Ist eine Kreditanfrage so in Ordnung und seriös?

7 Antworten

Ich habe noch nichts unterschrieben und nicht zurück geschickt. 

Passiert mir also nichts, wenn ich nicht reagieren auf das Angebot? Oder muss ich das Angebot widerrufen?  

Nicht dass ich die 270€ Vermittlungsgebühren auch noch bezahlen muss obwohl kein Vertrag.

Noch unseriöser geht es kaum:

Sogenannte Bearbeitungsgebühren sind unzulässig. Es werden doch schließlich Zinsen gezahlt für den Kredit und damit ist auch der Bearbeitungsaufwand abgegolten.Besonders drollig ist, daß selbst beim -gesetzlich ausdrücklich vorgesehenen- Widerruf des Kreditvertrages ein Bearbeitungsentgelt zu entrichten ist.

Meinst Du wirklich, man sollte mit Leuten in Geschäftsverbindung treten die einen so ausnehmen wollen?

Fragesteller wohnt in Oesterreich. Da ist die Rechtsprechung sicherlich (etwas) anders.

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@LittleArrow

Ist natürlich mal wieder äußerst geschickt, wenn ein Fragesteller solche Details nicht erwähnt. Wer liest denn schon die anderen Fragen durch?

Und in der Tat, in Österreich sind Kreditbearbeitungsgebühren nach der derzeit noch geltenden Rechtsprechung zulässig.

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Das Angebot ist unseriös. Finger weg! Selbst wenn Du Deinen Dispo dafür ausreizt kommst Du billiger weg und kannst flexibel tilgen. 

Sind Finanzmanagementpakete seriös?

Hallo Leute,ich suche einen Kredit bis 2000 € ,habe aber z.Zt. eine schlechte Bonität. Ich bekomme durchaus Kreditzusagen,aber meistens von mir unbekannten Unternehmen,z.B. Lyon Finanz, Bavaria Finanz.,die mir einen (SchweizerKredit) versprechen,dann aber erstmal damit ankommen,dass ich ihr teures( ca.300,-) Finanzmanagementpaket kaufen,soll oder ich stelle beim durchlesen der AGB,bzw. nachfragen am Telefon fest,dass es überhaupt keinen Kredit gibt,nur eine Art Schuldenregulierug,die sich die Lyonfinanz gut bezahlen lässt.Bavaria Finanz bedrängt mich geradezu, ihr ja schon zugesagtes Kreditangebot anzunehmen.Morgensfrüh rief mich eine Mitarbeiterin dieser Firma an,um mir freudig mitzuteilen, dass der Kredit (für den noch gar kein Vertrag zustande kam) genehmigt sei,forderte mich dann auf,an den PC zu gehen,um nur eben mit ihr gemeinsam dass Kundenkonto einzurichten. Zum Glück war mein alter PC so langsam,dass sie die Geduld verlor,und meinte,dann solle ich das eben in Ruhe alleine machen.Bei genauem hinsehen,stellte ich dann fest,dass ich,wenn ich wie von dieser Dame empfohlen,auf "Kaufen"geklickt hätte,anstatt ein Kundenkonto einzurichten,eben dieses ach so tolle und teure Finanzmanagamentpaket gekauft hätte.Das habe ich natürlich nicht getan,und erstmal das Handy abgestellt,damit mich diese freundliche Dame vorerst nicht mehr belästigt.Die Kreditangebote und angeblichen Zusagen bekomme ich immer noch per E-mail.Kann den sowas seriös sein ? Bavaria Finanz wurde mir vom Portal Kreditprofis empfohlen ??? Hat jemand Erfahrungen mit diesen Kreditbanken?Was ist mit EuroKredit,die wirken zuvorkommend und waren schnell bereit mir einen Kredit zu gewähren,allerdigs mehr als ich wollte trotzdem ein gutes Angebot,aber ich bin inzwischen schon so misstrauisch,dass ich auch denen nicht recht über den Weg traue.Hat schonmal jemand mit denen Erfahrungen gemacht? Zahlen die den Kredit wirklich aus,oder ist das auch wieder nur irgendeine Abzocke?

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Beteiligung an einer Gesellschaft (UG), still oder nicht

Über meine aktuelle Situation, habe ich ein Angebot erhalten, welches ich zurzeit bedenke und gut abwägen möchte.

Als alleinerziehende Mutter (Kinder 6/14), geschieden, Steuerklasse II, bin in Teilzeit beschäftigt, erhalte Kindergeld und Wohnzulage sowie habe über ein Kleingewerbe (mit Gewerbeschein) Textarbeiten (Recherche, Erstellung, Korrektur, Veränderung von bestehenden Texten) als Aufgabe von einigen Auftraggebern zu erledigen, wobei ich hier nach Zeitaufwand vergütet werde. Durchschnittlich - alles komplett - also 1.600,- EUR netto im Monat. Man kommt klar...

Nun hat ein Auftraggeber (mir seit einigen Jahren bereits bekannt sowie auch schon über 60 Jahre alt) ein Angebot hinsichtlich einer Beteiligung an seiner kleinen, deutschen Gesellschaft gemacht (UG): Er hat den Bereich PR-Beratung und Texterstellung zu leisten und sucht einen stillen Partner, der eben auch an der Auskleidung der Gesellschaft und als Mitbegleiter aktiv ist.

Ich würde 51% erhalten, wobei die Geschäftsführung weiterhin von ihm bekleidet wird.

Wohlgemerkt soll ich keinerlei Gelder oder Finanzmittel mitbringen! Lediglich ist dem aktuellen Besitzer daran gelegen - so sehe ich das - ggf. einen Nachfolger einzuarbeiten, daher auch die 51%, um im Notfall (Krankheit oder anderes) handlungsfähig zu sein. Ich weiß, dass es da eine Vorgeschichte mit einer Herzerkrankung gibt.

