Kredit Deutsche Bank: keine Bearbeitungskosten, doch eff. Jahreszins höher als Sollzinssatz?

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4 Antworten

Hansan:

Über:

http://www.interhyp.de/interhyp/servlet/interhyp?_rwc=style%3Db2c&view=nominalEffectiveCalculatorResult

kannst du den Unterschied zwischen Nominalzins- und Eff. Zins ermitteln. Gibst du die Daten 7,71, mtl. fällig, 2 % Tilgung mtl. fällig, 10 Jahre fest ein, erscheint als Ergebnis die Effektivverzinsung 7.99 %. Gibst du stattdessen als Leistungsfälligkeit jährlich (statt monatlich ) ein, lautet das Ergebnis 7,71 %.

Die Differenz entsteht also aus den unterschiedlichen Leistungsfälligkeiten.

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Der effektive Jahreszins berücksichtigt nicht nur Kreditkosten, sondern ua auch die Tilgungsgeschwindigkeit, insbesondere wann Zinszahlungen geleistet werden. Es kann daher trotz fehlender Bearbeitunskosten ein höherer effektiver Zins als der Nominalzins entstehen. Wenn Dir danach ist nachzurechnen, hier sind die Berechnungsformeln:

http://de.wikipedia.org/wiki/Effektiver_Jahreszins

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Der Unterschied kommt zustande, da der Sollzinssatz aufs Jahr bezogen ist hingegen die Tilung monatlich erfolgt, dadurch ist der eff. Jahreszins höher.

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LittleArrow 01.06.2013, 21:29

Tilung monatlich

müßte heißen "Annuität monatlich".

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Das kann verschiedene Gründe haben:

  1. Der Kredit wurde mit einem Disagio ausbezahlt
  2. Der Nominalzins wird immer als nachschüssiger Jahreszins angegeben. Durch unterjährige Zinsabschlüsse (z.B. vierteljährlich) erhöhen die Zinseszinsen den effektiven Jahreszins.
  3. Die mtl. Kreditraten (Zins + Tilgung) werden jeweils erst nach dem nächsten Zinsabschluss zinsmindernd berücksichtigt.
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