Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastung, zumutbare Belastung

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3 Antworten

Selbstverständlich kann aufgrund des derzeitig anhängigen BFH-Verfahrens ein Einspruch gegen den ergangenen ESt.-Bescheid innerhalb eines Monats eingelegt werden und RDV (Verfahrensruhe) bis zur höchstrichterlichen Entscheidung beantragt werden. Bei den Finanzämtern häufen sich u.a. derzeit die Einsprüche wegen des Sachverhalts. M.E. sind allerdings die Erfolgsaussichten eher gering, da mir und anderen Kollegen die Verfahrensbegründung recht dürftig erscheint. Doch: wer sich nicht wehrt (Einspruch einlegt) geht auch im Fallle einer evtl. doch positiven Entscheidung leer aus u n d das Ganze kostet ja nix.

Hallo, also ich kenne es bisher nur so : um generell Krankheitskosten über die Steuer zurück zu bekommen, muss erst einmal die zumutbare Belastung erreicht sein. Alles was an Kosten darüber angefallen ist, wirkt sich steuermindernd aus.

Du kannst die angefallenen Kosten ja erst einmal angeben. Je nachdem wie der Bescheid ausfällt nutzt du diesen, deinen Link. Unter PRAXISHINWEIS stehen die Quellen für den Einspruch, falls in dem Festsetzungsbescheid nicht ohnehin eine diesbezügliche Vorläufigkeitserklärung vermerkt sein sollte und wartest auf die Entscheidung des BFH. Ich bin aber auch nicht vom Fach, sind lediglich meine Gedanken dazu. K.

Kann denn jemand einschätzen, wie es momentan mit der Anerkennung von Krankheitskosten unterhalb der "zumutbaren Belastung" steht?

Genauso wie immer. Unter der zumutbaren Belastung ist die Belastung zumutbar und somit steuerlich nicht relevant - egal ob sie Deiner Definition von echt oder unecht entsprechen.

FREDL2 20.12.2012, 19:27

entsprechen natürlich nicht. Entspricht heisst das.

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