Krankenkasse kündigen vor 18M.-Frist bei Familienversicherung?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

massgeblich ist die eigene Mitgliedschaft, d.h. die eigene Krankenkassenwahl. Die 18 Monate sind also einzuhalten. Ausnahme: Wechsel in die PKV, Einführung eines Zsuatzbeitrags.

Gruss

Barmer

Bedeutet das also entgegen des Kommentars weiter unten, dass meine Frau NICHT kündigen kann? Sie ist schließlich weit mehr als 18 Monate Mitglied - nur eben über ihre Mutter. Hast Du evtl. die Stelle dazu im Gesetzbuch? Ich weiß leider nicht, wo ich die Information am schnellsten finden kann.

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@Farbstoffe

Hallo,

als Familienangehöriger ist man nicht Mitglied.

Quelle SGB V, § 175, Abs. 4

Warum kündigt sie nicht einfach ? Vielleicht hat sie ja Glück. Warum will sie kündigen ?

Gruss

Barmer

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@barmer

Weil ich erst kürzlich rausgefunden habe, dass ich trotz meiner Familienmitversicherung meine Familie über eine studentische GKV mitversichern kann (fast 100€ Ersparnis für uns). Blöderweise hat meine Frau zu dem Zeitpunkt bereits den Vertrag unterschrieben.

Danke, wir werden es trotzdem einmal versuchen.

Freundlich grüßt Farbstoffe

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Es gibt keine 18 - monatige Kündigungsfrist, die Kündigungsfrist der gesetzlichen Krankenkassen beträgt zwei Monate. Die Kündigung ist immer zum Ende des übernächsten Monats möglich - genauer gesagt: Zum letzten Tag des übernächsten Monats. Ein erneuter Wechsel ist dann erst nach 18 Monaten Mitgliedschaft möglich. Anders sieht es aus, wenn Ihre Krankenkasse einen Zusatzbeitrag einführt. Dann haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.

Private Krankenkasse verweigert Familienversicherung

Hallo zusammen, ich bin Studentin einer dualen Hochschule und bei uns gab es seit meinem Studienbeginn zwei Mal eine Gesetzesänderung, wie wir zu versichern sind. Zunächst war ich als Arbeitnehmer für das erste Jahr in der gesetzlichen KV pflichtversichert. Dann wurde entschieden, dass wir Studenten sind und das auch rückwirkend für das erste Jahr geltend machen können. Wir konnten also unsere zu Unrecht bezahlten Beiträge zurückfordern, was ich auch getan habe. Da meine Eltern privat versichert sind und ich so wenig verdiene, dass ich laut SGB V § 10 in die Familienversicherung falle, haben wir beantragt, dass ich rückwirkend für das erste Jahr wieder bei ihnen mitversichert werden soll. Die private Krankenkasse lehnt dies jedoch ab, weil es gegen ihre Satzung verstoßen würde. Aus der gesetzlichen bin ich für dieses Jahr jetzt schon "raus" und kann auch nicht mehr zurück. Das bedeutet zur Zeit bin für diesen Zeitraum nicht versichert. Daher meine Frage: Darf die private Versicherung eine Familienversicherung aufgrund ihrer Satzung ablehnen? Eigentlich steht das SGB doch über der Satzung, oder? Außerdem gilt doch, dass jeder versichert sein MUSS und dass private KK ehemals privat versicherte, die ohne KV sind, wieder aufnehmen muss. Gilt das auch für einen zurückliegenden Zeitraum? Ich hoffe, es kann mir bei dieser komplizierten Angelegenheit jemand weiterhelfen. Ohne Versicherung sitze ich ziemlich in der Klemme. Vielen Dank schon einmal! P.S.: Wie oben gesagt gab es inzwischen eine weitere Änderung und die dualen Studenten sind wieder als Arbeitnehmer anzusehen.

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