Kriterien für Wahl der Gesellschaftsform

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2 Antworten

Vielleicht möchtest du ja ein wenig mehr über die Idee, die Risiken, die Verkaufsmeechanismen, die Ziele verraten.

Bevor du Steuern optimieren kannst, musst du erst mal welche produzieren. Gelingt das denn?

Das Problem bei solchen Fragen ist nämlich, dass man über jede Rechtsform einen Roman mit mehreren Fortsetzungen schreiben kann. Außerdem kann man die Wirkungsweisen der Gesellschaften in den unterschiedlichsten Bereichen miteinander vergleichen.

Wer soll das alles schreiben?

Haftungsbegrenzung spricht für eine UG. Reputation hingegen spricht gegen eine UG.

"Wir" lässt hingegen eine GbR, eine OHG oder eine KG zu - oder ein paar Exoten.

Oder ist das egal?

Egal ist es nicht. Es kommt auf die Startbedingungen und auf die Ziele an. Wenn ihr beide Ärzte seid und gemeinsam eine Praxis führen wollt, wäre eine OHG, KG oder Kapitalgesellschaft ganz schlecht. Wenn ihr Risikogeschäfte macht, ist es sicherlic h wieder ganz gut, eine KapGes näher zu beleuchten.

Also, ohne mehr Input kein Output möglich.

es geht um einen Cloudservice, eine Dienstleistung im Internet. Diese wird für Geschäftskunden im deutschen Raum erstellt. Wir sind 3 Gründer, die zu gleichen Teile beteiligt sein sollen.

Die Firma soll "konservativ" gegründet werden und wachsen, d.h. es ist nicht geplant, fremdes EK zu suchen, sondern die Firma soll "von sich aus" wachsen, d.h. über Gewinne zu wachsen - oder das Kapital kommt von den Gründern, wenn nötig.

Nachdem die Kunden teils grosse Konzerne sind, soll es eine Haftungsbegrenzung geben, sollte mal was schief laufen und es zu einer Klage kommen.

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es geht um einen Cloudservice, eine Dienstleistung im Internet. Diese wird für Geschäftskunden im deutschen Raum erstellt. Wir sind 3 Gründer, die zu gleichen Teile beteiligt sein sollen.

Die Firma soll "konservativ" gegründet werden und wachsen, d.h. es ist nicht geplant, fremdes EK zu suchen, sondern die Firma soll "von sich aus" wachsen, d.h. über Gewinne zu wachsen - oder das Kapital kommt von den Gründern, wenn nötig.

Nachdem die Kunden teils grosse Konzerne sind, soll es eine Haftungsbegrenzung geben, sollte mal was schief laufen und es zu einer Klage kommen.

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Aus meiner Sicht, ich kenne nun ja schon den Kommentar zu EnnoBeckers antwort, gibt es noch wenige Parameter:

  1. ist es eine internationale Tätigkeit?

  2. Sind alle Leute aus einem Land?

  3. ist es egal wo und wie da Kapital für das Wachstum gesammelt wird?

  4. Um welche Größenordnung geht es?

Es bieten sich an:

Die normal deutsche GmbH. Sie bietet Schutz bei größeren Schadenersatzproblemen. Der Körperschaftsteuersatz sind 15 % , man kann also Gewinne (die Gehälter fliessen ja vorher aus) relativ billig thesaurieren. eine gute Gesellschaftsform für Wachstum. Nur die Gewerbesteuer stört etwas.

eine ausländische Gesellschaftsform. Das könnten Kunden als unangenehm emmpfinden, weil sie denken, es gibt kein inländische Vertretung. Das könnte mit einer Servicegeselslchaft vermieden werden. Nur. dann sind wir bei Punkt 4. der Fragen, was darf soetwas kosten?

Kapital sammeln, Lizenzen parken usw. würde ich noch immer nur in Liechtenstein, oder auf den bahamas. Aber dann mit einer kleinen GmbH (bzw. entsprechender Gesellschafsform) in "D", "F", "GB" "I" oder "E"

Um auch die Gegenprobe zu machen.

AG, Inc., plc, bieten nur Vorzüge, wenn man auch Kapital an der Börse beschaffen will.

Die Schweiz aht viel eVorteile, aber auch nach den letzten Beschlüssen, weiss ich nciht, ob ich mit so einer Gesellschaft auf den Markt ginge. Wenn dann eine kleine AG in Zug, oder im Tessin.

das klingt nach Erfahrung. Danke.

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