Krankenversicherung bei Mittellosigkeit?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn er kein Geld hat, muss er zum Jobcenter gehen udn ALG II beantragen. Die Frage der Krankenversicherung wird dann sozusagen automatisch gelöst.

Er wird entweder pflichtversichert, oder bekommt einen Zuschuss zur freiwilligen Versicherung.

"Muss" er zum Jobcenter??? Niemand kann dazu gezwungen werden!!! Jeder Zwang zu etwas dass <Geld kostet ist rechtsstaatlich fragwürdig. So wie demnächst die Zwangs-GEZ-Gebühr. Aber die trifft wenigstens nur die, die einen Wohnsitz haben. Also normalerweise auch Geld ausgeben bzw. Einkommen haben.

Ich sehe nicht, was an dieser Antwort "hilfreich" sein soll. Er "muss" gar nichts", er >kann<! Und es wäre das allerletzte, wenn sich bei einem Obdachlosen durch eine Zwangsversicherung hohe Schulden auftürmen. Oder man ihn evtl. noch Zwangsanmeldet. Kommt dann irgendwann der Gerichtsvollzieher mit Polizei? Und dann? Sicherheitshalber einsperren, weil er ja keinen Wohnsitz hat?

Man wird ungefragt in dieses Land geboren (dass man nicht gefragt werden kann ändert nichts daran), und wird dann noch in bestimmte Zwangssysteme gezwungen... Egal ob KK, Wehrpflicht (wenigstens "ausgesetzt") usw.. Und wenn man sich z.B. seinem vorbestimmten Weg verweigert, wird man unter Zwang am Leben erhalten?! "Vorbestimmt", weil ja nicht jeder die Chance erhält dass zu tun was er gerne möchte: http://www.youtube.com/watch?v=BJ4OkS1vrG4

Wenn man sich nicht zwangsweise zum Abschaum ausbilden lässt (Selektion ist sogar gewollt: spiegel de/schulspiegel/wissen/0,1518,628411,00.html ), und seinen Dienst im Supermarkt oder einem Büro, oder als Knastbeamter oder anderen minderwertigen Arbeiten (alles wo man sich nicht auf den Montag freut) antritt, dann stirbt man an Unterernährung oder den Kältetod usw..

Der Staat kann nicht einfach davon ausgehen dass man sich als Obdachloser schon irgenwie aus Mülleimern usw. ernährt um am Leben zu bleiben.

Wenn man dann aber sterbend auf der Straße liegt, werden keine Kosten gescheut die Person zu retten. Und wenn sie nicht krankenversichert ist, macht man daraus Schulden die man später mit Repression einfordert? Und das Schlimmste: Wenn der sterbende seinen Wunsch äußert (notfalls per Armband) nicht gerettet zu werden, weil nicht Krankenversichert, werden die Retter das wahrscheinlich ignorieren.

Oder jemand will sterben, und das Reg. äh der Staat erfährt davon. Dann interessiert es das R., äh den Staat nicht was die Person will, und es sind auf einmal um die 4000-5000 Euro pro Monat da um die Person gegen ihren Willen ruhig zu stellen (und den Psycho"ärzten" das Gefühl zu geben auch Mediziner zu sein). Mal ganz nebenbei, wenn jemand sterben will, weil er z.B. nur minderwertige nicht erfüllende Arbeit erhalten kann (Supermarkt, Büro, Knast...), dann hilft kein Medikament der Welt diesen Zustand zu beseitigen. Da würde nur helfen der Person zum Abitur bzw. der Studienreife und durch ein Studium zu führen.

Mir ist klar, dass es jetzt massig Neandert, äh "normale" Menschen gibt, für die Arbeit nur dem Gelderwerb dient, und die (glauben?!?) sich ihren Lebenssinn über "Familie", "Freunde", Reisen, soziale Kontakte usw. zu holen. Aber es ist halt nicht jeder so ein "einfacher" Mensch. Es gibt auch die, denen es nicht egal ist was sie machen. Die ohne eine erfüllende Arbeit nur keinen Lebenssinn hätten, oder haben. Das sind vergebene Chancen des Staates! Das wären die Menschen, die sich freuen Montags wieder arbeiten zu dürfen. Z.B. in der Forschung. Und damit meine ich nicht irgendwelchen "Staff" oder Ärzte in einem Unternehmen das medizinische Studien (im Auftrag von Pharmakonzernen) durchführt, sondern eher der Typ Anton Zeilinger (Nobellpreis für Physik) den man typisch Deutsch in Rente schicken wollte (Rentenalter erreicht). Der hat gedroht dann ins Ausland zu gehen. Lieber ein Akademiker der mit Auftragsarbeiten bei 14h täghlicher Arbeit 500 Euro im Monat verdient, als beim Lidl/Aldi 1500 Euro bei 8h/Tag zu kassieren. Ich habe ja nichts gegen die, die sich ihren Lebenssinn außerhalb der Arbeit holen können ("seelig sind die geistig Armen"), aber zwingt das bitte nicht anderen als "normal" auf. So jemand arbeitet 8h, und der Rest des Tages bestünde aus Schlafen und höchstens TV/Internet falls man es nicht schafft die ganze Arbeitsfreie Zeit durchzuschlafen um sein Elend kürzer erscheinen zu lassen. Ironischerweise bekommt man dann aber nur noch die Arbeit mit, was wohl noch schlimmer ist.

€3000 für einen Monat Knast, 4000-5000 Euro für einen Monat Psychiatrie... Dafür könnte man einen Menschen auf die besten Privatschulen schicken, und so etwas verhindern. Nebenbei dürften die Steuereinnahmen die die Person erzeugt auch größer sein. Wenn man Hartz4-Bezieher produziert, hat man keinerlei EInnahmen, sondern nur Ausgaben. Wie war noch mal die Rechnung, eine geborene Hartz4-Bezieherin kostet den Staat ca. €450.000 bis sie aufgrund ihres körperlich schlechteren Zustandes endlich sozial frühablebt. Das sind die reinen Miesen! Für einen Teil davon könnte man wohl JEDEN Menschen (idealerweise ab Kindesalter) erfolgreich auf die besten Schulen schicken. Die Person erzeugt dann Steuereinnahmen die weit über diesen Hartz4-Leben-Kosten liegen.

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