Krankentagegeldanspruch bei nicht durchgehenden Krankmeldungen wegen Schwangerschaft

2 Antworten

Ich kenne die Sachlage bei der AOK und da ist es so, daß man maximal 18 Monate Krankengeld beziehen kann. Hat man aber eine total andere Erkrankung, dann gingen die 18 Monate von vorne los. Wenn Du das Geld erst ab dem 43. Tag bekommst, dann mußt Du erst 42 Tage (ohne das Krankengeld) krank sein und dann erst geht die Zahlung der Kasse los. Wenn es die gleiche Ursache (Deine Schwangerschaft) wäre, dann nehme ich mal an, daß Du nur einmal 42 Tage ohne Ersatzbezug sein wirst. Aber ganz genau bekommst Du das über das "Kleingedruckte" Deiner Krankenversicherung heraus.

Krankengeld nach Elternzeit?

Hallo! Ich habe drei Kinder. Zwillinge, 8 Jahre alt und eine 2jährige Tochter. Nach der Elternzeit der Zwillinge habe ich vor ca. 4,5 Jahren meine Vollzeitstelle (die ich vor den Kindern hatte) gekürzt auf 15 Stunden/Woche.

Ich wurde dann im Oktober 2010 wieder schwanger und war sofort nach "Verkündung der Schwangerschaft" zunächst 6 Wochen krank geschrieben. Leider weiß ich heute nicht mehr, ob mein Arzt damals die Krankschreibung mit diesem Krankheitsschlüssel Depressionen begründete oder "Allgemeines Unwohlsein" wegen starker Übelkeit.

Nach den 6 Wochen schrieb er mir Beschäftigungsverbot aus (ich kam also nicht ins Krankengeld), sondern hatte die Lohnfortzahlung bis Eintritt des Mutterschutzes. Auch hier weiß ich leider nicht mehr wie er dieses begründete. Es ging eben nur um das Thema Depressionen und starke Schwangerschaftsübelkeit.

Vom 01.02. bis 31.07.2013 fing ich dann auf 450,- Euro Basis wieder an bei meinem Arbeitgeber zu arbeiten. Am 01.08.2013 sollte ich nach der Elternzeit meine Arbeit wieder aufnehmen. Da ich noch soviel Resturlaub aus den Vorjahren habe (wegen des Beschäftigungsverbotes) habe ich nun seit 5 Wochen Urlaub und müsste meinen Dienst am 29.08.2013 wieder aufnehmen.

In der Zwischenzeit wurden auch meine Stunden von Seiten des Arbeitgebers erhöht von 15 auf 18 Stunden.

Da dieses nie in meinem Sinne war und ich auch arg Probleme mit der Kinderbetreuung habe, brach meine Krankheit wieder in vollen Zügen aus.

Aus gesundheitlichen Gründen fühle ich mich nun nicht in der Lage meinen Dienst in wenigen Tagen wieder aufzunehmen.

Mein Arbeitgeber weiß nichts von meinen Depressionen. In der Zwischenzeit habe ich auch eine Schwerbehinderung beantragt, jedoch noch keine Antwort.

Frage: Wenn ich nach der Elternzeit krank starte, wie sieht dass dann nach 6 Wochen mit Krankengeld aus??? Ich war vor der Elternzeit auch bereits krank geschrieben wie oben erwähnt, jedoch weiß ich nicht ob der Gynäkologe das mit den Depressionen oder der allgemeinen Schwangerschaftsübelkeit begründet hat.

Mein Hausarzt würde mich ja jetzt wegen der Depressionen krank schreiben. Bringt es mich weiter mich vielleicht erstmal eine Woche zur Arbeit zu quälen? Das Problem ist, ich habe echt Angst dass meine Lichter in Kürze ausgehen, ich kann ja schon nicht mehr geradeaus gucken so schwindelig ist mir!

Ich habe am Dienstag, 27.08. bei meinen Hausarzt einen Termin um mit Ihm zu sprechen und eine Woche später bei unserem Betriebsarzt und meine Lage zu schildern.

Würde ich nach 6 Wochen Krankengeld von der Krankenkasse erhalten oder stehe ich dann urplötzlich mit NICHTS da????

Ich danke fürs Lesen und für Ihre Antworten!!!

...zur Frage

400,- Euro Job - Krankheit

Hallo,

ich habe momentan (noch) einen 400,- Euro Job, habe diesen aber zum 29. Februar gekündigt.

Jetzt war ich vor zwei Wochen 2 Tage krank, für die ich aber kein Attest geholt habe, weil man ja erst ab dem 3. Tag ein's braucht. Ich bin nicht zum Arzt gegangen, weil das nicht unbedingt nötig war. Arztbesuche vermeide ich immer ganz gern.

