Kreditvertrag läuft aus - Restschuld - Umfinanzierung

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Idee mit dem Ratenkredit ist nicht gut, weil viel zu teuer. Aber das hat MadRampage Dir ja schon gesagt.

Wenn ich die Infos aus dem Kommentar mal dazu nehme solltest Du versuchen die beiden Sachen zu den jetzt günstigen Bedingungen zusammen zu fassen.

der zweite Kredit ist zwar noch nicht fällig. Es könnte sein das man von Euch eine Vorfälligkeitsentschädigung will, aber bei den jetzigen Konditionen, könnte das sogar lohnend sein.

laßt Euch das mal ausrechnen. Dann eine Kondition wählen, wo ihr in einer Festschreibung von 10 Jahren alles abbezahlt.

Hallo wfwbinder,

vielen Dank, Deine Antwort hilft mir enorm.

Mit was für Zinsen müsste ich rechnen, wenn ich gegen mitte/ende des Jahres 2014 eine Festschreibung für 10 Jahre bei einer Summe von ca 70.000,- machen würde (bei der Volksbank)? (Hauskaufkredit war 4,45% im Jahr 2006, der ungeliebte Umbaukredit 30.000 6,5 % 2007) DANKE!

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@malanopheles

Die Vorfälligkeitsenstschädigung kann man mit online-Rechnern grob abschätzen:

http://www.drklein.de/vorfaelligkeitsrechner.html

  • Restschuld=25.000€ Sollzinsen=6,5% Auslauf=2015 => Entschädigung ganz grob 2.000€

  • Restschuld=50.000€ Sollzinsen=4,45% Auslauf=2016 => Entschädigung ganz grob 2.500€

70.000 Anschlussfinanzeirung für ein (min) 100.000€ teures Objekt sind als Volltilgerdarlehen auf 10 Jahre (Restschuld=0) ab ca. 2,2% bis 2,6% zu haben, zumindest laut der Seite w w w .fmh.de. Damit wäre die Rate bei 650€ bis 670€ und nach 10Jahren wären dann die 70k-Schulden komplett getilgt.

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@MadRampage

Liebe Mitstreiter,

herzlichen Dank für Eure Antworten, hat mit sehr geholfen!

Malvina

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Also so einfach ist das in Deinem Fall nicht, weil nicht alle Fakten auf den Tisch gelegt werden. Welchen Verkehrswert hat das Haus? Welchen Rang und welche anfängliche Höhe und welchen derzeitige Saldo hat welcher Kredit? Welche anfängliche Tilgungsquote und welche Rate mit welchem Zahlungsrhythmus mit welchem Zins und mit welcher jährlichen Sondertilgungshöhe wurden vereinbart? Welche Vorstellungen bestehen über die jeweilige künftige Kreditlaufzeit und soll dafür ein gebundener Sollzinssatz vereinbart werden?

Ein nachrangiger Kredit ist (immer) teurer als ein erstrangiger Kredit. Und wenn Du nun einen Internetvergleichsrechner wegen der Konditionen bemühen willst, dann kennt der erstens nur erstrangige Immobilienkredite und zweitens nur namhafte Beträge und keine Kleinkreditbeträge, die immer teurer sind.

Rückzahlsumme das 2fache oder 3fache der Kreditsumme

Wie kommst Du denn darauf? Und was ist die Rückzahlsumme?

Sprichst Du von einer Immobilie in Deutschland oder wo?

Kriegen wir so eine Finanzierung durch?

Folgender Fall: EFH in beliebter Wohnlage, 2800qm Traumgrundstück (keine umliegende Bebauung, teilbar).Grundstück ist eine begehrte Rarität! Haus hat 145qm, Bj. 1960. Muss modernisiert werden. Dämmung, Heizung (Gas, 20J. alt), Renovieren, DG Ausbau, ggf. Dach, neue Bäder und Küche. Puh, viel zu tun! Aber dafür eine gute Bausubstanz, Lehmwände, toller Grundriss... VB 90.000 EUR, nächste Woche geht der Sachverständige durch, dann können wir verhandeln. Kein Makler. Modernisierung so, dass wir einziehen können schätze ich auf 30.000, wenn Dach muss, dann leider mehr. Wie schon mal geschrieben: ich bin in der Probezeit und in Befristung. Hab am 1.9. angefangen. Netto 2.200 EUR, dazu Kindergeld. Meine Frau arbeitet ab Januar wieder. Ganz blöde Konstellation, ich weiß. Wir hätten normal auch nicht jetzt gekauft, müssen aber wegen Eigenbedarf raus und 1. findet man hier nix zur Miete und 2. wäre eine neue Mietrunde totale Geldverschwendung und für das Kind ja auch Mist, dann in 1-2 Jahren wieder umzuziehen. Wir versuchen also mit aller Kraft es hinzukriegen. WIe dem auch sei, meine Mutter hat ein abbezahltes Reihenhaus in bester Lage. Wert vor 10 Jahren geschätzt auf rund 300.000 EUR, Tendenz eher steigend. Sie würde -wie auch immer geartet- eine Sicherheit von rund 100.000 EUR als Hypothek geben.

Geht sowas durch? Berater bei der Bank will erst alle Unterlagen und sagt noch nichts, was mich nicht schlauer macht.

Eure Einschätzung?

Dank und beste Grüße

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Nutzung Privatfahrzeug für Dienstfahrten, höhere WK "trotz" Erstattung durch AG?

