Kredit nach Privatinsolvenz?

4 Antworten

Der Schufa-Eintrag bleibt m.W. 3 Jahre lang bestehen.

Ob Du damit trotzdem bei seriösen Banken Kredit bekommst - halte ich für unwahrscheinlich.

Halt Dich fern von sog. Kreditvermittlern.

Fordere die (kostenlose) Datenübersicht bei der Schufa an.

Dann google, wie kreditwürdig Du nach der PI dastehst.

Würde mich wundern, wenn das über 20% wäre. Da winkt jede Bank sofort bei Kreditanfragen ab.

Die blöden Umstände kannst Du jetzt auch wieder haben.

Den Rest sagt Dir Deine Bank.

Frage zur Grundsicherung, Insolvenz

für uns etwas überraschend haben unsere Eltern kein Geld mehr. Die Rente beträgt knapp über 1000 Euro (Ehepaar) aber alleine Wohnungsmiete (400 Euro kalt) + Krankenversicherungen (privat) fressen das schon auf. Da kein Geld zum Leben bleibt wurden immer mehr Schulden gemacht, jetzt steht der Gerichtsvollzieher jeden Moment vor der Tür, die Konten sind aber noch nicht gepfändet. Ein Gewerbe in Form eines Einzelunternehmens existiert noch, wirft aber nichts ab. Noch 2 wichtige Sachen: 1) Meine Eltern haben unseren Kindern ein Sparbuch eingerichtet auf das in den letzten 12 Jahren jeden Monat etwas einbezahlt wurde (insgesamt 7000 Euro). 2) Ich selber habe ihnen (aber an das Einzelunternehmen) 14000 Euro geliehen (existiert auch ein Darlehensvertrag), anfangs wurden auch Zinsen gezahlt, seit einigen Jahren nicht mehr. 3) Ferner haben die noch etliche Kredite bei Banken, insgesamt wohl 20000 Euro.

Fakt ist, daß es ausgeschlossen ist so weiter zu machen, geht einfach nicht. Ich nehme daher an, daß das alles in der Privatinsolvenz endet und dann Grundsicherung beantragt wird damit die 2 wenigstens von den hohen Krankenversicherungskosten runterkommen.

Fragen: A) Kann sich das Amt das Geld der Enkelkinder (meiner Kinder) wiederholen ? Wäre es eine Möglichkeit, daß wir die Sparbücher auflösen, überweisen und damit teilweise den Kredit tilgen der noch bei mir besteht bevor alle Konten bei ihm gepfändet werden ? Problem: Der Kreditnehmer ist das Einzelunternehmen

B) Seit einiger Zeit wurden offenbar auch die Krankenversicherungsbeiträge nicht mehr bezahlt, auch hier ein Haufen Mahnbescheide. Was passiert, wenn bis zur Beantragung der Grundsicherung einer krank wird ? Macht es Sinn, daß wir wenigstens die Pflegeversicherung für die Eltern bezahlen ? Was passiert, wenn die Pflegeversicherung nicht mehr bezahlt wird, entfällt die dann ?

C) Ich hab gelesen, daß es oft sehr lange dauert bis die Grundsicherung genehmigt wird. Vorher bleibt ja das Problem mit der hohen privaten KV bestehen. Wie löst man den Zeitraum ? Kann man irgendwo eine Überbrückungsfinanzierung beantragen ? Auch zum Essen bleibt ja nichts, von irgendwas müssen die doch leben wenn die insolvent sind und bis die Grundsicherung läuft.

D) Sind 400 Euro kalt angemessen ? Wir das Amt die zwingen da auszuziehen (wobei ich nicht glaube, daß es in dieser Stadt deutlich billiger geht.

Kommen wir ohne Anwalt da überhaupt weiter ??

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