Kreditvergabe an Rentner trotz Vermögenzulässig?

2 Antworten

heini: Wenn Die Rentnerin voll geschäftsfähig war sehe ich nicht den geringsten Grund dafür, wieso hier ein Beratungsverschulden vorliegen sollte. Es handelt sich bei reinen Kreditaufnahmen auch nicht um ein beratungspflichtiges Anlagegeschäft. Wieso sollte dann ein Beratungsprotokoll vorhanden sein? Es gibt keinen und zwar nicht den geringsten Ansatzpunkt für einen Schadensersatzanspruch-immer unterstellt, dass die Dame noch Herr ihrer Sinne war. Wenn Du das mir nicht glauben willst, dann geh zum Anwalt. Der wird Dir dieselbe Information geben, nur kostenlos ist die nicht. Und mit das mit der Vorfälligkeitsentschädigung kann man ja wohl nur beantworten, wenn man den Kreditvertrag vollumfänglich vorliegen hat. Wenn er Dir vorliegen sollte, dann frage ich mich, wieso uns dazu nichts mitgeteilt wird.

Also mal abgesehen davon, daß man anstelle des Darlehens den Ausgleich des Girokontos ja hätte locker über das Liquiditätskonto (was ist denn ein Direktkonto? Ein Tagesgeldkonto?) erledigen können und dort immer noch ein Betrag von 9.000 EUR verbliebe wäre, was ja durchaus mehr als dem Bedarf einer Rentnerin von 3 Monaten entspricht, gibt es natürlich auch Gründe, ein Darlehen aufzunehmen und nicht die Liquidität zu reduzieren. Beispielsweise würde man das nicht tun, wenn eine größere Ausgabe ansteht, für die diese Liquidität erforderlich wäre - beispielsweise ein Klinikaufenthalt. Dann wäre es sehr schwierig, ein Darlehen von der Bank zu bekommen, wenn man krank und eingeschränkt artikulationsfähig im Bett liegt.

Was also genau die Motivation war, kann man nicht ergründen. Man kann auch nicht ausschließen, daß ein Bankverkäufer (das Wort "Berater" vermeide ich bei der Sparkasse) ihr diesen Kredit aufgeschwatzt hat, um den Disporahmen abzulösen. Wäre aber doch auch typisch deutsche Mentalität, lieber ein Darlehen für die Ablösung aufzunehmen, als ein miniverzinstes anderes Konto anzugreifen.

Mit anderen Worten: wenn man nicht nachweisen kann, daß die gute Dame offensichtlich nicht geschäftsfähig war, hast Du keine Angriffspunkte gegen die Bank. Die Erben übernehmen die Schulden, wenn sie das Erbe akzeptieren. Die Rückführung des Consumer-Kredits (darum wird es ja wohl gehen) dürfte kein Problem sein.

Der Tod des Darlehensnehmers ist in §502 BGB nicht als eine generelle Ausnahme von Vorfällilgkeitsentschädigungen genannt. Damit wäre diese ggf. von den Erben zu entrichten. Allerdings vermute ich einen Consumer-Kredit, der üblicherweise eine sofortige Resttilgung ermöglicht. Daher empfiehlt sich die Lektüre des Darlehensvertrags im Detail.

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Gruß Daniel

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Hallo,

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WAS SOLL ICH TUN...Kreditgebühren plus Zinsen

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