Zurzeit liegt also nur die Idee zu einer Beteiligung vor - der Gedanke reizt mich aber so sehr, dass ich im Vorfeld schon Informationen für den Fall der Fälle sammeln möchte.

Der Vorteil könnte sein, dass ich ein paar EUR mehr machen könnte sowie dies über die Gesellschaft direkt, wenn ich eine monatliche Auszahlung im Rahmen der Beteiligung vereinbaren würde. Sagen wir mal 500,- EUR netto mehr im Monat.

Die Bilanz des letzten Jahres ist OK, keine Verschuldung, langfristige Verträge, Kredite oder ähnliches.

Meine Aufgaben wären auch nicht übertrieben: Kontakt mit Kunden, Erledigungen, Terminierungen etc. Alle Aufgaben kann ich noch sehr gut neben meiner Teilzeitbeschäftigung ableisten, wie aktuell auch mit dem Kleingewerbe.

Fragen: Wo liegt nun der Unterschied zwischen der stillen Beteiligung und einer Beteiligung?

Welche Auswirkungen hätte diese Beteiligung auf meine aktuelle Steuer-Entwicklung, wenn ich die monatliche Auszahlung vereinbaren täte (besondere Versteuerungs-Art oder ganz klassisch mit der Einkommensteuererklärung abzuwickeln; aktuell werden meine Einnahmen aus dem Kleingewerbe auch mit der Einkommensteuererklärung eingereicht)?

Wer erhält die Haftung in diesem Fall?

Was muß ich noch anzeigen oder anmelden (hier lag der Tip bereits vor, dass das Finanzamt über eine Beteiligung umgehend - binnen 4 Wochen nach Beteiligungsklarheit - informiert werden muß; mit der Beteiligung, also der Mehreinnahme würde dann wahrscheinlich auch die Wohnzulage etc. wegfallen, aber das ist ja dann klar)?

Wer hat also Erfahrungen mit dem Thema von Beteiligungen an Gesellschaften?

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Freiberufler für 1 Jahr in Schweden vor Ort

Hallo, ich bin seit langem Freiberufler im IT-Bereich und war in den letzten vier Jahren in einem Projekt in Österreich tätig. Dabei bin ich wöchentlich gependelt, habe im Hotel gewohnt und war jedes Wochenende zuhause in Deutschland. Jetzt habe ich ein Projekt in Schweden, mein Vertrag gilt erst mal bis Ende 2013. Das mit dem wöchentlichen Pendeln möchte ich nicht mehr machen, ich möchte auch nicht im Hotel wohnen, sondern habe mir hier in Stockholm eine Wohnung gesucht. Die ganzen Fragen wegen einer schwedischen 'personnummer' und ob ich mich beim Einwanderungsamt anmelden muss, lasse ich jetzt mal außen vor. Die erste Frage ist für mich nämlich gerade, ob ich mein Einkommen aus selbständiger Tätigkeit in Schweden versteuern muss oder weiter wie bisher in Deutschland. Zu freiberuflicher Tätigkeit von Ausländern vor Ort in Schweden habe ich bei den Schweden bisher überhaupt nichts gefunden, außer der Möglichkeit, sich in Schweden selbst als Freiberufler ("self-employed") anzumelden, was ich aber nicht unbedingt will.

Ich habe mir das schwedisch-deutsche DBA angeschaut und wäre dankbar um eine Einschätzung, ob meine Interpretation richtig ist. Ich sehe es so:

  • Artikel 4 bestimmt einen der beiden Staaten als denjenigen, in dem ich als "ansässig" gelte. Nach 4(1)a kann ich sowohl in D ansässig sein (weil steuerpflichtig, Wohnsitz in D), als auch eventuell in Schweden (ständiger Aufenthalt, Wohnung, erst mal egal ob angemeldet oder nicht). Aber nach 4(2)a gelte ich dann doch als in D ansässig, weil ich dort die engeren persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen ("Mittelpunkt meiner Lebensinteressen") habe. Was ja auch wirklich so ist.

  • Nach Artikel 14 können dann meine Einkünfte aus selbstständiger Arbeit nur in diesem Staat besteuert werden, "es sei denn, dass [mir] im anderen Vertragsstaat für die Ausübung ihrer Tätigkeit gewöhnlich eine feste Einrichtung zur Verfügung steht". Jetzt ist natürlich die Frage, was eine "feste Einrichtung" ist. Ich würde darunter ein Büro, eine Werkstatt oder etwas ähnliches verstehen, ähnlich dem, was an anderer Stelle als "Betriebsstätte" von Firmen bezeichnet wird. Aber meine Wohnung in Schweden ist das nicht, denn dort übe ich meine Tätigkeit nicht aus. Ist das Büro des Kunden meines Auftraggebers, wo ich einen Schreibtisch zur Verfügung habe, eine "feste Einrichtung" in diesem Sinn? (Bei meinem Auftraggeber selbst habe ich keinen Schreibtisch!) Und wenn ja, bedeutet die Formulierung "steht eine solche Einrichtung zur Verfügung, so können die Einkünfte im anderen Staat besteruert werden, ...", dass es sich um eine "Kann"-Bestimmung handelt, ich also wählen kann, ob ich trotzdem in D versteuere?

Es wäre mir viel leichter, wenn ich sicher sein könnte, dass ich nur in D versteuern muss. Nicht nur wegen der Höhe der schwedischen Steuern (über die ich eigentlich mehr Gerüchte als klare Aussagen gefunden habe), sondern auch wegen der "Planbarkeit".

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Matthias

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