Kurzum habe ich heute eine E-Mail an die Personalsachbearbeiterin geschrieben um sie darauf hinzuweisen, dass sie mir bitte schnellst möglich meine Lohnsteuerkarte zukommen lassen soll. In der Mail schrieb sie dann was vonwegen, sie hat mir für den Februar nur 320,- Euro angewiesen. Warum, hat sie nicht gesagt. Ich hab dann natürlich zurück geschrieben, dass mir die 400,- Euro zustehen etc.

Jetzt meine eigentliche Frage - könnte es sein, dass sie mir weniger Geld auszahlen wollen, wegen der Krankheit? Man bekommt doch aber auch Krankengeld ohne Attest, oder etwa nicht? Also, natürlich nur, wenn man unter 3 Tagen krank war.

Ich gehe immer dienstags & freitags arbeiten, war aber an diesen 2 besagten Tagen dienstags & mittwochs krank, habe aber jedoch dienstags schon bei der Krankmeldung gesagt, dass ich mittwochs anstatt freitags kommen werde, weil ich freitags Prüfung schreibe. Dass wurde auch akzeptiert (da wusste ich ja noch nicht, dass es mir am Mittwoch nicht besser gehen wird und nicht arbeite).

Was meint ihr dazu?

Liebe Grüße

...zur Frage

Kann das Arbeitsamt einer schwangeren Alg-I-Empfängerin eine Sperrung von 100 % geben?

Ich brauche eure Hilfe folgendes ist vorgefallen.

Bis vor kurzem war meine Freundin 23J. In der Ausbildung zur Altenpflegerin (3 lehrjahr). Dort wurde sie aber gemobbt weil sie noch jung War und die älteren sich nichts von ihr sagen lassen wollten. Daß ging soweit daß sie zum Neurologen musste wegen dauernder Kopfschmerzen und ständigem weinen. Sie versuchte durchzuhalten aber als garnichts mehr ging ging sie zur Psychiaterin und die schrieb sie erstmal krank. Länger als 6 Wochen. Sie gab auch ordnungsgemäß ihre krankmeldungen ab(Beim Arbeitgeber kamen sie wohl an aber nicht bei der Berufsschule ). Und dann 3 Monate Später kam erstmal von der Berufschule ein schreiben Sie wäre ausgeschult (keine Abmahnung nicht... direkt kam die Ausschulung ) dann keine Woche später kam die fristlose Kündigung vom AG . Er kündigte fristlos und darin stand hilfsweise auch bis Datum XY . Sie meldete sich auch direkt arbeitslos aber ihre Psychiaterin schrieb sie noch etwas krank als es endlich wieder ging und sie arbeitsfähig geschrieben wurde fuhr ich sie auch direkt wieder zum Jobcenter damit sie sich Arbeitssuchend melden konnte. Was sie auch tat . Dann kam der Bewilliungsbescheid wo drin stand daß von Datum x -y (8 Wochen ) 0€ gezahlt würden aber es käme ein gesondertes schreiben was auch 10 Tage später noch nicht da ist. Und nach den 8 Wochen bekäme sie Alg1. Zwischen zeitlich hat sich auch rausgestelt daß sie wieder schwanger ist sie hat schon eine 3 Jährige Tochter.

Nun meine frage : kann daß Arbeitsamt ihr eine 100% Sperre geben? (Weil sie weiß nicht wie sie die Miete aufbringen soll und essen. Mit dem Kindsvater ist sie nicht mehr zusammen und der neue freund wohnt zwar auch da aber er arbeitet und jeder zahlt die Hälfte der Miete . ) und er alleine kann die miete nicht zahlen da er sonst selbst nichts mehr hat.

Sie hat sich vorher nichts zu Schulden kommen lassen. Über antworten wäre ich echt froh weil sie sich tierisch Gedanken macht und daß ist ja auch nicht für daß Baby gesund

Danke schonmal für antworten im Vorraus .

