Krankenkassenbeiträge bei Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung?

2 Antworten

Hallo, was ist KDU ?

Wahrscheinlich handelt es sich um eine freiwillige Mitgliedschaft und dabei gibt es einen Mindestbeitrag, der auf einem fiktiven Mindesteinkommen beruht.

Wenn irgendwann eine gesetzliche Rente gezahlt wird, wird man darüber pflichtversichert, der Rentenversicherungsträger zahlt davon knapp die Hälfte und die Grundsicherung spielt keine Rolle.

Viel Glück

Barmer

KDU=Kosten der Unterkunft

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Verstehe Dein Anliegen nicht wirklich. Vielleicht hilft Dir dies ja weiter:

Geh auf die Homepage Deiner Krankenkasse und Dir die zu zahlenden Beiträge an. Es wird dann ein Mindesteinkommen zugrunde gelegt, worauf die Krankenkassenbeiträge gezahlt werden müssen.

Die Hälfte des zu zahlenden Beitrags übernimmt der Rententräger. Das geht also von der für Dich auszuzahlenden Rente ab.

Weil Deine Mini-Rente nicht zum Leben reicht (so verstehe ich Dich), zahlt das Grundsicherungsamt die Differenz bis zum Existenzminimum gemäß SGB XII. Dazu gehören

  • die (gemäß diesem Gesetz angemessenen) Kosten der Unterkunft (= Miete und Nebenkosen),
  • der Regelsatz (für Singles 416 €),
  • der eigentlich von Dir zu zahlende Krankenkassenbeitragsanteil
  • Wasserkosten
  • eventuell Mehrbedarf für Nahrung und/oder für Schwerbehinderte

Denke dann auch daran, dass Du Dich von der Rundfunkgebühr befreien lässt. Und falls es an Deinem Wohnort für sozial Bedürftige Vergünstigungen für den Nahverkehr gibt, lass Dir auch dafür vom Amt eine Bescheinigung geben.

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