Kreditantrag abgelehnt, muß man eine Bearbeitungsgebühr zahlen?

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Eine Gebühr wird in der Regel nur fällig, wenn tatsächlich ein Kredit vermittelt wird. Dazu bedarf es natürlich eines unterschriebenen Vermittlungsvertrages (§ 655a und b BGB). Die Vergütung erfolgt dann gemäß § 655c BGB. Durch viele Vermittlungsgesellschaften wird aber trotzdem eine Pauschale berechnet, diese beträgt meistens zwischen 30,- und 50,- Euro. Diese Pauschale ist jedoch unrechtmäßig. Gemäß §655d BGB darf ein Nebenentgelt nur für tatsächlich erbrachte Leistungen verlangt werden. Das bedeutet, daß Sie eine detaillierte Aufstellung der Vermittlungsgesellschaft über tatsächlich entstandene Kosten erhalten müssen. (z.B. Porto, Telefongebühren usw.) Selbstverständlich kann man Ihnen zum Beispiel kein Porto berechnen, wenn Sie nicht ausdrücklich um die Zusendung von Unterlagen gebeten haben. Also nicht verrückt machen lassen !! Entweder eine detaillierte Rechnung bekommen oder nicht reagieren. Im Zweifelsfall auch eine Rechtsberatung bei einem Rechtsanwalt durchführen.

Nein, ich würde mich weheren, vor Gericht kann der die Gebühr nciht durchsetzten.

Wird immer wieder versucht.

Selbst wenn sie vorher einen Beratervertrag unterzeichnet hat, sollte sie sich verklagen lassen.

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