Krankenkassenbeitrag auf Direktversicherung

3 Antworten

Auf die Auszahlungen aus einer Lebensversicherung / Rentenversicherung bei betrieblicher Altersversorgung (i.d.R. Direktversicherung) sind Sozialbeiträge für die gesetzliche Krankenkasse zu entrichten. Diese Verpflichtung ist nach dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) beschlossen worden und gilt damit auch für alle Direktversicherungen, die vor dem Jahr 2004 abgeschlossen wurden. Bei der Auszahlung einer Direktversicherung wird die Gesamtsumme hinsichtlich der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf einen Zehn-Jahres-Zeitraum umgelegt. So heißt es im § 229 Abs. 1 Satz 3 SGB V: "Tritt an die Stelle der Versorgungsbezüge eine nicht regelmäßig wiederkehrende Leistung oder ist eine solche Leistung vor Eintritt des Versicherungsfalls vereinbart oder zugesagt worden, gilt ein Einhundertzwanzigstel der Leistung als monatlicher Zahlbetrag der Versorgungsbezüge, längstens jedoch für einhundertzwanzig Monate."

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/tip/finanzen/betriebsrente-gesetzliche-krankenversicherung.htm#ixzz2tymmzjXM

Den Antworten ist nichts hinzuzufügen. außer das man hier wieder von einem handwerklich miserablen Gesetz sprechen muss. Das Gesetz mit den KV-Beiträgen hat uns die rot Ulla aus der SPD in 2005 sogar noch rückwirkend eingebrockt. Es ist heute den meisten Deutschen noch nicht bekannt. Und heute verbrasst Frau Nahles den Rentenstock für die Rente mit 63. Ich bekomme Magenschmerzen wenn ich nur daran denke.

Der Antwort von Billy ist noch hinzuzufügen, daß das logisch nicht zu erklären und ungerecht ist.

Gegen dieses Verfahren wurde schon Einspruch erhoben.

Das Gericht hat zwar erkannt, dass das zu Benachteiligungen führt, aber bei den wenigen( bestimmt ein 6-stellige Zahl) Betroffenen, könne nicht verlangt werden, dass das Gesetz angepasst wird.

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