...zur Frage

Arbeitsrecht / Arbeitsvertrag

Guten Morgen zusammen,

Ich bin seit Mai diesen Jahres in Teilzeit, 20 Std., im Einzelhandel ( Technik ) in einem Privatunternehmen angestellt. Vor 4 Wochen wurde ich nach Sturz an Innenmeniskus / Bändern an Knie operiert. Ich bin nach OP unter Schmerzen nach einer Woche wieder arbeiten gegangen. Nach erneuter Woche wurden die Schmerzen so stark, das ich ins Krankenhaus kam, und dort eine Thrombose festgestellt wurde. Ich bin nun noch einmal 2 Wochen krank gewesen, und soll ab Mittwoch wieder arbeiten. Zusatzinfo: Ich bin Kassiererin, an 3 Tagen der Woche, wir arbeiten von 8.40Uhr-19.30Uhr mit einer Std. Pause. Ich stehe durchgehend, eine Sitzmöglichkeit gibt es nicht. Ich habe derzeit 200 Überstunden, die man mir trotz Unterschrift nie bezahlt hat. Nun wurde ich nach dem Krankenhaus in die Firma gerufen. Im Büro sagte man mir, das ginge nicht, ich sei zu lange krank. ( Nach OP ???) Entweder, ich unterschriebe jetzt eine Auflösung des Vertrages, und bekomme dann einen bis 31.01.2015 befristeten Vollzeitvertrag, oder man kündige mich zum 15.11. mit Ablauf meiner Probezeit. Nun zum Vertragsinhalt. Ich habe in diesem Jahr nur 6 Tage Urlaub gemacht, mein Urlaubsanspruch waren umgerechnet auf Mai-Dezember 24 Tage. Im Vertrag steht, das ich mich damit einverstanden erkläre, das mein Urlaubsanspruch abgegolten sei und mir keiner bis Ende Januar zustünde. Gehalt: Ich hatte bislang 800€ brutto bei 20 Std. / Woche. Nun zahlt man 1600, aber bei Arbeitszeit steht: Wie Öffnungszeiten bei einem freien Tag in der Woche. Das sind dann 46 Wochenstunden! Ist das alles so rechtens ??? Mein Mann ist völlig ausgerastet, ich bekomme trotz Absprache keinerlei Überstunden aus der Vergangenheit, und jetzt ist Weihnachtsgeschäft, da will man mich also Voll, und er meint, Ende Januar flieg ich dann raus, weil dann kein Bedarf mehr ist. Wir haben keinen Betriebsrat, ich kann mich also an Niemanden wenden... Wie würden Sie sich verhalten? Vielen Dank für jegliche Ideen, einen schönen Sonntag und einen angenehmen Start in die Woche!!

...zur Frage

Krankentagegeld Weiterzahlung bei Berufsunfähigkeit

Hallo, kurz zu meiner Situation. Ich bin Berufssportler, der seit Ende 2011 auf Grund einer Verletzung krank und arbeitsunfähig geschrieben ist. Ich erhalte seitdem Krankentagegeld aus meiner privaten Krankenversicherung. Vor gut 2 Monaten habe ich bei der Versicherung angerufen, da ich wissen wollte ob ich meinen Versicherungsbeitrag ( ca. 1000 Euro monatlich) etwas herabsetzen könne.

Dort gab man mir die Nummer einer Frau, die als Versicherungs Vermittlerin in meinem lokalen Bereich tätig ist. Sie teilte mir daraufhin mit, dass es während des Bezugs von Krankentagegeldes nicht möglich ist, den Beitrag zu senken. Das konnte ich natürlich auch nachvollziehen.

Einige Tage später, kontaktierte sie mich erneut und teilte mir mit, dass sie doch noch eine Möglichkeit gefunden hat, meinen Beitrag zu senken. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einen ganz normalen Einzelvertrag. Wenn sie mich im Rahmen eines Gruppenvertrages unseres Vereins aufnehmen würde, würde alle gleich bleiben, ich würde mir nur wenige Euro monatlich sparen.

Von der Ersparnis war ich sicher nicht gerade begeistert, dachte mir aber, besser als gar nichts und unterschrieb ein einfaches Blatt, auf dem die Aufnahme in einen Gruppenvertrag stand.

Ich zahlte nun seit Sommer 2012 ca. 1000 Euro.

Leider ist meine Verletzung aktuell nicht wirklich so, dass eine rasche Besserung abzusehen ist und eine Berufsunfähigkeit zumindest in Frage kommt.

Ich war deswegen auch bereits vor einigen Wochen beim Gutachter der Krankenkasse, der mir eine Deadline etwa bis Ende des Jahres setzte ( was ich auch als fair ansehe).

Jetzt habe ich mich heute mit einem Bekannten unterhalten, der sich etwas in dieser Branche auskennt. Er erzählte mir dass bei Gruppenverträgen die Krankentagegeldzahlungen sofort bei Eintritt der Berufsunfähigkeit endet. Bei Einzelverträgen hat man in der Regel diese 3 monatige Weiterzahlungdes Krankentagegeldes nach Feststellung der Berufsunfähigkeit.

Jetzt habe ich gleich in den Versicherungsbedingungen nachgesehen und dort wirklich Unterschiede diesbezüglich gefunden.

In meinem alten Einzelvertrag, den ich bei Eintritt des Versicherungsfalls und bis August diesen Jahres inne hatte, hatte ich Anspruch auf eine Fortzahlung des Krankentagegeldes von 3 Monaten.So ist es auch üblich bei der Versicherung.

Bei meinem aktuellen Gruppenvertrag, endet die Zahlung sofort bei Feststellung der BU.

Ich hoffe wirklich auf hilfreiche Informationen bezüglich möglicher Hilfe. Was kann ich tun, wie sieht es rechtlich aus? Kann man den Vertrag wieder ändern?

Aus meiner Sicht hat mich die Vermittlerin hier ja benachteiligt ohne Ende, ob wissentlich oder nicht, kann ich nicht sagen.

Ich bin wahrlich kein Schmarotzer, der hier irgendeine Situation ausnutzen will, aber ich fühle mich hier wirklich komplett verarscht.

Vielen Dank für Eure Hilfe im voraus.

Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?