Probleme schilderst.

Eventuell werden Deine Schwierigkeiten ja auch als Kündigungsgrund anerkannt und Du kannst einer Sperre entgehen.

Ich würde jetzt schon mit dem Arbeitsamt sprechen. Wenn Du vorher schon über die Mißstände sprichst, sehen die eventuell ein, dass Du nicht selbstverschuldet gekündigt hast.

Das Vorgehen im Betrieb ist Deinerseits absolut in Ordnung.

Viel Glück

Barmer

Ich werde bald ausgesteuert, Widerspruch gegen abgelehnten Teilhabe-Antrag läuft, die Arbeitsagentur lehnt Nahtlosigkeitsregelung (§145) ab, was soll ich tun?

Hallo zusammen,

bin 40, werde bald ausgesteuert und bin noch angestellt.

Habe bereits eine med. Reha gemacht, von dort entlassen mit weniger als 3 Stunden arbeitsfähig im gelernten Beruf, mehr als 6 in anderen Berufen. Zusammen mit der Klinik-Oberärztin habe ich Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bei der Rentenversicherung gestellt. Der wurde abgelehnt. Hierauf mit Hilfe vom VDK und Attest von meinem Arzt Widerspruch eingelegt.

Ende November werde ich ausgesteuert und war schon bei der Arbeitsvermittlerin der Afa, die mir sagte, dass die Nahtlosigkeitsregelung bei mir nicht greift, da die RV den Antrag abgelehnt hat, betrachtet mich die Afa als arbeitsfähig im alten Beruf, auch wenn ich Widerspruch eingelegt habe. Den medizinischen Fragebogen und die Schweigepflichtsentbindungen habe ich schon abgegeben.

Da ich noch angestellt bin, muss ich jetzt entweder von meinem Arbeitgeber eine Bescheinigung einreichen, dass er keine leidensgerechte Stelle für mich frei hat - wobei in dem Formular das ich von der Afa erhalten habe kein solcher Passus enthalten ist. (da geht's nur um Kündigungsfragen)

Wie mache ich das am besten? Muss mein AG da selber was schreiben?? ODER sollte ich mit Bescheinigung von meinem Arzt bei meinem Arbeitgeber kündigen??

Und das nächste - die Vermittlerin hat mir schon gesagt, dass sie mich dann in meinem alten Beruf vermitteln wird, da sie davon ausgeht, dass ich den zumindest teilweise ausüben kann.

Kann ich hier darauf bestehen, dass ich in ein ungelerntes Berufsfeld (z.B. Gärtnerin) vermittelt werde, während ich auf die Bewilligung der Umschulung durch die RV warte??

Und wie muss ich dann wegen Krankschreibung vorgehen? Bei Nahtlosigkeit muss man weiter krank geschrieben sein. Andernfalls, geht es nur ohne Krankschreibung, da man nicht vermittelbar wäre. Sollte ich mich vorsorglich, falls die Nahtlosigkeit vllt rückwirkend genemigt wird, weiter krank schreiben lassen, diese aber der Afa nicht vorlegen? -----------------------------------------------------------------------------

Fragen über Fragen. Hoffe jemand kann mir Licht ins Dunkel bringen. Vielen, vielen Dank für Eure Antworten.

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Kündigung Begründung für ALG 1: Soll ich erwähnen dass ich studieren und eine 2 Monate Reise machen wollte?

Hallo, Ich habe für ein paar Wochen gekündigt und muss jetzt Arbeitslosengeld beantragen.
Kontext: Also ich kündige tatsächlich aus 4 Gründe: 1) das Arbeitsklima war nicht schön und ich könnte auf die Firma mich nicht beziehen 2) die Aufgabe auch nicht mehr motivierend da es gab keine Perspektive für personal Entwicklung ohne Tecknisches Kenntisse im Naturschutz zu haben.
3) Ich wollte Naturschutz studieren (Teilzeit und Fernstudium). Diese Programm ist theoretisch Arbeitsbegleitend. Aber im meinem Fall, da mein Job sehr Zeit intensiv war, mit viel Abgabetermine, und sehr flexible Uhrzeiten, war es unrealistisch beide (Job und Studium) zu machen. 4) Ich wollte ein etwas längere Reise machen (2,5 Monate)

Da ich 4 Jahre lang, Vollzeit, gearbeitet habe, normalerweise hätte ich ein Anspruch für ALG 1. Weil ich gekündigt habe, ich weiss schon dass ich nur bis 9 Monat es bekommen könnte und wahrscheinlich ab April (ich bin ab 1/01/2016 offiziell Arbeitslos)

Um die ALG I zu bekommen, jetzt muss ich verschieden Termine mit dem Arbeitsamt und auch eine "Fragebogen bei eigener Kündigung" schreiben. Die Frage ist quasi auf welchen Gründen habe ich gekündigt und was habe ich versucht um meiner Arbeit zu behalten und zu verbessern. Meine Frage ist denn, bzg. punkt 3 und 4, soll ich Überhaupt diese Gründe erwähnen. Wenn Ja, wie könnte ich das Formulieren, um nicht mehr als 3 Monate Sperrzeit zu bekommen... Ich möchte meine Chance nicht zerstören...

Vielen Dank im Voraus für alle Empfehlung, Viele Grüße,

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