Krankenversicherung bei freiwilliger Beurlaubung?

1 Antwort

Das kommt ganz darauf an ob es sich um einen bezahlten oder einen unbezahlten Urlaub handelt. Wenn der Urlaub unbezahlt ist dann setzt das Arbeitsverhältnis offiziell aus und du musst die Krankenkassenbeiträge aus deiner eigenen Tasche zahlen. Wenn du aber weiterhin Urlaubsgeld bekommst zahlt dein Arbeitgeber wie gehabt einen Anteil.

Freiwillig gesetzlich versichert, voller Krankenkassenbeitrag trotz zeitweise Gehalt unterhalb Bemessungsgrenze - wie hoch sollte Beitrag sein?

Hallo, ich habe eine Frage zu meinem Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ich bin freiwillig gesetzlich versichert. In den letzten 2 Monaten habe ich stundenweise unbezahlten Urlaub genommen, also im Durchschnitt 4 Stunden pro Tag. Mein Gehalt hat sich in diesen Monaten also in etwa halbiert. Dadurch habe ich in diesen Monaten weniger als die Beitragsbemessungsgrenze verdient. Mein Arbeitgeber hat mir jedoch den vollen Höchstbetrag für die Krankenversicherung abgezogen. Müsste sich mein Krankenversicherungsbeitrag dann nicht für diese zwei Monate verringern?

...zur Frage

Gleitzonenbeschäftigung als Student in PKV der Mutter ?

Guten Tag, ich bin momentan in der PKV (Debeka) meiner Mutter (Beamtin) mitversichert, ich bin unter 25 und Student. 20% der Kosten trägt die KV, 80% die Beihilfe. Zur Zeit übe ich ein Minijobverhältnis an der Uni als SHK (studentische Hilfskraft) aus. Ab nächstem Semester wäre es möglich, mehr Wochenstunden für meinen SHK-Vertrag zu bekommen, ich würde somit die 450€ Grenze überschreiten, wäre aber noch unter 20 Wochenstunden, wäre also in der Gleitzone (Midijob). Jetzt habe ich online gelesen, dass ich als Arbeitnehmer in der Gleitzone nicht familienversichert sein darf, sondern mich selbst gesetzlich krankenversichern müsste. Aus diesen Umständen ergeben sich für mich folgende Fragen:

-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

...zur Frage

Kann ein minderjähriger Schüler hauptberuflich eingestuft werden?

Hallo, 2013 war ich Schüler (16 Jahre alt) und im Internet Marketing online tätig. Die Einnahmen im kompletten Jahr betrugen ca. 30.000,-€. Aus Unwissenheit wurde damals keine Gewerbeanmeldung durchgeführt und die Krankenkasse nicht benachrichtigt. Über einen Steuerberater habe ich nun die Erklärungen beim FA abgegeben und mich bei der Krankenkasse gemeldet.

Die Krankenkasse bzw. die nette Frau am Telefon meinte nun, dass man mich als hauptberuflich selbstständig einstufen wird, obwohl ich nie mehr als 1h/Tag in die Arbeit investiert habe und in die 10. Klasse des Gymnasiums ging. Das ganze Business war dank des Internets und Google fast vollautomatisch, sodass ich nichts machen musste.

Ist dies rechtens? Ich dachte, dass die Einstufung hauptberuflich/nebenberuflich vom Zeitaufwand abhängig ist. Eine nachträgliche Gewerbean- und abmeldung wurde vor kurzem durchgeführt und auch auf dem bogen steht "Nebentätigkeit".

Was meint ihr?

...zur Frage

Wie komme ich in die gesetzliche Krankenversicherung der Rentner?

Hallo, ich bin selbständig, 52 Jahre alt, zahle seit je her Beiträge in die gesetzlichen Sozialversicherungen, in die KV seit vielen Jahren freiwillig, werde eine "gute" Rente aus der gesetzlichen RV beziehen und möchte später in die gesetzliche Krankenversicherung der Rentner. Wie kann ich das realisieren (Problem ist die Selbständigkeit)?

...zur Frage

Wie viel muss man verdienen, um in die private Krankenversicherung zu wechseln?

Ab welchem Gehalt ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung zu empfehlen? Ich denke auch vor dem Hintergrund, dass die Beiträge stark ansteigen werden, sollte man sich diesen Schritt genau überlegen.

...zur Frage

KV während des Wartens auf den ALG-I-Bescheid?

Jemand scheidet per 28.9.17 aus der Familienversicherung aus und beantragt zeitgleich ALG-I. Derzeit wurde über den ALG-I-Antrag noch nicht entschieden.

Nun wird von der Arbeitsagentur in einen Schreiben empfohlen, sich mit der KV in Verbindung zu setzen. Die KV empfiehlt, zunächst eine freiwillige Versicherung zu beantragen. Das könne im Fall des rückwirkenden ALG-I-Bezuges alles rückgängig gemacht werden.

Meine Frage nun: Ist das nicht in Zeiten der Zwangsversicherung irgendwie übertrieben? Gesetzlich versichert ist die Person doch ohnehin. Es kann doch eigentlich nichts passieren, oder? Abgesehen von Verspätungszuschlägen von 1,50€ pro Monat. Barmer, RHW? In den nächsten Wochen sollte wohl der ALG-Bescheid kommen.

P.S.: Die Anspruchsvoraussetzungen für ALG-I liegen vor, da innerhalb der letzten 24 Monate 12 Monate Erwerbstätigkeit vorlagen. Vom 1.10.16 bis 27.9.17 wurde studiert, davor vier Jahre gearbeitet.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?