Krankenversicherung bei geplanter Hochzeit und Kind

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3 Antworten

Hallo,

wenn man bei Beginn des Studiums eine Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherung beantragt hat und in die PKV gewechselt (bzw. geblieben) ist, ist eine Versicherung in der GKV als Studentin nicht möglich. Wenn man als Arbeitnehmer mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet, wird man als Arbeitnehmer in der GKV versichert (es gibt auch Ausnahmen, z.B. in den Semesterferien).

In die kostenlose Familienversicherung kann man erst nach Ende des Studiums wechseln. Nach § 10 Absatz 1 SGB V ist die Familienversicherung für Personen, die von der Versicherungspflicht befreit sind, ausgeschlossen (solange das Studium besteht).

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__10.html -> Absatz 1 Nr. 3

Vor Beginn des Referendariats sollte man nochmal sehr genau Vor- und Nachteile der PKV und GKV abwägen. Ggf. hier zu gegebener Kommentar einstellen.

Gruß

RHW

Bei einer Heirat macht die Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse über Ihren (zukünftigen) Ehemann definitv Sinn.

Über die Familienversicherung der GKV wären Sie und Ihr Kind kostenfrei mitversichert.

Vielen Dank für die Antwort!

Eine Rückkehr zur PK nach einem Jahr aufgrund des dann beginnenden Refrendariats dürfte kein Problem sein?

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@LauraMarie

Ein Wechsel in die PKV ist immer dann möglich wenn keine Versicherungspflicht in der GKV vorliegt, grob gesagt.

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Ich würde Dir raten Dich über den Arbeitgeber und Deine Tätigkeit als Werkstudentin in der gesetzlichen Krankenkasse weiter zu versichern, denn dann bekommt Du im Mutterschutz auch Mutterschaftsgeld (entspricht ca. 70 % Deines letzten Gehaltes) und außerdem bist Du in der Erziehungszeit (bis Dein Kind 3 Jahre alt ist) beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenkasse selber versichert, das ist ein großer Vorteil Noch eine kurze Info: Du kannst nicht über Deinen Vater privat versichert gewesen sein denn in der PKV gibt es KEINE Familienmitversicherung, er hat Dir wohl nur Deine Beiträge zur privaten Krankenkasse gezahlt.

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