Kredit für Mutter aufnehmen?

2 Antworten

Meine Mutter möchte sich ein neues Haus bauen, bekommt aber keinen Kredit. (51 und selbstständig)

Wurde Ihr Betrieb denn "Kredit fit" gemacht, durch einen Fachberater?

Nun ist Ihre Idee, das ich den Kredit aufnehme (350.000 €, inkl. 50.000 € EK von meiner Mutter, also 300.000 € Darlehen) und gleichzeitig als Eigentümer ins Grundbuch komme.

Eine machbare Lösung, wenn Dein Einkommen dazu ausreicht.

Zur Finanzierungsanfrage wird ein Expose von meinem Haus gefordert, damit könnte das dann doch als Sicherheit genutzt werden? Das ist nicht in meinem Interesse...

Du haftest, wenn etwas schief geht, sowieso mit Deinem gesamten Vermögen, egal ob es im Grundbuch eingetragen ist oder nicht.

Ich soll dann Vermieter werden und die Kreditraten zahlt meine Mutter als Miete.

Machbare Lösung.

Sie kommt mit dem Argument das wenn was passiert ich das Haus jederzeit verkaufen oder anderweitig vermieten kann. Ich stehe dem ganzen kritisch gegenüber.

Mit Recht, denn wer sagt Dir, dass Du das Haus zu dem Preis los wirst, oder zur Kreditrate vermietet bekommst?

Gibt es eventuell alternative Finanzierungsmöglichkeiten für meine Mutter?

Das weiß ihr Steuerberater, oder Unternehmensberater. Kann man von hier nicht beurteilen.

Mit welchen Argumenten kann ich die Idee am Besten und schonensten meiner Mutter ausreden?

Schön kann man ihr das nicht ausreden, sondern nur mit der Begründung, dass dieses Vorhaben für sie zu groß ist, wenn die Bank nicht mitspielt.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Du sollst Vater und Mutter ehren, aber Dich nicht für sie verschulden.

Abgesehen davon würdest Du für ein derartiges Vorhaben ein überduchschnittliches Einkommen brauchen, um die monatliche Ratenbelastung für 2 Baufinanzirungen nachhaltig zu stemmen. Denk auch daran, dass sich diese Belastung nach Ablauf der Zinsvereinbarung erhöhen kann falls dann die Kreditzinsen gestiegen sind.

Fang hier nicht mit Argumenten an, sondern einem klaren "NEIN". Möglicherweise belastet das die künftige Beziehung, aber schafft klare Verhältnisse.

Du bist nicht Mutters Wunschgönner.

Faire Unterstützung der eigenen Mutter vor Erbschaft.

Hallo,

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Meine Mutter wohnt alleine in einen Haus, welches zu 100% ihr gehört. Sie möchte dort bis zum Schluss leben. Danach sollen es mein Bruder und ich erben. Leider hat Sie nur eine kleine Rente, mit der Sie die Ausgaben für sich und das Haus nicht mehr lange stemmen kann

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Sie könnte sich verschulden mit dem Haus als Sicherheit. Dies würde für Sie eine Lösung sein, für meinen Bruder und mich wäre es aufgrund des Kredites dann jedoch schwerer das Haus nach dem Erbe zu halten

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Erste Idee: Ich unterstütze meine Mutter monatlich finanziell, solange sie es benötigt. Der Haken an dieser Idee ist, dass mein Bruder dies nicht in gleicher Höhe kann/will. (Für ihn ist es fair das ich sie allein unterstütze, da ich mehr verdiene als er.)

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Daraufhin hatte ich die Idee, dass ich meine Mutter alleine unterstütze, sie es mir jedoch rechtlich schuldet. Diese Schuld würde ich dann natürlich nicht zu Lebzeiten einfordern. Im Erbfall könnte ich dann erst als Gläubiger an die Erbmasse herantreten. Der Rest würde dann an meinen Bruder und mich gesetzlich verteilt werden

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Diese Idee war für meinen Bruder zuerst ok. Als er dann jedoch verstand, dass durch diese Schuld die Erbmasse kleiner wird und somit auch seine 50% davon, war er nicht mehr von der Idee begeistert

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Was würdet ihr tun? Was wäre fair?

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Finanzierung eines Grundstücks mit der Hilfe von Freunden?

Hallo liebe Community,

nachdem ich bei einer anderen Frage super schnell und kompetent Auskunft bekommen habe, hoffe ich auch diesmal wieder Glück zu haben.

Mein Schwester und ich wollen gemeinsam das Nachbargrundstück kaufen, dass unverhofft zum Verkauf angeboten wird.

Leider muss die Finanzierung sehr rasch gehen, da es viele Interessenten gibt.

Ich bin als Selbstständiger für die Bank vollkommen uninteressant. Somit bleibt erstmal nur mehr meine Schwester die angestellt ist. Für ihr Einkommen allein wäre aber die Rate wiederum zu hoch 😕

Wir leben gemeinsam in einem Haus mit Einliegerwohnung, das unserem Vater als Vorerben gehört. Er wäre aber bereit es uns zu schenken um eine Sicherheit für die Bank zu haben. Die interessiert das Haus aber gar nicht, die wollen Einkommen sehen.

Jetzt hab ich Freunde und Familie gefragt, ob jemand bereit wäre uns zu helfen.

Prinzipiell besteht Bereitschaft, aber die Länge der Verpflichtung schreckt ab. Was wäre, wenn der Freund irgendwann selbst ein Haus erwerben will, dann fehlt das Geld (obwohl ja nicht er die Raten zahlt, sondern wir).

Meine Überlegung wäre jetzt folgende: Der Freund kauft das Haus und nach einigen Monaten würden wir es von ihm zurück kaufen. Wir treten dann in seinen Kredit ein und haben eine gute und vor allem schnelle Finanzierung. Die Bonität meiner Schwester würden wir aufbessern, in dem ich die Einliegerwohnung von ihr miete. Sie ist zwar noch kein Eigentümer, hat aber eine Generalvollmacht unseres Vaters. Somit wäre mein Anteil an den Raten für den Immobilienkredit (die Miete) wie ein Einkommen meiner Schwester.

Macht diese Konstruktion irgendwie Sinn? Oder gibt es andere (bessere) Wege? Zum Beispiel, dass ich den Platz eines Kreditnehmers gegenüber der Bank einnehme und sobald mein Einkommen reicht, würde ich gern den Freund mit aus dem Kredit entlassen.

Ich hoffe ich konnte mein Anliegen einigermaßen erläutern und danke schon mal im voraus (allein schon fürs lesen)

Sonnige Grüße

dactylo

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Kredit für ein Haus aufnehmen

Ich möchte mir in den nächsten Jahren ein Haus kaufen, weil ich mir gedacht habe 700 € euer Miete lieber für eine Rate monatlich ein Haus abbezahlen. Ich arbeite bei der Stadt Gelsenkirchen und habe noch keinen Kredit aufgenommen habe auch keine Schulden ! Meine Frage ist ob jemand erfahrungen gemacht hat und im Alter von 20 - 21 Jahren.

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