Sehr geehrte Mitglieder,

Ich hoffe, von Euch kann mir jemand zumindest in Teilen Auskunft zu dieser Frage geben. Ausgiebige Recherche hat leider zu keinen fruchtbaren Ergebnissen geführt.

Folgender SV:

Ich tätige sehr viele berufliche Fahrten. Die Angaben sind vollumfänglich beispielhaft. Halten wir 15 tkm fest. Privat fahre ich 10 tkm.

Mein Fahrzeug habe ich für 30 TEUR erworben. Die Abschreibung (/6 Jahre), Versicherung, Steuer, Garage, Wartung und alle zum Fahrzeug gehörigen Kosten durch die Gesamtlaufleistung ergeben (beispielsweise):

46 ct/km.

Mein AG erstattet 50 cent pro gefahrenem Kilometer, wovon natürlich nur 30 ct. Steuerfrei sind. Die 20 cent werden über die Lohnabrechnung unmittelbar versteuert und mindern meinen Nettoverdienst.

Den übersteigenden, nicht steuerfreien Anteil von 16 ct (46-30) multipliziert mit den beruflichen km von 15 tkm -ergibt 2400 EUR WK. Diese übersteigen die Pauschale von 1000 EUR und sind mMn. angabefähig. Da ich sonst nicht über die WK-Pauschale komme, ergibt sich exklusive anderer WK-Belege ein "Vorteil" von 1400 EUR, mithin also ~600 EUR netto Differenz bei einem angenommenen Steuersatz.

Meine konkreten Fragen zu diesem Beispiel: Ich hoffe, jemand hat bereits Erfahrung!

1) Ist diese Rechnung korrekt, oder ändert der (höhere) Ausgleich durch den AG diese Berechnung? 2) Was ist, wenn das Fahrzeug erst im April 2016 angeschafft wurde. Abschreibung 9/12, klar - rechne ich dann die 3/12 des alten Fahrzeuges noch hinzu, um das Jahr zu komplettieren? Hier ist die Belegbarkeit etwas schwieriger. 3) Wo ist dies bei der Steuerklärung anzugeben? Per Tabelle? Als Angabe zu den WK?

DANKE!

D A N K E im Voraus!

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Umkehrhypothek - faire Modelle oder Varianten gesucht! Wer macht mit?

Bin mit ca. 60 Jahren für einen Kredit für Kernsanierung und Ausbau meines geräumigen Hauses am Rande einer Großstadt wohl zu alt und für eine Umkehrhypothek wohl nicht alt genug, um mit einer Bank in ein faires Geschäft zu kommen.

Mein Haus hat 160 qm, lässt sich mit relativ geringem Aufwand in 2 Wohnungen aufteilen, verfügt bereits über Dusche mit WC im ausgebauten Dachgeschoss, große Küche mit Esszimmer (aufteilbar) neben komplettem Bad.

Im derzeit unrenovierten Zustand ist es auf ca. 500 T € zu taxieren. Die im Grundbuch mit 320 T € eingetragene Grundschuld ist zu 90% getilgt, die verbleibende Restschuld beträgt 32 T €. Aktuell bewohne ich das Haus alleine, möchte jedoch - am liebsten nach Renovierung - ca. 70-75 qm vermieten und dem Mieter Gartenmitnutzung anbieten.

Das Haus ist nicht verschattet, daher für eine Solaranlage geeignet, die ich gerne installieren möchte, aus ökologischen Gründen wie auch zu langfristig ökonomischem Nutzen, wodurch ja u.a. die Nebenkosten erheblich sinken würden und auch sonst eine gewisse Unabhängigkeit von fremder Energie entstünde.

Die Kosten für ein Darlehen für eine - auch energetische - Sanierung (neue Heizung, neues Dach, neue Fenster, neue Fußböden) und eine Renovierung könnten durch die Einnahmen aus der Vermietung - in unserer sehr gefragten Wohngegend leicht und langfristig möglich - getragen werden.

Mein nur mit geringer Restschuld belastetes Haus mit schönem Garten sehe ich schon als beachtliches Eigenkapital an, das ich - gerade bei den derzeit noch niedrigen Zinsen - sinnvoll für die Zukunft ausbauen möchte, im doppelten Sinn des Wortes, um damit eine sichere, solide Investition in eine saubere, umweltfreundliche Zukunft zu erschaffen, über meinen Tod hinaus. Für die Planung, Koordinierung und Durchführung habe ich - dank meiner Lebens- und Berufserfahrung - vertrauenswürdige und kompetente Freunde, die mich unterstützen.

Ich denke, es sollte eine vernünftige Lösung geben, um die Lücke zwischen "zu alt für Immobilienkredit mit langer Laufzeit" und "zu jung für Umkehrhypothek mit sattem Gewinn für den Kreditgeber" geben, eine win-win-Situation.

Die - bislang noch als Problematik bestehende - Thematik wurde von der Verbraucherzentrale Hamburg bereits vor einiger Zeit erkannt. Soweit für mich zu eruieren, ist auch dort bisher kein wirklich faires Modell bekannt.

Sobald ich in Frage kommende Kreditgeber bzw. Projektteilnehmer für eine faire Beteiligung (Finanzierungsinstitut/Bank/Stiftung) für ein entsprechendes Projekt finde, sollten Ideen für eine nachhaltige umweltschonende Zukunft, mit Ansätzen zu Autonomie zu realisieren sein.

Falls jemand Interesse an einer Teilnahme/Begleitung eines solchen Projekts hat oder aber auch Erfahrungen, würde ich mich über Meldungen freuen.

Für konstruktive Beiträge schon mal vielen Dank im Voraus!

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