Kreditvertrag und Betrug ?????

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3 Antworten

Wer hat sich richtig verhalten? WEiß ich auch nicht.

  1. A hat das Haus ersteigert. Da ist nciht schlimmes dran.

  2. A hat B gesagt, Du darfst drin wohnen bleiben. Wenn Du mir 35.000,- + Zinsen bezahlst ist das Haus wieder Deins. Dagegen ist nichts zu sagen. Man nennt das Mietkauf. Wo ist das dokumentiert? Verträge über Immobilien bedürfen der notariellen Beurkundung.

  3. Wurde es nicht beurkundet, dann war es ggf. eine Absichtserklärung. Wo ist die niedergelegt?

  4. B behauptet das A gesagt hat er hätte für 35.000,- ersteigert. Ist das dokumentiert? Ausserdem hätte er ja nur zur Versteigerung gehen müssen, dann hätte er es gleich mitbekommen.

  5. Dies ganze Konstrukt ist ein Geflecht aus Behauptungen. Gibt es zumindest Zeugen dafür?

  6. Ohne Zeugen, sehr überzeugende Zeugen, ist der gesamte Vorgang was für den Papierkorb. Und mal ehrlich, wenn das nicht so wäre, würden doch übermorgen die Hälfte aller Mieter sagen, "es war vereinbart ich zahlen 15 Jahre die Miete, dann gehört die Wohnung/das Haus mir und die Vermieter wären binnen weniger Jahre einen großen Teil ihres Vermögens los.

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Kommentar von Mikkey
06.04.2014, 09:58

Abgesehen von der Verbuchselung der Wechstaben absolut richtig.

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Verzwickt!

A hat B beauftragt das Haus zu ersteigern.

A hat weiter in dem Haus gewohnt, dazu gab es zumindest einen mündlichen Mietvertrag

B hat sicherlich die Mieteinnahmen in seiner Steuererklärung angegeben, ebenso wie die Kosten der Fremdfinanzierung und der AfA.

A hat Zahlungen geleistet, über die er sicher einen Nachweis hat.

Unbekannt sind Details, die die beiden getroffen haben, als der Deal mit der Ersteigerung getroffen wurde. Es ist wohl selbstverständlich, dass A nicht kostenfrei nach dem Ersteigern im Haus leben konnte. Solange hier nicht ein von beiden Seiten anerkannter Sachverhalt festgeschrieben wird, hilft auch ein Anwalt wenig weiter, daa immer Aussage gegen Aussage steht und möglicherweise auch noch Steuerhinterziehung im Raum steht. Typischerweise hat ja sowohl der Mieter als auch der Vermieter ein Exemplar eines Mietvertrages in seinem Besitz.

B kann als im Grundbuch eingetragener Eigentümer natürlich auf einer Räumung bestehen, dazu bedarf es aber der vorherigen ordentlichen Kündigung. Da die von A gezahlten Beträge ausschließen lasssen, dass ein Mietzahlungsrückstand vorliegt ist ein Kündigungsbeghren nur schwer zu begründen.

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Wenn Person A genügend Beweise für seine Vorwürfe gegen Person B vorweisen kann, dann könnte ein Anwalt eine Rechtsberatung und ggf. ein Mandat leisten.

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