Kreditbearbeitungs Rückerstattung

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6 Antworten

In dem Urteil, was Du vermutlich meinst, ging es um Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten.

Ich kann den Sprung zu Gebühren für die Umstellung eines Bausparvertrages nicht ganz nachvollziehen.

Man braucht für die Erstattungsanträge keine gesetzliche Frist zu setzen, die ist nämlich gesetzt und steht im BGB.

Sie beginnt mit ablauf des Jahres in dem der Anspruch entstanden ist udn läuft 3 Jahre. §§ 195 + 199 BGB

War vielleicht hier nicht passend . es ging mir auch um allgemeine Gebühren die verlangt werden bei den Banken ,wie gesagt ,wenn ich einen Vertag schließe um Geld anzusparen der zeitlich fest gelegt ist .Wie eben ein Bausparvertrag wieso nimmt die Bank dafür Gebühren ,die sind ja nicht grade niedrig. Wollte wissen ob es da eine Bestimmung gibt ,oder kann das jede Bank machen wie sie will. Z.B. wenn ich 50,00 monatl. spare und die Gebühr 200,00 sind dann spar ich 4 Monate von denen ich nix habe.

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@benlouis2009

Gerade bei Bausparverträgen bist Du für Dich selbst verantwortlich, denn Anleger, die einen Bausparvertrag abschließen, müssen mit verschiedenen Gebühren rechnen.

Da sich die Kosten für einen Bausparvertrag je nach Institut jedoch unterscheiden, sollte vor dem Abschluss ein Vergleich durchgeführt werden.

Hohe Kosten beeinträchtigen die Rendite des Vertrages bzw. relativieren die ansonsten günstigen Zinsen des Bauspardarlehens.

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@benlouis2009

Es st doch alles eine Frage der Preisgestaltung. wenn man die Bearbeitungsgebühr nicht mehr nehmen darf, packt man es auf die Zinsen, bzw.zieht es von den Guthabenzinsen ab.

Zu meinen, dass die Banken auf diese Ertragsteile verzichten, erscheint mir blauäugig.

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Banken dürfen für Kredite keine Bearbeitungs­gebühren verlangen. Entsprechende Klauseln in ihren Geschäfts­bedingungen sind unzu­lässig. Das haben der Bundes­gerichts­hof (BGH) und zahlreiche weitere Gerichte entschieden. Die Folge: Kreditkunden können Erstattung von bis zu 13 Milliarden Euro verlangen. test.de und Finanz­test bietet Ihnen einen Muster­brief für die Rückforderung. http://www.test.de/Musterbrief-Kreditbearbeitungsgebuehr-Fordern-Sie-Ihr-Geld-zurueck-4309427-0/

Gilt nur für Verbraucherdarlehen. Hier geht es hauptsächlich um einen Bausparvertrag.

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Gebühren sind rechtlich möglich bei Banken, insbesondere auch bei Bausparverträgen. Das zur Zeit überall propagierte Urteil betrifft nur Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherdarlehen. Das ist aber schon lange bekannt. Deshalb haben ein Großteil der Banken schon vor Jahren umgestellt:: Keine Bearbeitungsgebühr mehr, aber dafür etwas höherer Zins, dann stimmt die Kasse wieder.

Man muß bei "Bankgebühren" immer ganz genau unterscheiden. Grundsätzlich darf jede Bank Entgelte verlangen. Insofern gibt es keinen allgemeine Anspruch auf Erstattung. Davon abweichend sind Sonderfälle zu behandeln, wie etwa die Bearbeitungsgebühren für Verbraucherdarlehen. Eine derartige Rechtsprechung zu Bausparverträgen gibt es nicht, ganz im Gegenteil: Solche Abschlußgebühren sind rechtmäßig:

http://www.vz-nrw.de/Abschlussgebuehr-der-Bausparkassen-Zustimmung-vom-Bundesgerichtshof

Nach neuester Rechtssprechung sind Bearbeitungsgebühren für Verbraucherdarlehen nicht zulässig.

Merke : Nur für Verbraucherdarlehen.

Bei Ansparplänen, Fondssparplänen oder Bausparverträgen sind Gebühren natürlich zulässig.

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